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Seite 4: Die besten VR-Brillen – Kaufberatung Virtual Reality

Teurer Luxus - HTC Vive Pro und Vive Cosmos

HTC war einer der ersten Hersteller hochwertiger VR-Brillen und dank Einführung des Lighthouse-Trackingsystems zudem der Anbieter der anfangs besten Roomscale-VR. Die HTC Vive Pro ist die höher auflösende Version der 2016 erschienenen HTC Vive (inzwischen eingestellt) und dank gutem Tragekomfort und OLED sowie Lighthouse-Tracking noch heute beliebt.

Einzig der Preis von 879 Euro für die Brille ohne Controller und Trackingboxen ist aus aktueller Sicht viel zu hoch angesetzt. Das Modell Vive Pro Eye mit integriertem Eyetracking ist noch teurer, Spiele nutzen bislang allerdings kein Eyetracking, so dass ihr euch die Investition sparen könnt.

Vive Cosmos HTC Vive Cosmos: Einsteigerfreundlich und bequem, dafür aber mit Trackingschwächen und zu hohem Preis.

Neu im Vive-Kosmos ist die Vive Cosmos, bei der HTC komplett neue Wege geht: Das zuverlässige aber unhandliche Lighthouse-Tracking mit externen Sensoren ist einem Inside-Out-Tracking mit satten sechs in der Cosmos integrierten Kameras gewichen, das OLED einem LCD mit etwas höherer Auflösung zusätzlichen Subpixeln für weniger Fliegengittereffekt.

Insgesamt bietet die HTC Vive Cosmos einen guten Tragekomfort und auch eine überzeugende Bildqualität mit für LCD sehr guten Schwarzwerten. Allerdings ist das Tracking (momentan) ungenügend. Das Kameratracking beschwert sich auch bei guten Lichtverhältnissen über zu viel oder zu wenig Licht, beim Zielen über Kimme und Korn, wie es Shooter oft fordern, wird nur noch der hintere Controller erkannt weil er den vorderen Controller verdeckt.

Oculus zeigt, wie auch mit fünf Kameras gutes Tracking realisiert werden kann. HTC versucht hier mit Updates gegenzusteuern, bisher konnten sie das Problem aber nicht lösen. Wir raten daher von einem Kauf ab, zumindest bis das Tracking nicht besser funktioniert. Und angesichts des Preises von 799 Euro würden wir selbst dann nicht zum Kauf raten - die Oculus Rift S bietet hier für weniger Geld mehr Leistung, Valve Index für einen kleinen Aufpreis sogar deutlich mehr.

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Für Highend-Fans - Pimax 5K+ und Pimax 8K

Neben bekannten Marken wie Oculus und HTC setzen auch kleinere Hersteller auf Virtual Reality. Pimax adressiert dabei aber nicht den Mainstream-Nutzer sondern bewusst Freunde von Highend-Hardware.

So bieten alle aktuellen Pimax-Brillen nicht nur das zuverlässige Lighthouse-Tracking sondern auch ein ungeschlagen großes Field of View. Dieses Sichtfeld ist für den Taucherbrillen-Effekt verantwortlich: Um das eigentliche Bild sind schwarze Rahmen zu sehen. Bei Pimax allerdings weniger, das Sichtfeld beträgt bis zu 170 Grad (horizontal), deutlich mehr als die maximal 130 Grad selbst der Valve Index.

Das VR-Bild wirkt deutlich größer, was der Immersion stark zugute kommt. Das Fliegengitter ist bei der 5K+ auf dem Niveau einer Valve Index, beide Hersteller nutzen zudem LCD mit RGB-Pixelmatrix statt OLED. Die Pimax 8K hingegen bietet zumindest von Displays her eine noch höhere Auflösung von insgesamt 7.680x2.160 Pixeln, allerdings bekommt die Brille nur 5.120x1.440 Pixel geliefert und interpoliert auf die native Displayauflösung.

Pimax bietet unzählige Modelle mit unterschiedlichen Displays und Auflösungen an - allen gemein ist das große Field of View. Pimax bietet unzählige Modelle mit unterschiedlichen Displays und Auflösungen an - allen gemein ist das große Field of View.

Pimax erreicht so zwar nicht die Bildschärfe einer nativen Auflösung, das Fliegengitter fällt aber dennoch geringer als bei der 5K+ aus. Wer seinen hoffentlich vorhandenen Highend-PC mit RTX 2080 Ti so richtig ausfahren möchte, wartet noch ein wenig: In Kürze erscheint mit der Pimax 8K X ein Modell, bei dem die hohe Displayauflösung auch tatsächlich genutzt wird.

Pimax 5K+/8K im GameStar-Test

Und nicht nur technisch sondern auch preislich agiert Pimax in der Oberklasse: Die 5K+ gibt es ab 799€, für das 8K-Modell sind 999€ aufgerufen - ohne Controller und Lighthouse-Stationen, die nicht beiliegen.

Mit dem großen Sichtbereich gehen aber auch technische Probleme wie Verzerrungen an den Bildrändern einher. Größtes Ärgernis ist aktuell aber der Tragekomfort: Der simple Headstrap hält die Brille eher wackelig auf dem Kopf, die überdimensionale Hardware drückt zudem stark auf der Nase. Noch in diesem Jahr will Pimax allerdings einen gemütlicheren Kopfgurt mit integrierten Kopfhörern anbieten.

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