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Gaming PC selber bauen 2020: Die besten Konfigurationen ab 500 Euro

Ihr wollt euch einen Gaming-PC zusammenstellen? Wir empfehlen sechs Konfigurationen von 500 bis 2.000 Euro mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis für Spieler.

von Dennis Ziesecke,
08.10.2020 13:50 Uhr

Einen Gaming-PC selber bauen ist nicht schwierig. Zudem spart ihr bares Geld. Einen Gaming-PC selber bauen ist nicht schwierig. Zudem spart ihr bares Geld.

Dennis Ziesecke

Ihr braucht einen neuen, schnellen Gaming-PC? Dann spart doch Geld und baut ihn selbst! Wir haben sechs Konfigurationen für jeden Geldbeutel zusammengestellt, um euch die Suche nach der passenden Hardware zu erleichtern. Bei uns findet ihr den idealen PC für jedes Budget und jeden Anspruch - von 500 Euro bis 2.000 Euro und von Full-HD bis 4K.

Preiswerte Gaming-PCs zum Selberbauen:

Auf diesen Gaming-PCs spielt ihr trotz kleinerer Budgets alle Free2Play-Spiele, Fortnite sowieso, aber auch die aktuellen Blockbuster in Full HD und je nach Konfiguration auch in WQHD:

High-End-Gaming-PCs zum Selberbauen:

Für hohe Ansprüche und maximale Details in WQHD und 4K bei hoher Bildwiederholrate empfehlen wir diese Konfigurationen:

*Die hier aufgeführten Angebote sind mit sogenannten Affiliate-Links versehen. Mit einem Kauf über einen dieser Links unterstützt ihr GameStar: Ohne Auswirkung auf den Preis erhalten wir vom Anbieter eine kleine Provision.

Auswirkungen der derzeitigen Krise

Der Markt beruhigt sich: Zwar sind einige Bauteile ausverkauft oder teurer als üblich, aber die Preise erholen sich langsam und die Verfügbarkeit wird besser. Wir raten trotzdem weiter nicht zu überstürzten Panikkäufen. Kauft nur dann, wenn ihr wirklich etwas braucht.

500 Euro Gaming-PC: Fortnite und Full HD

Antec P07

Das steckt im 500-Euro-PC: Auch unsere günstigste Konfiguration bietet dank Radeon RX 570 (8,0 GByte VRAM) und Ryzen 3 3100 genug Leistung, um aktuelle Spiele mit sehr hohen Details flüssig in Full HD darzustellen. Die CPU ersetzt unsere bisherigen Vorschläge, den Ryzen 3 3200G und 1200 (12nm) - der neue Ryzen 3 3100 bietet mit vier Kernen und Multithreading eine Leistung fast auf dem Niveau eines Intel Core i7-7700K und lässt sich später problemlos aufrüsten. Etwas schneller aber teurer wäre der 3300X, günstiger aber inzwischen nur schwer verfügbar der Ryzen 3 1200 (12nm) ohne Multithreading. Beim Mainboard seid ihr zukunftssicher: Die B450-Platinen verkraften auch die kommende Ryzen-Generation, PCIe 4.0 ist noch kein leistungsentscheidendes Feature.

Abgerundet wird die gute Ausstattung durch 16 GByte RAM und eine schnelle SSD mit 240 GByte. Solltet ihr ein paar Euro übrig haben, empfehlen wir aber hier ein Upgrade auf eine SSD mit 480 GB Speicher - wie die Kingston A400 480 GByte SSD (ca. 68€)*.

Geeignet für:
Fortnite bei hohen fps oder Call of Duty: Modern Warfare
Auflösungen bis 1920x1080

CPU

AMD Ryzen 3 3100 (ca. 100€)*

Günstiger Vierkernprozessor mit Multithreading und mehr als ordentlicher Spieleleistung bei geringem Verbrauch.

CPU-Kühler

Bei Ryzen CPU mitgeliefert

Für den energieeffizienten Ryzen 3 genügt AMDs Standardlüfter, ohne dass er laut wird.

