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Seite 2: Die Schlacht um Mittelerde im Test - Bombastische Echtzeit-Schlachten mit Filmlizenz

Power durch Begabung

Wenn Sie sich dafür entscheiden, die Kampagne von Die Schlacht um Mittelerde auf der guten Seite zu absolvieren, beginnen Sie mit den neun Gefährten (Frodo, Sam, Merry, Pippin, Boromir, Legolas, Gimli, Aragorn und Gandalf) in den Minen von Moria. Die sind im Spiel zwar deutlich weniger verwinkelt als in Film- und Buchvorlage (eigentlich gibt es nur zwei kümmerliche Abzweigungen), strotzen aber trotzdem nur so von Feinden.

Mit Uruk-hai haben wir ein Menschen-Lager gestürmt. Mit Uruk-hai haben wir ein Menschen-Lager gestürmt.

Jede Menge Orks lauern Ihnen hinter jeder Ecke auf. Aber keine Panik: Ihre Helden sind sehr widerstandsfähig. Außerdem verfügen alle bereits über zumindest eine Spezialfähigkeit. Aragorn etwa heilt auf Knopfdruck per »Lembas« in der Nähe befindliche Charaktere. Gandalf schleudert blaue Energieblitze auf die Gegner. Unter denen ist natürlich auch der fiese Höhlentroll aus den Filmen. Doch den Kameraden hier segnet deutlich leichter das Zeitliche als sein Kinopendant. Dabei sammeln Ihre Jungs Erfahrungspunkte, die ihnen zu neuen Fähigkeiten wie einem Feuerball verhelfen.

Ähnlich wie in C&C Generäle gibt es auch bei Die Schlacht um Mittelerde neben diesen persönlichen Begabungen zusätzlich globale Specials. Die sind unabhängig von den Helden und in jeder Mission verfügbar. Am Anfang heilen Sie Ihren Trupp oder rufen Elben zur Unterstützung herbei. Über einen jederzeit aufrufbaren, sehr einfach gehaltenen Technologiebaum erhalten Sie neue nützliche Extrakräfte, wie die Adler, die Sie in der Schlacht unterstützen. Dazu benötigen Sie aber Powerpunkte, die es für gewonnene Schlachten gibt.

Murks am Bau

Erst wenn Sie durch die Minen Morias gestapft sind und auf der Karte Lothlorien als nächsten Ort anwählen, machen Sie Bekanntschaft mit dem sehr eingeschränkten Basisbau von Schlacht um Mittelerde. Hauptkritikpunkt: Sie können nicht frei wählen, wo Produktionsstätten und Upgradegebäude stehen sollen.

Die Zwischensequenzen sind ein wenig verwaschen. Die Zwischensequenzen sind ein wenig verwaschen.

Stattdessen sind rings um Ihr Hauptgebäude gerade mal sechs kreisrunde Slots verteilt, auf denen Sie Gebäude errichten. Per Klick auf ein Ringmenü legen Sie Bauernhöfe an. Die bringen automatisch Geld und gewinnen (wie alle anderen Gebäude auch) mit der Zeit Erfahrung, was sie produktiver macht. Richtige Rohstoffe wie Holz oder Stein gibt es nicht. Das Bare investieren Sie in Kasernen in Bogenschützen, Reiter oder Ritter. Deren Kampfeigenschaften verbessern Sie durch Upgrades, die in einem speziellen Gebäude erforscht werden. Sehr umständlich: Nachdem Verbesserungen wie Brandpfeile oder schwere Rüstungen erfunden sind, müssen Sie Ihre Trupps umständlich per Hand nachrüsten, und das kostet auch noch Geld. Apropos Trupp: Sie heuern nie einzelne Soldaten, sondern gleich ganze Verbände an. Die können Sie komfortabel mit anderen zu Armeen zusammenfassen. Dumm: Einmal vereinigte Soldaten lassen sich in Die Schlacht um Mittelerde nicht wieder trennen.

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