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Inhaltsverzeichnis

Seite 4: Die 250 besten PC-Spiele aller Zeiten - Das große GameStar-Ranking

225. Blade Runner

Entwickler: Westwood
Publisher: Virgin
Erschienen: November 1997

Petra Schmitz: Blade Runner wollte auf meinem damaligen Rechner nicht gescheit laufen, die Gurke war zu alt, um die hübsche Cyberpunk-Welt von Westwood auf meinen Monitor zu bannen. Ich hab's dann später nachgeholt. Und es war toll, toll, toll. Auch weil ich nicht schnöde den Film nachspielen musste, sondern eine eigene, von Westwood geschriebene Handlung rund um einen Anfänger-Blade-Runner erlebte, die aber parallel zu der des Films lief. Die Kernfragen, die schon der Film stellt, waren auch hier die Kernfragen, das Design war stilsicher. Und ich konnte selbst Voight-Kampff-Tests durchführen!

Die Faszination von Cyberpunk: Plus-Podcast zum Blade-Runner-Setting

224. Wing Commander 3

Entwickler: Origin Systems
Publisher: Electronic Arts
Erschienen: Dezember 1994

Christian Schneider: In der Verpackung von Wing Commander 3 lagen nicht nur aufwendig gestaltete Handbücher mit vielen Hintergrundinfos zum Sci-Fi-Universum sondern auch gleich noch vier CDs voll mit Daten. Die wenigsten davon waren für die eigentlichen Spielabschnitte der Weltraumaction notwendig. Denn trotz hardwarehungriger und ebenso spektakulärer 3D-Grafik, waren es am Ende doch die Zwischensequenzen mit echten Schauspielern wie Mark Hamill (Luke Skywalker) und John Rhys-Davies (Gimli), die für offene Münder sorgten. Was hier in Sachen Tricktechnik geboten wurde, kannte man sonst nur aus Filmen. Da spielte es fast keine Rolle mehr, dass die Story eher seicht und das Gameplay abwechslungsarm waren.

Wing Commander 3 - Hall-of-Fame-Video zum Weltraum-Actionspiel 4:29 Wing Commander 3 - Hall-of-Fame-Video zum Weltraum-Actionspiel

223. Star Wars: X-Wing Alliance

Entwickler: Totally Games
Publisher: LucasArts
Erschienen: Februar 1999

Heiko Klinge: Bei X-Wing und Tie Fighter konnte ich als Amiga-Besitzer nur neidisch dem Nachbarsjungen über die Schulter schauen, bei X-Wing Alliance durfte ich endlich selbst zum Microsoft Sidewinder Joystick greifen. Vielleicht auch deshalb ist X-Wing Alliance meiner bescheidenen Meinung nach das beste Star-Wars-Spiel aller Zeiten! Aber mal ehrlich: Wer will sich schon Rebellen oder Imperium anschließen, wenn er auch einen corellianischen Frachter wie Han-Solo fliegen kann? Als Nachwuchshändler Ace Azzameen erlebte ich in über 50 Missionen eine packende Parallelhandlung zu den Episoden 5 und 6, was schließlich in der legendären Schlacht um den zweiten Todesstern kulminierte. Was für eine Atmosphäre! Was für ein grandiose Raumkämpfe! Was für ein Fest für meinen neuen Joystick!

222. Resident Evil 7: Biohazard

Entwickler: Capcom
Publisher: Capcom
Erschienen: Januar 2017

Michael Herold: Ich habe mir schon seit ich fünf Jahre alt bin nicht mehr in die Hose gemacht. Aber als ich als erwachsener Mann Resident Evil 7 gespielt habe, wäre es fast wieder so weit gewesen. Nach den actiongeladenen Serienteilen 5 und 6 kehrte Capcoms Survival-Horror-Reihe mit Resi 7 nämlich zurück zu ihren Wurzeln und zog die Gruselschraube wieder ordentlich an. Und mein Gott: Ich bin heilfroh, dass sowohl ich als auch meine Unterhosen den Trip durch das fürchterliche Anwesen der mörderischen Baker-Familie überlebt haben.

