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Seite 2: Call of Juarez im Test - Western-Shooter der Spitzenklasse

Billy Talent

»Selig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden«, hat Jesus gesagt. Davon kann sich der 17jährige Billy »die Kerze« Candle aber auch nichts kaufen, denn ihm ist nun der wahnsinnige Reverend auf den Fersen - der hält den Jungen nämlich für den Mörder seines Bruders und dessen Frau.

Im Konzentrationsmodus schießen Sie in zwei Richtungen gleichzeitig. Im Konzentrationsmodus schießen Sie in zwei Richtungen gleichzeitig.

Das stimmt natürlich nicht. Zum einen, weil die Ermordete Billys geliebte Mutter war, zum anderen, weil Sie ja wohl kaum einen gemeinen Mörder spielen würden: In Call of Juarez steuern Sie nämlich nicht nur den Reverend, sondern auch den Halb-Mexikaner Billy! Die beiden könnten verschiedener nicht sein. Während der wahnsinnig religiöse McCall (mit Betonung auf »wahnsinnig«) Pistolen schwingt, die Bibel zitiert und geschützt von einer stählernen, schusssicheren Weste Heerscharen von Sündern niederstreckt, vertraut Billy ganz auf Geschicklichkeit. Seine Episoden, die sich mit denen des Reverend abwechseln, bestehen anfangs in erster Linie aus Hüpf-, Kletter- und Schleicheinlagen. Die nehmen zwar im Vergleich zu McCalls Erlebnissen Schwung aus dem Spiel, passen aber dennoch stimmig in die Handlung.

Denn Billy ist nun mal kein Revolverheld, sondern ein verängstigter Halbstarker auf der Flucht. Daher hat er zunächst auch nur seine Peitsche dabei. Mit der schwingen Sie sich ganz wie Indiana Jones über Abgründe oder klettern an Hindernissen empor, braten Ihren Gegnern aber auch mal eins über.

Flogging Molly

»Wo einer fremd ist, darf er sein Maul nicht auftun«, behauptet die Bibel. Deshalb bevorzugt Billy auf seiner Flucht durchs Hinterland den Schleichgang. So will der Bursche in der Nacht auf einen Zug aufspringen, stolpert dabei aber ausgerechnet in ein Lager von Gangstern, die genau diese Eisenbahn überfallen wollen. Der Reverend würde die Halunken jetzt Gottes gerechter Strafe zuführen (und wird dies in der nächsten Episode auch tun), Billy kann das aber nicht, denn ihm fehlen Schutzweste, der Konzentrationsmodus und die Schnellschusstechnik. Also huscht er durch die Schatten und muss sich unter den Blitzen eines nächtlichen Gewitters in Büschen verstecken, um nicht gesehen zu werden. Seine Peitsche darf er nur während des Donners einsetzen, damit die übrigen Ganoven sie nicht knallen hören - eine gewitzte Spielidee.

Als wir mit Texas Rangern die Farm eines Gangsterbosses stürmen, fallen uns Cowboys in den Rücken. Doch auch mit diesen Burschen wird Reverend Ray spielend fertig. Als wir mit Texas Rangern die Farm eines Gangsterbosses stürmen, fallen uns Cowboys in den Rücken. Doch auch mit diesen Burschen wird Reverend Ray spielend fertig.

An anderer Stelle muss Billy ein Pferd von einem alten Bauern stehlen. Der ist zwar bewaffnet, trotzdem kann der Junge ihn ja nicht einfach niederstrecken. Daher heißt es auch hier wieder: schleichen. Mit dem Gaul kommt Billy fortan viel schneller voran. Billys Ziel ist die Farm, auf der seine Angebetete lebt, die schöne Molly. Bei ihr erhofft sich der junge Mann Rat und Trost. Weil Mollys Vater davon gar nichts hält, muss sich Billy mal wieder anpirschen - auch hier wirkt die Geschicklichkeitspassage nicht aufgesetzt, sondern fügt sich stimmig in die Handlung von Call of Juarez ein.

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