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Die besten Gaming-Gehäuse Dezember 2018 - Gehäuse für Spieler von ATX bis Mini-ITX

Wir haben die besten Gehäuse für Spieler in drei verschiedenen Preisbereichen zusammengestellt, außerdem empfehlen wir kompakte Mini-ITX-Cases.

von Christoph Liedtke, Nils Raettig,
07.12.2018 13:11 Uhr

Unsere Kaufberatung für die besten Gaming-Gehäuse deckt verschiedene Preisbereiche und Geschmäcker bei ansprechender Ausstattung ab.Unsere Kaufberatung für die besten Gaming-Gehäuse deckt verschiedene Preisbereiche und Geschmäcker bei ansprechender Ausstattung ab.

Gehäusekaufberatung Dezember 2018 - Nicht jede Idee setzt sich durch

Nils Raettig
@nraettig

Gehäuse sind meist viele Jahre lang auf dem Markt, schließlich ändern sich die grundlegenden Standards wie etwa die Größen von Mainboards und Netzteilen nicht. Trends in der Branche wie zum Beispiel RGB-Beleuchtung und die immer beliebter werden Seitenwände aus Tempered Glass können aber interessante Neulinge mit sich bringen und so zu frischen Empfehlungen in unserer Kaufberatung führen.

Manchmal versuchen sich Hersteller aber auch an Extras, die sie bei neuen Gehäusen dann doch wieder verwerfen. Ein Beispiel dafür ist das gute, aber immer schlechter erhältliche S340 Elite Source von NZXT, das wir im jüngsten Update unserer Kaufberatung durch den Nachfolger H500(i) ersetzen.

Das S340 hat einen ungewöhnlichen Fokus auf VR-Extras gesetzt, einerseits in Form einer magnetischen Halterung für entsprechende Headsets, andererseits durch einen HDMI-Anschluss in der Front für einen leichteren Anschluss von HTV Vice, Oculus Rift & Co. Beim H500(i) gibt es diese Extras nun nicht mehr.

So interessant und bemerkenswert das Spielen in der virtuellen Realität auch sein mag, es dürfte dennoch eine ganze Weile ein Nischenmarkt bleiben. Insofern kann ich die Entscheidung von NZXT absolut nachvollziehen. Und das H500(i) ist auch ohne die VR-Extras ein würdiger Nachfolger.

Schnell-Navigation:

» Gehäuse bis 50 Euro

» Gehäuse von 50 bis 100 Euro

» Gehäuse ab 100 Euro

» Mini-ITX-Gehäuse

Gehäuse bis 50 Euro

Wer bei seiner Rechner-Zusammenstellung auf jeden Cent achten muss oder schlichtweg dem Gehäuse einen nicht allzu hohen Stellenwert beimisst, findet im Preisbereich bis 50 Euro durchaus einige empfehlenswerte Gehäuse. Allerdings ist in diesen Fällen nicht nur für den Käufer das Budget schmal, auch der Hersteller muss an gewissen Stellen den Rotstift ansetzten. Meistens geschieht das bei der Materialstärke des Stahls, der Verarbeitung und der Ausstattung. Als Nutzer entscheidet man sich bei einem PC-Gehäuse bis 50 Euro daher immer für einen Kompromiss zwischen den drei genannten Bereichen.

Vor allem dem Kühlkonzept solltet ihr bei günstigen Gehäusen immer einen kritischen Blick widmen. Oftmals legt der Hersteller dem Gehäuse nur einen Lüfter bei, der meistens nicht zu den leisesten gehört. Hier lohnt häufig der separate Kauf von günstigen Lüftern und das eigenhändige Nachrüsten. Empfehlen können wir hier vor allem den Arctic F12 PWM 120 Millimeter, den es bereits für etwa fünf Euro gibt. Zwei Lüfter sind in einem Gaming-Gehäuse immer sinnvoll, gerade im Hinblick auf heiße Sommertage.

Wer seinen PC zudem öfter hin und her transportiert oder regelmäßig Komponenten tauscht, sollte auf eine ordentliche Verarbeitung, ausreichende Materialstärke und komfortable, schraubenlose Montagemöglichkeiten achten.

Hinweis:

Die hier dargestellten Empfehlungen sind mit so genannten Affiliate-Links versehen. Mit einem Kauf über einen dieser Links erhalten wir vom jeweiligen Anbieter eine kleine Provision. Auf den Preis oder unsere Wahl der Empfehlungen hat das keine Auswirkung.

Preis-Tipp: Sharkoon VS4

Sharkoon VS4 - Bilder ansehen

Das Sharkoon VS4 ist mit einem Preis ab circa 30 Euro eines unter vielen Angeboten im extrem günstigen Segment, bietet dafür aber einen hohen Gegenwert. Das Sharkoon VS4 gibt es in drei Varianten: Einmal mit USB 2.0 für 25 Euro (VS4-S), mit USB 3.0 für 30 Euro (VS4-V) und schließlich als USB 3.0-Variante mit zusätzlichem beleuchteten 120 Millimeter-Lüfter und Sichtfenster ab circa 35 Euro (VS4-W).

Alle Varianten bieten einen relativ stabilen Korpus aus Stahl und ausreichend Platz für Grafikkarten (bis zu 310 Millimeter bzw. 385 Millimeter Länge ohne Festplattenkäfig). Des Weiteren passen bis zu vier SSDs (2,5 Zoll), drei HDDs (3,5 Zoll) und drei 5,25 Zoll Laufwerke in das VS4. Selbst Komfortoptionen wie eine kabellose Montage der Laufwerke, eine große Öffnung im Mainboard-Tray zur einfacheren Kühlermontage und Kabeldurchführungen zur Eindämmung des Kabelgewusels hat Sharkoon beim VS4 implementiert.