Resident Evil 7: Biohazard - VR-Fazit-Video: Ist Virtual Reality die Zukunft der Spiele? 14:05 Resident Evil 7: Biohazard - VR-Fazit-Video: Ist Virtual Reality die Zukunft der Spiele?

Resident Evil 7 im GameStar-Test

221. Outcast

Entwickler: Appeal
Publisher: Infogrames
Erschienen: August 1999

Christian Schneider: Voxel erzeugten 1999 die weich geschwungenen Landschaften der Alienwelt Adelpha - und zwangen selbst High-End-PCs in die Knie. Und so ist das Open-World-Actionspiel Outcast zwar für seine herausragende Grafik und die immersive Spielwelt in die Geschichte eingegangen, aber auch für seine horrenden Hardwareanforderungen - ein Grenzgänger ähnlich wie Wing Commander 3 und Crysis. In der deutschen Version wurde Held Cutter Slade dann auch noch kernig von Manfred Lehmann (Bruce Willis) eingesprochen. Ein weiterer Pluspunkt für dieses mitreißende Sci-Fi-Abenteuer, bei dem wir nebenbei noch eine Aliensprache lernten.

Remake Outcast: Second Contact im GameStar-Test

Mehr über Outcast
Vaporware Outcast 2: Das verlorene Paradies
Hallo of Fame: Outcast - Ausgestpßen aber unvergessen

220. Metal Gear Solid

Entwickler: Konami
Publisher: Microsoft
Erschienen: Dezember 2000 (Konsolenversionen früher)

Markus Schwerdtel: Im Sommer des Jahres 2000 ist die GameStar-Redaktion ausschließlich mit knallharten PC-Spielern besetzt. Nur hinter vorgehaltener Hand darf man zugeben, auch eine Konsole zu besitzen. Kollege Gunnar Lott und ich sind solche Abtrünnige, eins unserer Lieblingsspiele auf der PlayStation heißt Metal Gear Solid. Als von Microsoft (?!) eine PC-Version angekündigt wird, outen wir uns als Fans - und ich muss prompt einen Preview-Artikel für die Ausgabe 08/2000 schreiben. Das fällt mir leicht, schließlich ist Hideo Kojimas Agenten-Action-Adventure voller cooler Ideen.

Zwar schaffen es coole Besonderheiten der Konsolenversion (etwa Psycho Mantis' Memory-Card-Auslese-Trick) nicht auf den PC, dafür gibt's eine höhere Auflösung. Und eine dauerhaft zuschaltbare Ego-Perspektive, die zwar spielerisch wenig Sinn macht, aber wohl als Zugeständnis an die Vorlieben der PC-Klientel eingebaut wurde. Doch egal auf welcher Plattform, wegweisend war Metal Gear Solid allemal.

Metal Gear - Die Chronologie ansehen

Metal Gear Solid im GameStar-Test

219: GTA Online

Entwickler: Rockstar North
Publisher: Rockstar Games
Erschienen: April 2015

Dimitry Halley: GTA Online leidet bis heute an seinem Erfolg, denn auch 2018 kränkelt das Spiel bei den immensen Ladezeiten, weil die Server-Architektur niemals für so viele Spieler und jahrelanges Engagement vorbereitet wurde. Aber um jetzt Trübsal zu blasen, muss man das Glas schon sehr halbleer sehen: Der Online-Modus von GTA 5 ist eine der erfolgreichsten Multiplayer-Open-Worlds überhaupt, bietet all die Vorzüge der Solo-Kampagne - und dazu noch Koop-Heists, Deathmatches und über 30 kostenlose DLC-Erweiterungen. Gut, für die muss man ordentlich Ingame-Schotter im Spiel zusammenkratzen, aber es gibt trotzdem deutlich, deutlich schlechtere Abendbeschäftigung als eine Los-Santos-Tour mit Freunden. GTA Online ist eine Multiplayer-Spielwiese, an der sich die komplette Branche messen muss.

