Jetzt mit Plus alles auf einer Seite lesen

Jahres-Abo
4,99€

pro Monat

12 Monate

NUR FÜR KURZE ZEIT 
3 MONATE GRATIS

beim Abschluss eines 12-Monats-Abos

Günstigster Preis
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's
Quartals-Abo
5,99€

pro Monat

3 Monate

20% gegenüber Flexi-Abo sparen
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's
Flexi-Abo
6,99€

pro Monat

1 Monat

Monatlich kündbar
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's

Audeze Mobius - Das teuerste Gaming Headset, Head-Tracking inklusive

Audeze hat sich auf hochpreisige Premium-Kopfhörer spezialisiert und präsentiert mit dem Audeze Mobius das teuerste Gaming-Headset. Doch rechtfertigen magnetostatische Treiber und Funktionen wie 3D-Audio sowie Head-Tracking den hohen Preis?

von Niklas Ludwig,
08.11.2018 16:23 Uhr

Das Audeze Mobius soll mit einer speziellen Raumklangsimulation inklusive Head-Tracking punkten können.Das Audeze Mobius soll mit einer speziellen Raumklangsimulation inklusive Head-Tracking punkten können.

Ein Blick auf die Webseite von Audeze genügt, um zu erkennen, dass sich der Hersteller dem Premium-Audio-Bereich verschrieben hat. Die günstigsten Kopfhörer kosten 339 US-Dollar, und sind noch wahre Schnäppchen im Vergleich zu dem fast 4.000 US-Dollar teuren LCD-4 Kopfhörer!

Mit dem Audeze Mobius im Test betritt der im Studio- und Produzentenbereich sehr bekannte Hersteller Audeze den Headset-Markt und positioniert es mit 449 Euro preislich nochmal spürbar deutlich über den aktuellen Platzhirschen wie dem Beyerdynamic MMX 300 (299 Euro) oder dem Sennheiser GSP 500 (229 Euro).

Hinsichtlich der Verarbeitung und Wertigkeit wird das Mobius-Headset dem Preis von 449 Euro jedenfalls gerecht (so weit das möglich ist). Das Audeze-Headset besteht aus Kunststoff, fühlt sich durch die Soft-Touch-Beschichtung jedoch wertig an und scheint sehr robust zu sein: der Bügel lässt sich ohne nachhaltige Schäden biegen und verdrehen.

Optisch gibt sich das Headset relativ unauffällig und setzt bei unserem Testmuster auf eine dezente blaue Farbgebung. Es ist unserer Meinung nach schlicht genug, um auch als Kopfhörer in Bus und Bahn durchzugehen, ohne skeptische Blicke der Mitreisenden zu ernten. Audeze bietet das Mobius alternativ auch mit kupferfarbenen Akzenten an.

Viele Möglichkeiten, aber fummelig

Die Bedienmöglichkeiten sind umfangreich, allerdings alles andere als intuitiv. Es gibt zahlreiche Bedienelemente am Hörer, die sich aber häufig schlecht voneinander unterscheiden lassen. Hinzu kommt, dass eine Taste mehrere Funktionen erfüllen kann.

Am leichtesten sind der Einschaltknopf und der Schieber zum Stummschalten zu ertasten und unterscheiden. Beide sind direkt auf der Außenseite des linken Hörers untergebracht. An dessen Rückseite befinden sich zwei Drehregler, mit denen die Lautstärke des Kopfhörers sowie des Mikrofons eingestellt wird. Eine Unterscheidung zwischen beiden Drehreglern fällt anfangs schwer, hier wäre eine Trennung nach Hörmuschel (links Mikrofonlautstärke, rechts Kopfhörlautstärke) unserer Meinung nach sinnvoller gewesen.

Das Audeze Mobius ist mit blauen oder kupferfarbenen Akzenten erhältlich.Das Audeze Mobius ist mit blauen oder kupferfarbenen Akzenten erhältlich.

Wird der Mikrofondrehregler etwas länger gedrückt, wechselt das Audeze Mobius zwischen den Klangmodi »Zwei-Kanal«, »7.1-Kanal« und »High Res Audio«. Ein kurzes Drücken in Kombination mit einer Drehbewegung schaltet durch die sieben Equalizer-Settings des Headsets, auf die wir später noch zu sprechen kommen.

Wird der Lautstärkeregler gedrückt, unterbricht das Headset dazu den Ladevorgang des Akkus.

Anschlussvielfalt

Akku? Ladevorgang? Ja, denn das Audeze Mobius kann auf Wunsch per Bluetooth 4.2 mit einem PC oder auch einem Mobilgerät gekoppelt werden. Bei mittlerer Lautstärke hält der integrierte Akku rund elf Stunden durch, bis das Headset wieder aufgeladen werden muss. Im Bluetooth-Modus gibt das Headset allerdings nur Stereo aus.

Alternativ lässt es sich mit einem vierpoligen Klinken- oder USB Typ C-Kabel anschließen. Im Lieferumfang sind ein Klinkenkabel, ein USB Typ C-Kabel sowie eine weitere USB-Strippe mit Typ A auf Typ C-Anschluss enthalten. Die kunststoffummantelten USB-Kabel dürften gerne etwas länger sein, da der Anschluss an die rückseitigen USB-Anschlüsse des PCs sonst zum Problem werden kann. Andererseits entsteht nicht so viel Kabelsalat durch die kürzeren Strippen.

Die dicken Polster an Hörern und Kopfbügel sorgen über Stunden hinweg für einen angenehmen Sitz, trotz des relativ hohen Gewichts.Die dicken Polster an Hörern und Kopfbügel sorgen über Stunden hinweg für einen angenehmen Sitz, trotz des relativ hohen Gewichts.

Das Audeze Mobius umschließt komplett die Ohren und dämpft Außengeräusche ordentlich, allerdings nicht so stark, dass das typische Taucherglocken-Gefühl entsteht. Es lässt sich selbst nach stundenlanger Nutzung bequem tragen, woran vor allem die dicke Polsterung mit Kunstlederbezug an Hörern und Bügel ihren Anteil hat. Das Gewicht von etwas mehr als 350 Gramm lässt sich das Headset praktisch nicht anmerken. In Ruhepausen kann das Audeze Mobius praktischerweise mit eingeklappten Hörern um den Hals getragen werden.

1 von 4

nächste Seite



Kommentare(0)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.

Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen oder schließen