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Seite 3: Assassin's Creed im Test - Die Offenbarung? Nein, aber toll ist es trotzdem.

Die Atmosphäre

Zu den ersten drei Aufträgen müssen Sie noch auf dem Pferd reiten. Der Weg führt durchs so genannte Königreich. Zu den ersten drei Aufträgen müssen Sie noch auf dem Pferd reiten. Der Weg führt durchs so genannte Königreich.

In Jerusalem, Damaskus und Akkon schlendern Menschen durch die Gassen, tragen Krüge oder Holz, unterhalten sich, bieten an Marktständen Waren feil oder sitzen schlicht auf Bänken und lassen den lieben Gott einen guten Mann sein. An den Ecken stehen Patrouillen der Stadtwachen, die verdächtiges Verhalten beargwöhnen. Dazwischen zwielichtige Gestalten, Betrunkene, Bettelweiber. Kurz: In Assassin's Creed ist auf ein paar Quadratmetern mehr los als sonst in zwei Spielen. Zwar bilden die Gestalten meist nur eine tumbe Masse, die ihren Wegroutinen folgt, doch die Wirkung bleibt, das Morgenland wirkt ausgesprochen lebendig.

Noch lebendiger wird es, wenn Altair sich mit Soldaten auf offener Straße anlegt und Schwerter aufeinander klirren. Dann sammeln sich neugierige Passanten, um dem Schauspiel beizuwohnen. Hat der Held vorher in der Nähe einen Bürger gerettet, greifen dankbare Partisanen ein, schmeißen sich zwischen Altair und Angreifer, zerren den Soldaten an der Kleidung und ermöglichen so die Flucht. Apropos Flucht: Die Untertauch-Methoden reißen immer wieder aus der ansonsten stimmigen Welt raus. Denn Altair muss lediglich in einen Strohhaufen springen oder sich in einem der zahlreichen zeltartigen Dachaufbauten verbergen, um seine Verfolger abzuschütteln. Die schauen weder ins Stroh noch hinter Stofffetzen.

Die Handlung

Zu Beginn des Spiels wird Altair der Prozess gemacht. Meister Al Mualim nimmt dem ehemaligen Vorzeige-Assassinen alle Ränge. Zu Beginn des Spiels wird Altair der Prozess gemacht. Meister Al Mualim nimmt dem ehemaligen Vorzeige-Assassinen alle Ränge.

Zunächst ist alles glasklar: Die neun Menschen, die Altair töten soll, haben es nicht besser verdient. Alle profitieren vom Krieg, alle sind böse und verachtenswert. Da ist der Sklavenhändler, der in seinem Lagerhaus Bettler und Trunkenbolde gefangen hält, um sie der Armee zu verkaufen. Da ist der widerlich aufgedunsene Geschäftsmann, der die Heere beliefert. Oder der sadistische Arzt, der an Wehrlosen mit Drogen experimentiert, um sie zuwillenlosen Marionetten für den Kampf zu machen. Sie alle müssen sterben!

Müssen sie? Diese Frage stellt sich Altair immer häufiger. Denn kurz bevor seine Opfer in seinen Armen ihr Leben aushauchen, hat er die Gelegenheit, mit ihnen zu reden. Und in diesen stets kryptischen Gesprächen streuen alle neun vermeintlichen Bösewichter ernsthafte Zweifel an der Mission des Assassinen. Die weiß Al Mualim, Altairs Meister, in geschickten und oft philosophischen Dialogen zwar meist zu zerschlagen - aber das seltsame Gefühl, dass hinter dem Assassinen-Motto »Nichts ist wahr, alles ist erlaubt« mehr als eine Phrase steckt, bleibt. Und animiert zum Weiterspielen. Nach diesem tollen Anfüttern ist es umso ärgerlicher, dass das Ende des Spiels in die Kategorie »Hingeklatschter Cliffhanger« gehört.

Bewegungsfrust

Praktisch: Haben Sie Bürger gerettet, unterstützen die örtlichen Partisanen Sie bei Kämpfen. Praktisch: Haben Sie Bürger gerettet, unterstützen die örtlichen Partisanen Sie bei Kämpfen.

Ubisoft hat die Gamepad-Konsolensteuerung in drei Varianten umgesetzt: Für Zwei-Tasten-Maus und Fünf-Tasten-Maus jeweils in Kombination mit der Tastatur sowie nur für Tastatur, also ganz ohne Maus. Genau wie in den Konsolenversionen unterscheidet das Spiel zwischen zwei Grundbewegungsarten: unauffällig und auffällig. Standardmäßig bewegt sich Altair im unauffälligen Modus, geht also normal durch die Straßen. Wollen Sie ihn extra-verhuscht machen, aktivieren Sie über die Leertaste eine Demutshaltung. Der Held senkt den Kopf, faltet die Hände zum Beten, wirkt wie ein Mönch. So können Sie, selbst wenn Wachen Lunte gerochen haben, noch unbemerkt durch die Straßen kommen.

Den auffälligen Modus aktivieren Sie, indem Sie die zweite Maustaste gedrückt halten. Dann läuft der Assassine. Zusätzliche Leertaste bedeutet schnelles Sprinten und auf Dächern automatisches Springen. Doch Ubisoft hätte besser den auffälligen Modus als Standard gewählt, denn die Wachen lassen Altair sowieso die meiste Zeit unbehelligt zügig durch die Straßen traben. Wieso also dann langsam gehen? Zumal der Held nur im auffälligen Modus die effektiven Angriffssprünge ausführt und ahnungslosen Gegnern seine verborgene Klinge in die Rippen rammt.

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