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GTA Online im GameStar-Test

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218. Freespace 2

Entwickler: Volition
Publisher: Interplay
Erschienen: August 1999

Peter Bathge: Freespace 2 war ZU gut. Es war der perfekte Weltraum-Shooter - und blieb trotz seinen atemlosen Dogfights mit meterbreiten Laserstrahlen und riesigen Großraumschiffen aus unerklärlichen Gründen wie Blei in den Regalen liegen. Danach traute sich jahrelang keiner mehr an das Genre ran: Denn wenn selbst so ein famoses Spiel wie Freespace 2 keine Käufer findet, wie wird es dann erst anderen Weltraum-Simulationen ergehen? Kleines Trostpflaster: Die exzellente Mod-Unterstützung und eine aktive Fan-Gemeinde halten das Spiel bis heute frisch; persönlich staube ich einmal im Jahr den Joystick ab und begebe mich in aktueller Grafik auf die Jagd nach Shivanern. Das hält mich über Wasser, bis endlich Star Citizen erscheint.

217. Falcon 4.0

Entwickler: Microprose
Publisher: Microprose
Erschienen: 1998

Sandro Odak: Falcon 4.0 ist in meiner Erinnerung so legendär mit dem damaligen Simulations-Experten der GameStar, Mick Schnelle, verbunden, wie kein zweites Spiel. In seinen Texten hat Mick mich so scharf auf die Kampfflugzeug-Simulation gemacht, dass ich sie unbedingt haben musste. Und als ich sie dann hatte, musste flugs noch ein neuer Rechner her, der alte hat das schlicht nicht gepackt. Dann die große Ernüchterung: Das ist ja gar kein richtiges Spiel. Da liegt ja eine fast 600-seitige Anleitung bei! Wer soll denn das alles lesen? Der zwölfjährige Sandro bestimmt nicht! Also musste immer ein Kumpel vorbeikommen, um die Triebwerke zu starten und all die langweiligen Dinge zu übernehmen. Nur das Steuern in der Luft, das war dann mein Job!

Falcon 4.0 Allied Force im GameStar-Test

216. Dark Project 2: The Metal Age

Entwickler: Looking Glass Studios
Publisher: Eidos Interactive
Release: 23. März 2000

Nils Raettig: Schleichen ist in Spielen genau mein Ding. Die Dark-Project-Reihe (beziehungsweise die Thief-Reihe) gehört dementsprechend zu meinen absoluten Lieblingen. Klar gab es immer wieder Situationen, in denen man sich gedacht hat »Wie kann die Wache mich hier bitte nicht sehen?!«. Aber man hinterfragt die kleine und dennoch sehr bedeutende Anzeige für die Sichtbarkeit von Meisterdieb Garrett eben nicht. Teil 2 hat zwar nicht viel anders gemacht als das erste Dark Project, aber die größeren Levels und die aus meiner Sicht etwas spannendere Story machen The Metal Age für mich zum besten Teil der Reihe. Dass ich das Spiel so geliebt habe, hat es auch seiner großartigen Atmosphäre zu verdanken, die vor allem durch die tolle Soundkulisse erzeugt wurde. Auf meiner »Das muss ich irgendwann nochmal spielen«-Liste, steht Dark Project 2 jedenfalls ganz oben!

