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Bestenliste: CPUs für Spiele - Prozessoren Rangliste August 2018

In unserer Kaufberatung zu den besten Gaming CPUs empfehlen wir Prozessoren zu verschiedenen Preisen – mit Performance Rangliste und den Coffee-Lake-CPUs von Intel wie dem i7 8700K.

von Nils Raettig, Christoph Liedtke,
03.08.2018 16:55 Uhr

Unser aktueller Preis-Leistungs-Tipp bei den Prozessoren: Intels Core i5 8400. Er ist zu guten Preisen im Bereich von 180 Euro verfügbar und damit Intels momentan günstigste Desktop-CPU mit sechs Kernen. Außerdem erreicht er in Spielen fast die gleiche Leistung wie der deutlich teurere Core i7 8700K.Unser aktueller Preis-Leistungs-Tipp bei den Prozessoren: Intels Core i5 8400. Er ist zu guten Preisen im Bereich von 180 Euro verfügbar und damit Intels momentan günstigste Desktop-CPU mit sechs Kernen. Außerdem erreicht er in Spielen fast die gleiche Leistung wie der deutlich teurere Core i7 8700K.

CPU-Kaufberatung August 2018 - Warten oder nicht?

Nils Raettig
@nraettig

Vor dem Kauf von neuer Hardware stellt sich immer die Frage, wie weit neue Hardware entfernt ist, auf die man möglicherweise warten könnte (oder sollte). Gleichzeitig gilt andererseits, dass man quasi immer auf neue Hardware warten kann - früher oder später kommt sie ja doch. Ich empfehle deshalb in der Regel, lieber jetzt zu kaufen statt zu warten, wenn der Zeitpunkt sich gerade mit Blick auf das Budget und das Alter der bereits vorhandenen Hardware anbietet.

Der erste Schritt sollte aber meiner Meinung nach stets darin bestehen, sich über die aktuelle Situation und die kommende Hardware zu informieren. Welche im Handel erhältlichen Prozessoren in verschiedenen Preisbereichen derzeit empfehlenswert sind, erfahrt ihr in den verschiedenen Rubriken dieses Artikels. Ein Ausblick darauf, was demnächst an neuen CPUs ansteht, folgt direkt an dieser Stelle.

Intels kommende Core-i-9000-CPUs dürfte durch zu vermutenden Preise im Bereich von 150 bis 350 Euro die potenziell interessanten Modelle sein, die in relativ naher Zukunft erscheinen. Wann genau sie kommen, ist derzeit etwas unklar - wohl entweder im Herbst 2018 oder Anfang 2019 -, als gesichert gilt aber, dass sie die Kernzahl im Mainstream-Bereich von maximal sechs auf maximal acht Kerne erhöhen werden. Größere Performance-Sprünge sind dadurch in Spielen aber nicht zu erwarten - nutzt ihr euren PC also primär dafür und nicht auch für andere Dinge wie das Streamen, dürften die neuen Modelle kein großes Update gegenüber aktuellen Sechskernen von Intel darstellen.

Im High-End-Segment stehen außerdem AMDs neue Threadripper-Prozessoren vor der Tür. Aber auch hier gilt, dass sie für einen reinen Spiele-PC weniger interessant sind, da sie vor allem mit einer sehr hohen Kernzahl aufwarten können (bis zu 32 sollen es werden), während aktuelle Titel meist maximal sechs Kerne wirklich gut auslasten können. Neue Ryzen-3000-Prozessoren mit Zen-2-Architektur werden dagegen erst 2019 erwartet, letztlich kann man deshalb guten Gewissens auch zum jetzigen Zeitpunkt zu einer neuen CPU greifen.

Schnell-Navigation:

» CPUs bis 120 Euro: Intel Pentium Gold G5400
» Intel Core i3 8100
» AMD Ryzen 3 2200G

» CPUs von 120 bis 250 Euro: AMD Ryzen 5 1500X
» AMD Ryzen 5 2600(X)
» Intel Core i5 8400

» CPUs ab 250 Euro
» AMD Ryzen 7 2700(X)
» Intel Core i7 8700(K)

» Allgemeine Infos
» Spiele-Benchmarks aktueller und älterer CPUs
» CPU-Sicherheitslücken Meltdown & Spectre

Hinweis: Die hier dargestellten Empfehlungen sind mit so genannten Affiliate-Links versehen. Mit einem Kauf über einen dieser Links erhalten wir vom jeweiligen Anbieter eine kleine Provision. Auf den Preis oder unsere Wahl der Empfehlungen hat das keine Auswirkung.

