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Seite 4: Die besten SSDs für Spieler - Kaufberatung Solid State Drives

PCI Express 4.0, NVMe & mehr

M.2-SSDs sind auch mit PCIe-Adapterkarte erhältlich. Das ist praktisch, wenn auf dem Mainboard kein Slot vorhanden beziehungsweise mehr frei ist.M.2-SSDs sind auch mit PCIe-Adapterkarte erhältlich. Das ist praktisch, wenn auf dem Mainboard kein Slot vorhanden beziehungsweise mehr frei ist.

Was bringt PCI Express 4.0? Seit dem Sommer 2019 gibt es erste Hardware mit PCI Express 4.0, entsprechende SSDs sind jedoch noch verhältnismäßig teuer, können aber von der verdoppelten Bandbreite profitieren und erreichen lesend bis zu 5.000 MByte pro Sekunde.

Noch klappt das aber nur mit aktueller Ryzen-3000-Hardware von AMD (X570-Mainboard, Ryzen-3000-CPU), außerdem stellen in der Praxis oft andere Elemente in der Datenkommunikation einen Flaschenhals dar, so dass die hohe Geschwindigkeit von PCIe 4.0 eher selten ein echter Vorteil ist.

Was ist AHCI? Das AHCI-Protokoll (Advanced Host Controller Interface) ist ein offener Schnittstellen-Standard, der für magnetische Festplatten entworfen und bereits 2004 veröffentlicht wurde.

Was ist NVMe? Das NVMe-Protokoll (Non-Volatile Memory Express) ist im Unterschied zu AHCI speziell für (Flash-Speicher-)Datenträger mit PCIe-Verbindung entworfen und auf parallele Zugriffe optimiert. Es nutzt zudem Mehrkern-Prozessoren besser aus und ist in Sachen Latenzen, Befehlsraten und Effizienz AHCI überlegen.

Haltbarkeit und Speicherarten

M.2-SSDs werden im entsprechenden Slot auf dem Mainboard mit einer Schraube fixiert. Kabel für den Datentransfer oder die Stromversorgung entfallen.M.2-SSDs werden im entsprechenden Slot auf dem Mainboard mit einer Schraube fixiert. Kabel für den Datentransfer oder die Stromversorgung entfallen.

Wie lange halten SSDs? SSD-Hersteller geben zusätzlich zur Garantie auf ihre Produkte meist eine Haltbarkeitsangabe als TBW (Total Bytes Written) an, eine garantierte Schreibleistung, die als Mindesthaltbarkeit verstanden wird. Je höher die Kapazität der SSD, desto größer auch ihre Haltbarkeit, da anfallende Schreibvorgänge auf mehr Chips und Zellen verteilt werden können.

Generell sollten SSDs in Spieler-PCs sehr lange halten. Werden pro Tag 20 GByte an Daten auf die SSD geschrieben (was bereits sehr viele Daten wären), könnte schon ein Modell mit relativ niedriger TBW von 100 TByte mindestens 5.000 Tage beziehungsweise knapp 14 Jahre ihre Arbeit verrichten.

SLC, MLC, TLC und QLC? Die unterschiedlichen Speicher-Typen geben an, wie viele Bits pro Zelle gespeichert werden. So schreibt beispielsweise SLC (Single Level Cell) 1 Bit pro Zelle und QLC (Quad Level Cell) gleich 4 Bit pro Zelle. Je mehr Bits pro Zelle geschrieben werde kann, desto höher die Kapazität.

Das bringt allerdings auch Nachteile mit sich: Das Lesen und Schreiben wird komplizierter, die Leistung nimmt ab. Deshalb haben viele SSDs mit TLC- oder gar QLC-Speicher einen schnellen SLC-Cache, der abhängig vom Modell meist mehrere Gigabyte groß ist. Erst wenn dieser voll ist, wird der TLC- beziehungsweise QLC-Speicher direkt genutzt.

Was ist 3D-NAND? SSDs basieren auf NAND-Flash-Speicher, der über die Jahre in immer kleineren Herstellungsverfahren produziert wurde, darunter litt die Haltbarkeit. Um diesen Trend entgegen zu wirken, stapeln die Hersteller den Speicher in einzelnen Schichten aufeinander.

Das ist platzsparend, gewährt hohe Kapazitäten und steigert durch größere Abstände voneinander die Haltbarkeit. Außerdem soll das Verfahren die Kosten minimieren, sodass Hersteller als auch Verbraucher von günstigeren NAND-Flash-Speicher profitieren.

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