Spürbare Abstriche müsst ihr dagegen bei den Kühlmöglichkeiten und der Lautstärke eingehen. Der in der Front montierte 120 Millimeter Lüfter könnte beim VS4-S und VS4-V für manche Gaming-Hardware und an heißen Sommertagen zu schwachbrüstig sein, auch an der Lautstärke des Lüfters und der Entkoppelung der Festplatten merkt man dem Sharkoon VS4 den günstigen Preispunkt an. Das VS4-W bietet mit zwei Lüftern zwar bessere Kühleigenschaften, aber auch hier sollten geräuschempfindliche Nutzer nachträglich andere Lüfter einbauen. CPU-Kühler finden bis zu einer Höhe von 160 Millimeter Platz, nur sehr große Oberklasse-Kühler sind noch höher.

Wer sich hingegen mit diesen Kompromissen abfinden kann oder im Nachhinein für mehr (und bessere) Lüfter sorgt, findet mit dem Sharkoon VS4 einen wirklich günstigen und soliden Aufbewahrungsort für seine Hardware.

Preis-Leistungs-Tipp: Cooler Master Masterbox Q300L

Cooler Master Masterbox Q300L - Bilder ansehen

Das mit einem Preis von etwa 40 Euro recht günstige Gehäuse MasterBox Q300L von Cooler Master hat verschiedene Besonderheiten zu bieten. Dazu zählt die Tatsache, dass es maximal Mainboards mit dem Formfaktor Micro-ATX aufnehmen kann. Solche Platinen bieten aber immer noch mehr als genug Platz für alle wichtigen Komponenten, gleichzeitig ermöglichen sie kompaktere Gehäusedimensionen: Mit knapp 38 Zentimetern Höhe ist das Q300L vergleichsweise klein.

Hinter dem optisch auffälligen Wabenmuster an der Front und der Oberseite verbergen sich komplett abnehmbare, magnetische Staubfilter, die die mit zahlreichen Löchern versehenen Gehäusewände aus Stahlblech abdecken. Das I/O-Panel wandert gleichzeitig in das Seitenfenster aus Acrylglas, das mit einer entsprechenden Aussparung versehen ist. Durch den symmetrischen Aufbau könnt ihr dabei aus drei verschiedenen Positionen wählen, die entsprechenden Schrauben zur Befestigung des Panels befinden sich oben, unten und vorne.

Das hat vor allem dann Vorteile, wenn das Gehäuse auf dem Schreibtisch und nicht darunter aufgestellt wird, wobei ihr zusätzlich die Wahl zwischen einer stehenden und einer liegenden Position habt. Das wird durch die vergleichsweise großen Schrauben an der rechten Seitenwand ohne Fenster ermöglicht, die auch als Standfüße fungieren können. Außerdem sind der Staubfilter und die breiteren Standfüße an der Unterseite genau wie die Filter der Front- und Oberseite modular beziehungsweise magnetisch befestigt und abnehmbar.

Erfreulich ist auch der recht große Abstand zwischen der Rückseite der Mainboard-Halterung und der Gehäusewand (ca. 2,8 Zentimeter), der ausreichend Raum für Kabelmanagement bietet, kleine Wermutstropfen gibt es dennoch. So ist von Haus aus nur an der Rückseite ein Lüfter angebracht (120 mm), außerdem müssen die Abdeckungen für den Zugriff zu PCI-Steckkarten herausgebrochen werden (statt einer per Schraube befestigten Lösung). Insgesamt hat das Q300L aber trotz des eher geringen Preis viel zu bieten.

Leistungs-Tipp: Fractal Design Core 2300

Fractal Design Core 2300 - Bilder ansehen

Fractal Design ist bei Spielern einerseits wegen seiner schlichten, aber funktionalen Gehäuse sehr beliebt, andererseits stimmt meist auch das Preis-/Leistungsverhältnis. Das Core 2300 für etwa 45 Euro bildet da keine Ausnahme. Die Front ist in der Optik von gebürsteten Aluminium gestaltet und bietet einen USB 3.0, einen USB 2.0 und zwei Audio-Anschlüsse. Außerdem können hier bis zu zwei 5,25-Zoll-Laufwerke installiert werden (auch wenn die heutzutage immer weniger eine Rolle spielen).

Das Netzteil wird wie mittlerweile üblich am Boden des Gehäuses eingebaut. An der Rückseite und in der Front befindet sich jeweils ein vorinstallierter 120 Millimeter-Lüfter, insgesamt können bis zu sieben Lüfter eingebaut werden. Auch für Radiatoren von Wasserkühlungen ist Platz vorhanden (240/280 Millimeter in der Front, 240 Millimeter an der Oberseite).

Die Halterung des Mainboards bietet besonders großzügige und viele Öffnungen. Einerseits, um den CPU-Kühler (maximale Höhe: 162 Millimeter) leicht austauschen zu können, andererseits für ein besseres Kabelmangement. Die maximale Länge für Grafikkarten liegt bei stolzen 380 Millimetern, allerdings nur, wenn nicht alle Slots für 3,5-Zoll-Festplatten genutzt werden. In dieser Preisklasse ebenfalls nicht selbstverständlich: leicht entnehmbare Staubfilter.

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