Dating per Kühlschrank - Samsung stellt »Refridgerdating« für Singles vor

Samsung will seine Kühlschränke mit Family Hub und Kamera auch dazu nutzen, Singles beim Finden von Partnern zu helfen.

von Georg Wieselsberger,
07.02.2019 07:20 Uhr

Samsungs Refrigerdating setzt auf Fotos aus dem Kühlschrank. (Bildquelle: Samsung)Samsungs Refrigerdating setzt auf Fotos aus dem Kühlschrank. (Bildquelle: Samsung)

Es klingt wie ein Aprilscherz, aber der Blick auf den Kalender lässt keinen Zweifel daran, dass erst Februar ist und Samsung tatsächlich einen Dating-Dienst auf Basis seiner Kühlschränke vorgestellt hat.

Bei einem Partner kommt es natürlich auf die inneren Werte an und das nimmt Sasmung bei Refrigerdating sehr wörtlich. Allerdings geht es hier um die inneren Werte eines Samsung-Kühlschranks: die darin gelagerten Lebensmittel.

Statt wie bei anderen Dating-Plattformen ein Foto des oder der Suchenden für einen ersten Eindruck zu verwenden, setzt Refrigerdating auf Bilder des Kühlschrankinhalts. Die Bilder sollen laut Samsung der Welt zeigen, was für eine Person man ist.

Praktischerweise sind die Kühlschränke von Samsung mit Family Hub nicht nur mit einem Tochscreen ausgestattet, sondern auch mit einer Kamera im Inneren, die zeigen soll, was beim nächsten Einkauf mitzubringen ist. Bilder der Kamera können aber auch für den neuen Dating-Dienst genutzt werden.

Samsung rät auf der Webseite zu Refrigerdating dazu, auf keinen Fall nun das Innenleben des Kühlschranks irgendwie zu verändern, da das Schummeln gleichkäme. Wenn das Dating funktionieren solle, müssten auch die Bilder echt sein.

Allerdings sollten sich Samsung-Kunden auf Partnersuche nicht nur auf solche Kühlschrankbilder versteifen, die ihrem eigenen ähneln. Gerade unerwartete Mischungen würden 3-Sterne-Restaurants ausmachen.

Als Eisbrecher schlägt Samsung außerdem vor, eine persönliche Nachricht zu schicken, die etwas über einen selbst verrät und gleichzeitig ein Kompliment enthält. Beispiel: »Hey, ich liebe diese würzige Taco-Sauce, die erinnert mich an mein Austausch-Semester im Mexiko«. Und es ist noch immer Februar. Wirklich.


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