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Seite 5: Crysis im Test - Dramatischer Ego-Shooter mit Edel-Grafik

Gefahr im Anzug

Wir stürzen uns auf den ersten Soldaten und packen ihn per Tastendruck an der Gurgel. Nun dient er uns als lebender Schutzschild. Zumindest kurz, denn sein Kollege feuert ohne zu Zögern. Doch wir halten unsere Geisel nur mit links, mit rechts können wir weiterhin schießen. Koreaner A trifft Koreaner B, anschließend schalten wir Koreaner A aus – ein spannendes, schnelles Duell! Prophet rät uns, zukünftig den Tarnmodus unseres Anzuges zu nutzen. Wie konnten wir nur den Nanosuit vergessen? Auf Knopfdruck öffnet sich ein Ringmenü um unser Fadenkreuz, über das wir nicht nur den Waffenbaukasten aufrufen, sondern auch die vier Spezialmodi des Anzugs: Stärke, Tempo, Panzerung und Tarnung. Im Stärkemodus hätten wir den Burschen von eben nicht nur gewürgt, sondern auch Meter weit durch die Luft geschleudert.

Als Kraftpaket können wir außerdem sehr hoch springen, schwere Gegenstände heben und Wellblechhütten zu Klump schlagen. Der Tempomodus lässt uns rennen wie der Wind, die Tarnung macht uns nahezu unsichtbar, und die Panzerung stoppt selbst schwere Kaliber. Alle vier Modi verbrauchen den begrenzten Energievorrat des Anzugs. Je schneller wir uns etwa im Tarnmodus bewegen, desto früher sind Saft und damit Unsichtbarkeit weg. Der Nanosuit regeneriert jedoch recht schnell – ein paar Sekunden verschnaufen und schon haben wir wieder volle Leistung.

Spielführung

Durch den Nanosuit passen wir Crysis unseren spielerischen Vorlieben an: Splinter Cell-Fans etwa schleichen getarnt umher, würgen ihre Feinde besinnungslos und verschwinden wieder, Ballerfreunde stürmen gepanzert ins Feindeslager und schießen um sich.

Die Bedienung funktioniert dabei so gut, dass wir sogar blitzschnell zwischen den Modi umschalten können. Als wir etwa in ein Lager der Koreaner eindringen sollen, sprinten wir im Tempomodus durch ein Minenfeld, wechseln in vollem Lauf in den Stärkemodus und überspringen das MG-Nest samt Besatzung am anderen Ende des Todesstreifens, während hinter uns die Explosionen losdonnern – toll!

Überhaupt lässt uns Crysis sehr oft die Wahl, ob und wie wir Gegner ausschalten wollen. Zumindest in der ersten Hälfte des Spiels. Dort sind die dicht bewachsenen Dschungellevels sehr offen und es steht uns frei, durchs Unterholz zu huschen oder uns einen Jeep zu klauen und damit geradewegs durch feindliche Straßensperren hindurchzurauschen. Ein Höhepunkt des Spiels ist dabei der fünfte Level, in dem wir als Panzerkommandant ein malerisches Tal entlang donnern und feindliche Fahrzeuge jagen. Anders als in Battlefield 2 walzen die Panzer in Crysis geradewegs durch den Wald. Äste knacken, Bäume fallen, das macht Laune! Dieser unaufdringliche, fast nebensächliche Realismus macht Crysis so glaubwürdig. Das Spiel schreit nicht ständig: »Schau mal! Bei mir gehen Sachen kaputt!«. Wenn hier ein Baum umfällt, und keiner ist da, um es zu hören, gibt es trotzdem ein Geräusch.

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