CoD: Modern Warfare 2019 - Angeblich wieder so kontrovers wie bei "No Russian"

Laut mehrerer Quellen soll das nächste Call of Duty wieder ziemlich kontrovers werden und sogar von der berüchtigten Flughafen-Mission inspiriert sein.

von Fabiano Uslenghi,
27.05.2019 13:10 Uhr

Die berüchtigte »No Russian«-Mission aus Modern Warfare 2 war 2009 Anstoß zahlreicher Diskussionen. Die berüchtigte »No Russian«-Mission aus Modern Warfare 2 war 2009 Anstoß zahlreicher Diskussionen.

Call of Duty besinnt sich wieder seiner Modern-Warfare-Wurzeln. Der nächste Teil soll laut einiger Insider, die das Spiel bereits gesehen haben, nicht nur den einfachen Namen Call of Duty: Modern Warfare tragen, sonder auch wieder eines der kontroversesten Spielerlebnisse 2019 werden.

Sowohl der Youtuber LongSensation als auch die amerikanischen Kollegen bei Kotaku ließen durchsickern, dass der nächste Teil der langlebigen Shooter-Reihe wahrscheinlich jede Menge Gesprächsstoff für Fans und Fachpresse liefern wird.

Demnach soll das Spiel der Reihe ein Soft-Reboot verpassen und sich zudem auch wieder sehr auf verstörende und »realistisch emotionalisierende« Momente setzen. Als Vorbild dient den Entwicklern laut Kotakus Quellen wohl die berühmt-berüchtigte No-Russian-Mission aus Modern Warfare 2.

So kontrovers wie vor zehn Jahren?

Serienfans werden sich erinnern: Schon bevor Modern Warfare 2 im November 2009 veröffentlicht wurde, gab es in der Spielepresse und den allgemeinen Medien lange Zeit nur ein Thema - die kontroverse Kampagnen-Mission »No Russian«.

Hier mussten wir als Undercover-Agent der CIA an einem Amoklauf einer russischen Terrorgruppe teilnehmen. In seiner ursprünglichen Form war es dem Spieler darin möglich, mit einem Sturmgewehr auf wehrlose Passanten in einem Flughafen zu schießen. Auch in der deutschen Version war die Mission spielbar, jedoch konnte hier kein Feuer auf die Zivilisten eröffnet werden.

Die Mission und ihr Sinn innerhalb des Spiels wurde schon vor dem Release diskutiert, als einzelne Szenen daraus veröffentlicht wurden und auch danach war sie Grundlage zahlreicher Gespräche. Gerade in Deutschland war das Thema aufgrund der Killerspiel-Debatte äußerst brisant und generierte viel öffentliche Aufmerksamkeit.

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Das wissen wir bereits über Modern Warfare

In den letzten Monaten sind immer wieder kleinere Details zu dem nächsten Call of Duty durchgesickert. Bereits als bekannt wurde, dass wieder das Entwicklerstudio Infinity Ward die Umsetzung verantwortet, wurde über eine Rückkehr zu Modern Warfare spekuliert. Dafür spricht auch die erneute Anstellung vieler ehemaliger Mitarbeiter. Allerdings scheint es ganz so, als gäbe es keinen klassischen vierten Teil, der die Story weitererzählt, sondern einen Reboot.

Alle bekannten Infos und Gerüchte zu CoD 2019:

  • Call of Duty 2019 soll angeblich keine Fortsetzung von Modern Warfare sein. Stattdessen wird die Zeit zurückgedreht und wir setzen wieder an einem ähnlichen Punkt an wie bei dem Original.
  • Einer Telefonkonferenz von Activision Blizzard lässt sich entnehmen, dass es im neuen CoD eine große Multiplayer-Welt geben soll.
  • Aus einer Aussage von Coddy Johnson, COO bei Activision Blizzard, lässt sich ableiten, dass CoD 2019 Live-Service-Komponenten aufweisen und nach Release stetig erweitert wird. Mehr noch als CoD: Black Ops 4.
  • Anders als bei Black Ops 4 wird das nächste Call of Duty wieder eine richtige Singelplayer-Kampagne bekommen. Das bestätigte Activision-Präsident Rob Kostich ebenfalls während der Telefonkonferenz im Februar.

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