Mainboard

Asus Prime B450-Plus (ca. 90€)*

Preiswertes Mainboard ohne Schnickschnack mit allen wichtigen Anschlüssen inkl. USB 3.0 und vier Speicher-Steckplätzen für DDR4-RAM. Eignet sich auch für spätere CPU-Upgrades.

Arbeitsspeicher

Corsair Vengeance LPX (DDR4-3000) - 16 GByte Kit (ca. 63€)*

Zwei 8 GByte-Module für Dual Channel Betrieb und schneller, aber noch erschwinglicher 3000er- statt 2666er-Taktung.

Grafikkarte

Asus ROG Strix RX 570 O8G Gaming 8 GB (ca. 160€)*

Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis unter 170€ auch dank 8 GByte VRAM - zudem übertaktet und so noch schneller.

SSD

Crucial BX500 SSD - 240 GByte SATA 3 (ca. 25€)*

240 GByte genügen für die ersten Spiele (es sei denn, ihr zockt Call of Duty..), wenn ihr mehr Budget zur Verfügung habt, solltet ihr aber besser gleich in 480 GByte investieren.

Gehäuse

Antec P7 Silent (ca. 51€)*

Kompaktes und schlichtes Gehäuse mit Vibrationsdämmung und vorinstallierten Gehäuselüftern.

Netzteil

Corsair VS Series VS450 (ca. 46€)*

Hochwertiges und zugleich leises Netzteil.

Fazit

Für etwas mehr als 500 Euro spielt ihr mit dieser Konfiguration jedes Spiel in Full HD. Späteres Aufrüsten ist kein Problem.

535 €

700 Euro Gaming-PC: maximale Details in Full HD

Antec P07

Das steckt im 700-Euro-PC: Der Ryzen 5 2600 spielt mit 6 Kernen und Multithreading auch in aktuellen CPU-Vergleichen noch gut mit, preislich ist ihm momentan eh schwer das Wasser zu reichen wenn es auf jeden Cent ankommt. Unser Tipp, solltet ihr nur minimal mehr investieren können, wäre allerdings ein Upgrade auf den Ryzen 5 3600*. Die GTX 1660 Super schafft ebenfalls so gut wie jedes Spiel mit maximalen Details und hohen Bilderwiederholraten in Full HD (zumindest wenn euer Monitor nicht mehr als 60 Hz beherrscht). Mit Abstrichen könnt ihr auch auf WQHD spielen. Grafikkarte und CPU stehen schnelle 16 GByte RAM zur Seite. Das macht den PC zu einem guten Allrounder.

Beim Board haben wir uns erneut für eines der bewährten B450-Board entschieden. Auch die noch dieses Jahr erscheinenden Zen3-CPUs (Ryzen 5000) werden nach einem UEFI-Update damit funktionieren.

Geeignet für:
Blockbuster wie Death Stranding in maximalen Details
Auflösungen: 1920x1080 mit maximalen Details, 2560x1440 mit Abstrichen

CPU

AMD Ryzen 5 2600 (ca. 128€)*

Bester Preis-Leistungs-Sechskerner auf dem Markt - gerade im Vergleich mit ähnlich starken Intel-CPUs. Für 50-60 Euro zusätzlich bietet der Ryzen 5 3600 noch etwas mehr Leistung.

CPU-Kühler

Bei Ryzen CPU mitgeliefert

Für den energieeffizienten Ryzen 5 genügt AMDs Standardlüfter, ohne dass es zu laut wird.

Mainboard

Asus Prime B450-Plus (ca. 90€)*

Preiswertes Mainboard ohne Schnickschnack mit allen wichtigen Anschlüssen inkl. USB 3.0 und vier Speicher-Steckplätzen für DDR4-RAM. Eignet sich auch für spätere CPU-Upgrades.

Arbeitsspeicher

Corsair Vengeance LPX (DDR4-3000) - 16 GByte Kit (ca. 63€)*

Zwei 8 GByte-Module für Dual Channel Betrieb und schneller, aber noch erschwinglicher 3000er- statt 2666er-Taktung.

Grafikkarte

Gigabyte GeForce GTX 1660 Super OC 6 GByte (ca. 239€)*

Schnelle und sehr sparsame Mittelklasse-Grafikkarte, die sich perfekt für Full HD und hohe fps-Zahlen eignet.