Dark Project 2 im GameStar-Test

215. Guild Wars 2

Entwickler: ArenaNet
Publisher: NCsoft
Erschienen: August 2012

Petra Schmitz: Ich schreibe diesen Text am 27. Juni 2018. Just gestern ist die dritte Episode der vierten Staffel der »Lebendigen Welt« von Guild Wars 2 erschienen, ArenaNets Art, das Spiel auch abseits der großen Addons frisch zu halten. Es gibt ein neues Reittier, und ich bin schon ganz hühnerig, es auszuprobieren. Allerdings muss sich der Rollkäfer noch bis zum Wochenende gedulden, vorher habe ich nicht die nötige Ruhe, um mich mit ihm zu beschäftigen. Ja, ich spiele GW2 seit Beginn an. Es gab zwischenzeitlich mal größere Pausen, aber ich komme immer wieder zurück.

Einfach, weil dieses MMO so vieles richtig macht. Sei es die Optik, die zwar in den alten Gebieten mild angestaubt wirkt, aber noch immer Charme für drei MMOs hat. Seien es Kampf- und Charaktersystem, die insbesondere im PvP und in den Raids Können und Verstand voraussetzen. Und ich mag sogar, dass es in all den Jahren kein neues Levelcap gegeben hat. Dass ArenaNet die Spieler trotzdem durch neue Inhalte und Verbesserungen bei Laune und somit bei der Stange halten kann - Hut ab. Wer ganz großes MMO für kleines Geld (Buy2Play, das Hauptspiel ist sogar Free2Play) möchte, sollte GW2 ausprobiert haben.

Guild Wars 2 im GameStar-Test

214. Warcraft: Orcs & Humans

Entwickler: Blizzard Entertainment
Publisher: Interplay Entertainment
Erschienen: November 1994

Michael Graf: Das konnte niemand ahnen. Warcraft war doch nur ein Klon von Dune 2, ein guter zwar, aber nicht weiter bemerkenswert. Heute jedoch wissen wir, was daraus erwuchs: das beliebteste Fantasy-Universum der Spielegeschichte. Dessen Debut war freilich simpel: Abgesehen von der tollen Vorgeschichte im Handbuch (!) war von den großen Zusammenhängen und dämonischen Hintergründen des Warcraft-Universums noch wenig zu spüren, hauptsächlich ging's um den Krieg zwischen Menschen und Orcs. Doch der war dank vertonter Briefings und einem schnieken Render-Intro gefällig inszeniert und zudem komfortabel: Im Gegensatz zu Dune 2 konnte man bis zu vier Einheiten gleichzeitig auswählen! Wow!

Für die ansonsten spiegelgleichen Fraktionen gab's individuelle Zauber, Menschenpriester heilten, Orc-Schamanen belebten Tote als Skelette wieder. Hin und wieder taktierte man sogar in Innenräumen - unvergessen bleibt das Killerkommando im Zauberturm des irren Medivh. Warcraft war ein gutes Spiel - und ein wegweisendes, weil ursprünglich auch der Dune-2-Macher Westwood einen Fantasy-Strategietitel entwickeln wollte. Doch als man von Warcraft hörte, ließ man davon ab. Der Rest ist Geschichte - nämlich die von Command & Conquer.

Die 10 besten Echtzeit-Strategiespiele - Meisterwerke von Age of Empires bis Warcraft 9:00 Die 10 besten Echtzeit-Strategiespiele - Meisterwerke von Age of Empires bis Warcraft

Die Geschichte von Warcraft: Wie Blizzard die Orks entfesselte

213. Theme Park

Entwickler: Bullfrog Productions
Publisher: Electronic Arts
Erschienen: 1994

Jonas Gössling: Obwohl fünf Jahre zwischen den Spielen liegen, ist das Duell der PC-»Giganten« Rollercaster Tycoon versus Theme Park. Für mich persönlich hat ersterer immer das Rennen gemacht, auch wenn der Titel von Entwickler-Legende Peter Molyneux einige Vorzüge hat. So können wir nicht nur einen eigenen Vergnügungspark hochziehen, sondern auch jedes kleine Detail selber bestimmen. Zum Beispiel wie viel Salzgehalt die Pommes am Stand haben, was im Übrigen zu einem lukrativen Geschäft führt. Denn die Besucher kaufen die Fritten so oder so, bekommen von dem Salz aber Durst, den sie am Stand nebenan gegen Bares ebenfalls stillen können. Ach ja, ich war schon gemein, damals …