CPUs bis 120 Euro: Intel Pentium Gold G5400

Intels Dual-Core Pentium Gold G5400 (Coffee-Lake-Architektur) kostet derzeit nur rund 55 Euro und ersetzt den lange Zeit an dieser Stelle empfohlenen Pentium Gold G4560. Trotz des niedrigen Preises hat der G5400 Hyperthreading zur virtuellen Kernverdoppelung zu bieten, was ihn durchaus für Spieler mit kleinem Budget interessant macht. Die beiden Kerne takten mit 3,7 GHz, einen Turbo-Boost gibt es nicht. Da der G4560 kaum günstiger ist und mit 200 MHz niedriger taktet, empfehlen wir den G5400.

Das ist auch deshalb der Fall, da Intel inzwischen günstigere Mainboard-Chipsätze (unter anderem B360 und H370) für die aktuelle Coffee-Lake-Plattform ergänzt hat, die zuvor für den G5400 noch fehlten. Mit dem G4560 müsstet ihr stattdessen zu älteren Plattformen greifen, die im Falle eines CPU-Wechsels nur Prozessoren mit bis zu vier Kernen unterstützt.

AMDs ähnlich teurer Athlon X4 950 für den Ryzen-Sockel AM4 verfügt zwar über vier Kerne, ist aber tendenziell etwas langsamer als der Pentium, auch aufgrund der veralteten Excavator-Architektur. Frische Konkurrenz für die Pentiums von Intel könnte bald durch einen neuen Athlon-Prozessor mit zwei Kernen und virtueller Kernverdoppelung auf Basis der Zen-Architektur erscheinen, eine genaue Preisangabe und einen Termin für die Veröffentlichung gibt es aber bisher nicht.

Intel Core i3 8100

Intel hebt mit der Coffee-Lake-Generation die Kernzahl an: Der Core i3 8100 für 110 Euro ist der günstigste Intel Prozessor mit vier echten Kernen, sein Basistakt beträgt 3,6 GHz, auf einen Turbo-Boost muss die CPU hingegen genau wie auf eine virtuelle Kernverdoppelung (SMT beziehungsweise Hyper-Threading) verzichten.

Sein Kaby-Lake-Vorgänger Core i3 7100 besitzt zu einem ähnlichen Preis zwei Kerne, die etwas höher takten (3,9 GHz) und eine etwas schnellere integrierte Grafikeinheit. Durch die Einführung weiterer Coffee-Lake-Chipsätze raten wir allerdings von diesem Modell ab, da Hauptplatinen für den Core i3 8100 bereits ab 60 Euro zu haben sind und ihr nicht länger zum teureren Z370-Chipsatz (ab 85 Euro) greifen müsst. Zudem unterstützen die 300er-Chipsätze Prozessoren mit derzeit bis zu sechs Kernen und sind somit zukunftssicherer als die Kaby-Lake-Generation.

Der Core i3 8300 taktet im Vergleich zum Core i3 8100 mit 3,70 GHz um 100 MHz höher, ist aber zum Preis von rund 135 Euro deutlich teurer und deshalb trotz des größeren L3-Cache (8,0 statt 6,0 MByte) vorerst aus unserer Sicht keine wirklich empfehlenswerte Alternative zum i3 8100.

AMD Ryzen 3 2200G


Mitte Februar 2018 sind die beiden neuen Raven-Ridge-APUs (»Accelerated Processing Unit«) Ryzen 5 2400G (vier Kerne, acht Threads, 140 Euro) und Ryzen 3 2200G (vier Kerne, vier Threads, 90 Euro) erschienen, die im Gegensatz zu den Ryzen-3-CPUs der ersten Ryzen-Generation über eine relativ starke integrierte Grafikeinheit auf Basis von Vega verfügen.

Der Ryzen 3 2200G taktet höher als der Ryzen 3 1200 (3,5 bis 3,7 GHz statt 3,1 bis 3,4 GHz), unterstützt schnelleren Speicher (DDR4-2933 statt DRR4-2666) und besitzt die besagte Vega(8)-Grafikeinheit – die für Spieler mit kleinem Budget den Kauf einer dedizierten GPU sogar unnötig machen könnte.

Hauptnachteil des 2200G ist sein im Vergleich zum Ryzen 3 1200 kleinerer L3-Cache (4,0 MByte statt 8,0 MByte), der höherere Takt gleicht das aber in Spielen als auch in Anwendungen locker aus. Letztlich ist der Ryzen 3 2200G damit die bessere Wahl, zumal beide CPUs zum fast identischen Preis erhältlich sind. Über kurz oder lang dürfte der 2200G außerdem generell den Platz des Ryzen 3 1200 einnehmen.

Den Ryzen 3 1300X taktet quasi genau so hoch wie der Ryzen 3 2200G und besitzt wie der Ryzen 3 1200 8,0 statt nur 4,0 MByte L3-Cache, ist aber rund 15 Euro teurer und in Spielen insgesamt etwas langsamer als die Einsteiger-APU. Letztlich haben wir uns deshalb für die Empfehlung des Ryzen 3 2200G entschieden.

Auch interessant: Ryzen 3 2200G im GameStar-Test

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