SSD

Crucial MX500 500 MByte (ca. 52€)*

Pfeilschnelle SSD - leider steigt der Preis seit Anfang 2020.

Gehäuse

Antec P7 Silent (ca. 51€)*

Kompaktes und schlichtes Gehäuse mit Vibrationsdämmung und vorinstallierten Gehäuselüftern.

Netzteil

Corsair VS Series VS450 (ca. 46€)*

Hochwertiges und zugleich leises Netzteil.

Fazit

Unter 700 Euro für einen Allrounder, der jedes Spiel in Full HD mit maximalen Details darstellen kann. Mit Abstrichen könnt ihr auch in WQHD spielen.

669 €

1.000 Euro Gaming-PC: Gaming in WQHD

produbild base 500

Das steckt im 1000-Euro-PC: Der Ryzen 5 3600 (6 x 3,6 GHz) und die Radeon RX 5700 XT bilden das Rückgrat des PCs und schaffen fast jedes Spiel mit maximalen Details und hohen Bildwiederholraten auch in WQHD. Hier empfehlen wir dank des höheren Budgets eine 1.000 GB SSD. Als Gehäuse verwenden wir beim 1.000-Euro-PC das Pure Base 500 von be quiet. In dieser Zusammenstellung bekommt ihr mit dem B550-Mainboard auch PCIe 4.0 für noch schnellere SSDs.

Für die Grafik ist AMDs Radeon RX5700 XT zuständig, die auf 8 Gigabyte GDDR6 zurückgreifen kann. Nvidia bietet in dieser Preisklasse die RTX 2060 Super* an, die sich der AMD-Karte aber geschlagen geben muss. Zumindest, was die reine Leistung angeht. Extras wie den überzeugenden Videoencoder und Raytracing bietet AMD nicht. Wenn ihr noch etwas warten könnt: In absehbarer Zeit erscheinen die neuen GPU-Serien von AMD und Nvidia, die zwar nicht zwingend sinkende Preise aber dafür steigende Leistung versprechen.

Geeignet für:
Jedes aktuelle Spiel in Full HD und die meisten auch in WQHD
Auflösungen: 2560x1440 mit hohen Details, Reserven für 3840x2160

CPU

AMD Ryzen 5 3600 (ca. 192€)*

Sechskernprozessor, der mit 3,6 GHz pro Kern taktet, im Turbo geht es auf bis zu 4,2 GHz hoch - dank Zen2 stimmt auch die Singlethread-Leistung, ganz wie bei Intel.

CPU-Kühler

Cooler Master Hyper 212X (ca. 43€)*

Leise und effiziente Kühlung.

Mainboard

Asus Prime B550M-K (ca. 110€)*

Preiswertes Mainboard ohne Schnickschnack mit allen wichtigen Anschlüssen inkl. USB 3.0 und vier Speichersteckplätzen. Dafür zukunftssicher und mit PCIe 4.0.

Arbeitsspeicher

Corsair Vengeance LPX (DDR4-3000) - 16 GByte Kit (ca. 63€)*

Zwei 8 GByte-Module für Dual Channel Betrieb und schneller, aber noch erschwinglicher 3000er- statt 2666er-Taktung.

Grafikkarte

ASRock Radeon RX 5700 XT Challenger D OC 8 GByte (ca. 379€)*

Leistungsstarke Grafikkarte für Full-HD und WQHD bei gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.

SSD

Crucial MX500 1 TByte (ca. 105€)*

Pfeilschnelle große SSD für umfangreiche Spielebibliotheken.

Gehäuse

be quiet! Pure Base 500 Schwarz (ca. 69€)*

Hochwertiges Gehäuse mit guter Lüftung und gradlinigem Design.

Netzteil

Corsair VS Series VS550 (ca. 49€)*

Hochwertiges und leises Netzteil.

Fazit

Für nur 1.000 Euro erhaltet ihr einen PC, der in WQHD sehr hohe Bildwiederholraten bei maximalen Details liefert.

