Diablo Immortal - Kein Mana und kein Inventar in der Demo, aber finales Spiel soll komplexer werden

Diablo Immortal war auf der BlizzCon spielbar, allerdings fehlten grundlegende Features wie ein Ressourcensystem. Das heißt aber nicht, dass es die im finalen Spiel nicht geben wird.

von Maurice Weber,
05.11.2018 12:08 Uhr

Diablo Immortal soll deutlich komplexer werden, als die BlizzCon-Demo vermuten ließ, versprechen die Entwickler. Diablo Immortal soll deutlich komplexer werden, als die BlizzCon-Demo vermuten ließ, versprechen die Entwickler.

In der BlizzCon-Demo von Diablo Immortal haben wir einige der elementarsten Serien-Features vermisst, die ein echtes Diablo 4 haben muss: So durften wir zwar Items aufsammeln und direkt aufrüsten, aber das Inventarfenster für detailliertere Verwaltung war gesperrt. Auch Ressourcen wie Mana oder Arkankraft fehlten komplett. Alle spielbaren Klassen mussten bei ihren Fähigkeiten nur auf Cooldowns achten.

Im Gespräch mit uns betonte Senior Gameplay Designer Helen Cheng allerdings, dass tiefere Mechaniken für das fertige Spiel im Gespräch seien: "Für die Demo, aufgrund ihrer Natur als Demo für die BlizzCon, haben wir einige der Systeme vereinfacht, und ich denke das finale Item-System wird um einiges komplexer und interessanter." Auch über ein Ressourcen-System denken die Entwickler noch nach - dass es in der Demo nicht existierte, muss also noch nicht zwangsweise bedeuten, dass es auch im fertigen Spiel keins geben wird.

Als war nachhakten, ob es wirklich eine gute Idee war, für die erste Präsentation des Spiels eine so vereinfachte Version aufzufahren, führte Cheng aus:

"Ich denke, wir mussten einen Teil der Demo vereinfachen, um unseren Fans hier einige auf Hochglanz polierte Features präsentieren zu können. Ich denke, die Demo ist nur die Spitze des Eisbergs. Wir haben so viel geplant und das finale Gameplay wird viel komplexer."

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Es ist nicht ungewöhnlich, dass eine Messedemo bestimmte Features wie das Inventarfenster sperrt, um den Besuchern einen leichteren Einstieg zu ermöglichen. Schließlich wird niemand die Zeit haben, sich intensiv mit dem Spiel zu befassen und Entwickler zielen in der Regel darauf ab, dass man sofort Spaß haben kann.

Dass etwas so grundlegendes wie ein Manasystem komplett fehlt und dann im fertigen Spiel doch präsent ist, passiert allerdings seltener. Allerdings scheinen sich so einige Elemente von Diablo Immortal noch in der Konzeptphase zu befinden. Cheng nannte Paragonlevel und Nephalemportale als zwei weitere Beispiele für etablierte Serien-Features, die möglicherweise ihren Weg in Immortal finden könnten.

Das anstelle des von vielen Fans herbeigesehnten Diablo 4 angekündigte Diablo Immortal löste auf Youtube und in den Community-Foren Proteststürme aus. Warum Blizzard die ganze Ankündigung enorm ungünstig gehandhabt hat, erklärt Maurice im Video:

Diablo Immortal - Blizzard ignoriert seine treusten Fans und erntet eine BlizzCon-Katastrophe 7:45 Diablo Immortal - Blizzard ignoriert seine treusten Fans und erntet eine BlizzCon-Katastrophe


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