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Seite 3: Dead Space im Test - Großartige Erwachsenenunterhaltung

Sinnlos

Wird Isaac angefallen, müssen Sie wild auf die eingeblendete Benutzen-Taste hämmern. Wird Isaac angefallen, müssen Sie wild auf die eingeblendete Benutzen-Taste hämmern.

Weniger praktisch ist die Steuerung an sich. Man merkt Dead Space deutlich an, dass es erst auf Konsolen entwickelt und dann für den PC nicht sorgfältig angepasst wurde: Die Maus reagiert ausgesprochen schwammig, sodass genaues Zielen mitunter knifflig wird. Wenn wir dann auch noch aus einem toten Kamerawinkel heraus angefallen werden, macht sich schnell Panik breit. Panik mag ja in Dead Space durchaus gewollt sein, doch eigentlich wäre das eingeschränkte Gesichtsfeld, mit dem man bei Computerspielen immer zu kämpfen hat, bei diesem Spiel schon beängstigend genug. Dass EA Redwood Shores schlicht schlampig gearbeitet hat, zeigt sich spätestens beim Speichersystem: Klar, freies Speichern muss in einem Survival-Shooter nicht sein (dann wäre der ja nicht mehr richtig spannend), mehr als läppische 20 Speicherplätze sind aber Pflicht. Wenigstens sichert Dead Space Ihren Fortschritt regelmäßig automatisch, sodass Sie nicht gleich ganze Abschnitte wiederholen müssen, wenn Sie mal überraschend Ihren Kopf verloren haben – Isaac ist mitunter genau so verwundbar wie die Necromorphs.

HUDlos

Necromorph-Motten verwandeln die herumliegenden Leichen in kampfwütige Drohnen. Zerteilen Sie die Körper präventiv, kann das nicht passieren. Necromorph-Motten verwandeln die herumliegenden Leichen in kampfwütige Drohnen. Zerteilen Sie die Körper präventiv, kann das nicht passieren.

Abgesehen von den technischen Verfehlungen ist das Bedienungsprinzip von Dead Space preisverdächtig: Das Spiel kommt komplett ohne klassische Bildschirmanzeigen aus. Wann immer Isaac die Karte aufruft, sein Inventar durchwühlt oder Videonachrichten ansieht, erscheinen vor ihm entsprechende holografische Einblendungen. Wir werden also nie durch schmucklose Menüs aus der Spielwelt herausgerissen. Als Gesundheitsanzeige dient ein Leuchtbalken auf Isaacs Rücken, daneben zeigt ein Halbkreis an, wie viel Stasis-Energie ihm noch zur Verfügung steht. Als Weltraum- Techniker verfügt Isaac nämlich über zwei spezielle Werkzeuge: einen Schwerkraft-Manipulator und einen so genannten Stasis-Strahler. Der Schwerkraft- Manipulator funktioniert wie die Gravity Gun aus Half-Life 2. Damit heben wir Gegenstände hoch und lösen so kleine Physikrätsel, stopfen zum Beispiel große Batterien in die passenden Buchsen, um elektrische Türen zu entriegeln. Theoretisch kann Isaac auch Gegenstände auf Monster schleudern, in der Praxis dauert das aber wegen der schwammigen Steuerung zu lange. Der Stasis- Strahler ist hingegen eine nützliche Waffe: Damit verlangsamen wir für kurze Zeit bewegliche Objekte, inklusive der Necromorph. Ein derart eingefrorener Feind lässt sich bequem in Einzelteile zerlegen – ein cooles Gerät!

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