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GameStars 2019

Die größten Gaming-Aufreger 2019

Auch 2019 gab es wieder Pleiten, Pech und Pannen in der Gaming-Industrie. Wir fassen die größten Anstöße zur Empörung für euch zusammen.

von Maurice Weber,
28.12.2019 10:00 Uhr

Zum Ausrasten - Was hat die Spieler 2019 am meisten aufgeregt? 12:09 Zum Ausrasten - Was hat die Spieler 2019 am meisten aufgeregt?

Spiele können auch unterhalten, wenn sie uns aufregen: Es macht dann vielleicht nicht so viel Spaß, sie zu spielen, aber es kann sehr wohl Spaß machen, ihre absurden Kontroversen zu verfolgen.

Zum Beispiel, dass in Fallout 76 ein Klassenkampf um das Bezahlabo entbrannt ist und zahlende Kunden doch ernsthaft eine Adelsgilde gegründet haben, um sich gegen den Pöbel zu verbünden.

Aber manche Kontroversen können uns den Spielspaß auch komplett vergällen. Wir stellen euch die sechs größten Aufreger des Spielejahres 2019 vor.

Platz 6: Alles mit »2K20« im Namen

Zwei Gaming-Miseren hatten dieses Jahr mit dem Kürzel 2K20 zu tun. Da war zum einen NBA 2K20, das eigentlich mal wieder ein ziemlich gutes Basketballspiel hätte sein können - aber offensichtlich viel lieber eine Casino-Simulation wäre. Zumindest, wenn man dem folgenden Trailer Glauben schenkt:

In dem geht es auffällig wenig um Basketball … und sehr viel darum, wie unglaublich spannend es doch ist, Kartenpacks zu öffnen und im Casino abzusahnen! Nun sind Spielmodi, in denen wir Echtgeld für Spielerkarten-Packs ausgeben können, ja in Sportspielen nichts neues mehr. Aber NBA 2K20 trieb das Glücksspiel-Gefühl auf die Spitze wie selten zuvor.

Da überraschte es niemanden mehr, dass sich das fertige Spiel tatsächlich als enttäuschende Pay2Win-Maschine herausstellte. Was hingegen überraschte: Auch WWE 2K20 entpuppte sich als Katastrophe, weil es mit Unmengen von Bugs auf den Markt kam. Gerüchten zufolge soll während der Entwicklung ein wichtiger Partner abgesprungen sein, sodass das Team die komplette Engine neu bauen musste - in nur einem Jahr, weil der Deal mit der Wrestling-Organisation WWE eben jährliche Releases vorschreibt.

Und die Prognose für den nächsten Teil sieht nur noch düsterer aus: Eine zweistellige Zahl an Entwicklern soll das Studio verlassen haben, um sich vom Spiel zu distanzieren. Was nicht unbedingt ein gutes Omen für WWE 2K21 ist.

Platz 5: Ghost Recon: Breakpoint

Das jüngste Ghost Recon enttäuschte gleich an zwei Fronten. Zum einen spielerisch: Ubisoft trimmte Breakpoint auf Teufel komm raus in Richtung Service Game und stopfte es voll mit Loot- und Levelspiralen, die nur zu existieren schienen, um die Spielzeit zu strecken.

Dabei torpedieren sie aber immer wieder das Spielkonzept: Damit es sich überhaupt lohnt, Gewehre mit immer besseren Werten zu finden, wenn ein Kopfschuss doch ohnehin immer tödlich ist, gibt's jetzt neue Drohnenfeinde - die sich aber einfach nur als enorm lahme »Bulletsponges« erweisen und uns die Schleichtour vermiesen.

Zum anderen stieß den Spielern sauer auf, dass der ganze Grind augenscheinlich einen ziemlich zynischen Grund hatte: Die Early-Access-Version strotzte nur so vor Mikrotransaktionen, mit denen man sich jede Menge handfeste Ingame-Vorteile kaufen konnte.

Skillpunkte, Crafting-Materialien, Waffen-Blaupausen und Upgrades standen allesamt im Shop zur Verfügung. Es schien, als hätte Ubisoft das eigentlich tolle Spielkonzept der Ghost-Recon-Serie ganz bewusst über den Haufen geworfen, um den Leuten mehr Items verkaufen zu können - und nicht, weil die neue Richtung ein besseres Spiel ergab. Im Detail seht ihr diese Probleme in unserem Testvideo:

Ghost Recon: Breakpoint im Testvideo - Wenn ein Spiel die falschen Dinge will 15:05 Ghost Recon: Breakpoint im Testvideo - Wenn ein Spiel die falschen Dinge will

Interessanterweise entfernte der Publisher diese sogenannten Zeitspar-Mikrotransaktionen nach dem Aufschrei jedoch sogar noch vor dem offiziellen Release - und sagte, sie seien nur aus Versehen überhaupt verfügbar gewesen. Sie sollen aber nicht für immer aus dem Spiel sein und könnten sehr wohl später zurückkommen.

Was nicht heißen soll, dass Ubisoft nicht auch schärfere Konsequenzen aus dem Fiasko zog. CEO Yves Guillemot nannte die Verkaufszahlen von Breakpoint sehr enttäuschend und verschob gleich drei der wichtigsten kommenden Ubisoft-Spiele nach hinten: Watch Dogs Legion, Rainbow Six Quarantine und Gods & Monsters sollen alle mehr Entwicklungszeit bekommen, damit sich das nicht wiederholt.

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