1010€

1.400 Euro Gaming-PC: Echtzeit-Raytracing

produbild base 500

Das steckt im 1400-Euro-PC: Der 1400-Euro-PC bietet im Vergleich zum 1000-Euro-PC ein Plus an Leistung und das nicht nur beim Zocken. Dank stärkerer CPU und Grafikkarte schafft er auch Raytracing in Spielen wie Control oder Battlefield 5. Beim Prozessor kommt Intel zum Einsatz, deren zehnte Core-i-Generation bietet jetzt durchgehend Hyperthreading und oft mehr Kerne als zuvor. Zusammen mit dem gewohnt hohen Takt und neuen Turbo-Fähigkeiten ergibt das für Gamer verlockend viel Leistung und für Anwendungen ein gutes Plus gegenüber älteren Serien.

Mainboard mit neuem Sockel: Dafür benötigt ihr allerdings auch ein passendes Mainboard mit dem ebenfalls neuen Sockel LGA1200, wir haben uns für das ASRock Extreme4 entschieden, das eine sehr gute Ausstattung für unter 200 Euro bietet. Praktisch: Auch wenn Board und CPU teurer sind als bei der letzten Zusammenstellung, spart ihr bei GPU und Speicher, so dass sich der Gesamtpreis zwar etwas aber nicht viel nach oben bewegt. Wer sparen will, kann das mit dem Ryzen 7 3700X und einem B450/B550-Mainboard ohne auf viel Leistung zu verzichten.

Gegenüber dem Vormonat sind bei nur minimal gestiegenen Gesamtkosten sogar 32 Gigabyte statt 16 Gigabyte DDR4-3000 verbaut - sollte euch die Hälfte reichen, könnt ihr 40 Euro einsparen, RAM schadet aber zumindest auch nicht und ist aktuell recht preiswert.

Geeignet für:

Jedes aktuelle Spiel in Full HD, WQHD und 4K
Auflösungen bis 3840x2160

CPU

Intel Core i7-10700 (ca. 341€)*

Acht Kerne, 16 Threads, hoher Takt und leistungsstarke neue Turbostufen - Intel hat für Gamer eine gute Alternative zu AMDs allgegenwärtigen Ryzen-CPUs gestrickt, auch wenn sie weiterhin in 14nm gefertigt wird.

CPU-Kühler

Alpenföhn Brocken 3 CPU Kühler (ca. 44€)*

Der dem Boxed-Prozessor beiliegende Kühler tut sich mit der Kühlung vor allem im Sommer schwer, leiser und effizienter (und damit dank länger anhaltender Turbostufen auch schneller) geht es mit dem Brocken 3.

Mainboard

ASRock Z490 Extreme4 (ca. 190€)*

Gute Ausstattung inklusive 2,5-GBit-LAN und 2x M.2 für schnelle SSDs für Intels zehnte Core-i-Generation.

Arbeitsspeicher

Corsair Vengeance LPX (DDR4-3000) - 32 GByte Kit (ca. 107€)*

Zwei 16 GByte-Module für Dual Channel Betrieb und schneller, aber noch erschwinglicher 3000er- statt 2666er-Taktung.

Grafikkarte

KFA GeForce RTX 2070 Super EX 8 GByte (ca. 450€)*

Zukunftssichere Grafikkarte für alle Auflösungen. Zusätzlich schafft sie Echtzeit-Raytracing.

SSD

PNY XLR8 CS3030 M.2 SSD NVMe mit 1,0 TByte (ca. 131€)*

Pfeilschnelle große SSD für umfangreiche Spielebibliotheken. Dank NVMe und über 3000 MB/s Übertragungsgeschwindigkeit auch angesichts von PS5 und Xbox Series X zukunftssicher.

Gehäuse

be quiet! Pure Base 500 Schwarz (ca. 69€)*

Hochwertiges Gehäuse mit guter Lüftung und gradlinigem Design.

Netzteil

Corsair VS Series VS550 (ca. 49€)*

Hochwertiges und leises Netzteil.

Fazit

Für unter 1.400 Euro erhaltet ihr einen Highend-PC, der selbst in 4K brilliert. Zusätzlich könnt ihr noch Echtzeit-Raytracing nutzen.

1.381 €

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