Theme Park im GameStar-Test

212. SimCity 2000

Entwickler: Maxis
Publisher: Maxis
Erschienen: 1993

Michael Graf: Als ich für die GameStar-Ausgabe 11/2004 das Comeback des Artikelklassikers »Hall of Fame« anrege, steht der erste Kandidat für mich sofort fest: SimCity 2000! Doch unser damaliger Noch-Chefredakteur Jörg Langer will den fertig geschriebenen Artikel nicht haben: SimCity 2000, pah, das ist nicht legendär genug! Stattdessen markiert Indiana Jones and the Fate of Atlantis den Hall-of-Fame-Urknall, das Städtebauspiel folgt ein Heft später.

Klar, Indy war fantastisch, aber man hat es halt nach einem Mal durchgespielt. Mit SimCity 2000 habe ich (junge) Jahre verbracht und an ständig neuen Städten geschraubt, einfach, weil sein Pixellook so schick war. Wo im ersten SimCity nüchterne Buchstaben und bunte Rahmen boomende Metropolen vorgaukelten, wuchsen nun tatsächlich kleine Gebäude, um die ich sogar die Kamera drehen konnte. Okay, sie sahen von allen Seiten gleich aus, aber es geht ums Prinzip. Über Straßen krochen blaue Pixelpunkte (Autos), drüber kreisten Flugzeuge oder (den Katastrophen sei »Dank«) ein zerstörerisches Ufo. Selbst das isometrische 3D-Gelände ließ sich bearbeiten, um die Traumstadt zu erschaffen. SimCity 2000 war der erste Serienteil, der den Begriff »Sandkasten« nicht nur verdiente, sondern auch so aussah. Ein wahrer Meilenstein.

Sim City - Die Serie - Die Aufbau-Reihe vorgestellt ansehen

SimCity-Historie: Hier bin ich der Bürgermeister

211. Command & Conquer: Alarmstufe Rot

Entwickler: Westwood
Publisher: Virgin Interactive
Erschienen: 1996

Michael Graf: Wie mir der Westwood-Mitgründer Louis Castle mal erzählt hat, war Alarmstufe Rot ursprünglich als Addon fürs erste Command & Conquer geplant, wuchs dann aber mehr und mehr, sodass man's letztlich als eigenständigen Ableger veröffentlichen musste. Zum Glück! Denn Alarmstufe Rot ist der beste der »alten« Serienteile (also vor C&C: Generals), weil es im Vergleich zum ersten Teil zahlreiche Neuerungen bringt, allen voran die viermal so hohe Auflösung sowie eine vielfältigere Luftwaffe und steuerbare Schiffe.

So entfaltet der alternative Zweite Weltkrieg zwischen Alliierten und Sowjets (aus dessen deutschem Intro die Entführung Adolf Hitlers durch den zeitreisenden Einstein rausgeschnitten wird) mehr Abwechslung als der ursprüngliche Tiberium-Konflikt, was sich im oft mehrstufigen und skriptreichen Missionsdesign widerspiegelt. Ich schlage Land-, See- und Luftschlachten und zerlege feindliche Stützpunkte auch mal nur mit Kommandosoldaten. Zwischendurch gibt's Filmsequenzen inklusive Stalin, als dessen Berater der C&C-Glatzkopf Kane auftritt - ein Witz, wie Louis Castle später gesteht.

Alarmstufe Rot sollte niemals die Vorgeschichte des ersten C&C erzählen. Stattdessen begründet es ein irrwitziges Paralleluniversum, das die beiden Nachfolger weiter ausbauen. Ein Glück, dass es kein Addon wurde!

Hall of Fame: Command & Conquer: Alarmstufe Rot - wie alles begann

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