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Grafikkarten-Rangliste - Vergleich der besten Modelle mit Benchmarks

Wir vergleichen Grafikkarten aus verschiedenen Preisbereichen und sagen euch, welche GPU am besten geeignet ist für welche Auflösung und die neuesten Spiele.

von Dennis Ziesecke,
19.04.2021 22:11 Uhr

Unsere Grafikkarten-Kaufberatung hilft euch bei der Wahl der richtigen GPU für jedes Budget und jeden Anspruch. Ok, das mit dem Budget nehmen wir zurück angesichts der GPU-Knappheit. Unsere Grafikkarten-Kaufberatung hilft euch bei der Wahl der richtigen GPU für jedes Budget und jeden Anspruch. Ok, das mit dem Budget nehmen wir zurück angesichts der GPU-Knappheit.

Dennis Ziesecke

Schon seit Ende 2020 sind Grafikkarten knapp und eine Besserung der Situation ist nicht in Aussicht. Das betrifft mittlerweile nicht mehr nur die neu erschienen Ampere- und RDNA-Grafikkarten sondern auch alle anderen Modelle, die auch nur bedingt Gamingtauglich sind (oder eher: sich für das Mining von Kryptowährungen wie Ethereum eignen).

Die einzigen tatsächlich verfügbaren und nicht hoffnungslos überteuerten Grafikkarten wie die Nvidia Geforce GT710 sind für Spieler nicht empfehlenswert, da sie selbst in 1.920x1.080 Pixeln kaum brauchbare Frameraten erzeugen. Wer also zum aktuellen Zeitpunkt eine neue GPU benötigt, muss selbst auf dem Gebrauchtmarkt unrealistisch hohe Preise bezahlen. Wer also die Möglichkeit hat, sollte sich mit einem Kauf vorerst zurückhalten. Ärgerlich ist es hingegen, wenn ihr dringend eine neue GPU benötigt. Eine Kaufberatung wollen wir euch daher nicht vorenthalten, auch wenn die Preise bei keinem einzigen Modell für ein gutes Preis-Leistungsverhältnis stehen.

Gelegentliche GPU-Drops bei AMD: Eine Chance auf eine nachvollziehbar bepreiste Grafikkarte besteht zumindest bei den wöchentlichen Nachlieferungen in AMDs eigenen Onlineshop. Bisher zumeist Donnerstag (später Nachmittag/Abend) gibt es dort kleine Mengen RX-6000-Grafikkarten zur unverbindlichen Preisempfehlung zu erwerben. Beachtet aber bitte, dass ihr auch dort mit Scalpern und ihren Bots konkurriert und selbst mit einem schnellen Klickfinger sehr viel Glück braucht um Erfolg zu haben. Zudem landen viele der dort verkauften Grafikkarten umgehend zum oft mehr als doppelt so hohen Preis bei Auktionsplattformen. Bei bekannten Onlineshops wie Alternate oder Mindfactory hingegen sind die wenigen verfügbaren Modelle schon seit Monaten nur noch zu massiv überhöhten Preisen zu haben.

Welche ist die beste Grafikkarte für Spieler?

Welche Karte die beste für euch ist, hängt stark davon ab, in welcher Auflösung und Detailstufe ihr spielt. Denn je höher beides ist, desto schneller muss auch die Grafikkarte sein. Wir unterteilen grob in die Kategorien Full HD, WQHD und 4K. Die günstigeren Modelle eignen sich für Full HD-Monitore mit einer Auflösung von 1920x1080 und das Spielen in hohen bis maximalen Details.

Welche Grafikkarte für WQHD und 4K? Modelle zwischen 300 und 500 Euro (UVP, die realen Preise liegen inzwischen aufgrund der GPU-Knappheit allerdings oft doppelt so hoch) können Spiele auch in WQHD (2560x1440 Pixel) flüssig darstellen und in Full HD oft dreistellige fps-Werte erreichen, während es für das Spielen mit einem 4K-Monitor (3840x2160 Pixel) eher ein Modell ab 500 Euro sein sollte.

Inhaltsverzeichnis

Auf Seite 1 stellen wir euch die Tipps der Kaufberatungs-Redaktion in verschiedenen Preisbereichen vor. Wir haben die besten Grafikkarten für jeden Anspruch und jedes Budget.

Auf Seite 2 und 3 bieten wir Alternativen zu unseren Favoriten inklusive Benchmarks und alle wichtigen Informationen zu Lautstärke und Effizienz.

*Die hier aufgeführten Angebote sind mit sogenannten Affiliate-Links versehen. Mit einem Kauf über einen dieser Links unterstützt ihr GameStar: Ohne Auswirkung auf den Preis erhalten wir vom Anbieter eine kleine Provision.

Für FullHD und 60 Hz: GTX 1650 Super

Fast schwerer zu bekommen als teurere Highendkarten: Die EVGA GTX 1650 Super SC bietet Leistung für FullHD. Fast schwerer zu bekommen als teurere Highendkarten: Die EVGA GTX 1650 Super SC bietet Leistung für FullHD.

Preis-Leistung ist relativ: Mit einem Preis von knapp 300 Euro ist die EVGA Geforce GTX 1650 Super zwar eine der günstigsten erhältlichen Grafikkarten, angesichts der gebotenen Leistung aber natürlich immer noch viel zu teuer. Vor einem Jahr hätten wir die Karte nicht in die Kaufberatung aufgenommen, auch nicht zum ursprünglichen Preis von etwa 220 Euro. 2021 hingegen gelten andere Regeln. Im Gegensatz zur kaum günstigeren GTX 1650 gibt es immerhin etwas mehr Leistung.

Leise unter Last: Mit einem Energiebedarf von durchschnittlich 150 Watt unter Last (viel mehr kann die Grafikkarte über PCIe (75 Watt) und einen 6 Pin PCIe-Anschluss (75 Watt) auch nicht aufnehmen), hält sich der Stromverbrauch im Rahmen, was auch der Lautstärke zugute kommt. Das Kühlsystem mit zwei Lüftern ist dem auch unter Last problemlos gewachsen.

4 Gigabyte: Etwas sehr knapp bemessen ist hingegen der GDDR6-Speicher mit nur vier Gigabyte. Damit wird es auch unter FullHD mitunter knapp, auch wenn Nvidia den Speicherbedarf etwas besser im Griff hat als AMD. Für Ultra-Grafikeinstellungen und Monitore mit mehr als 60/75 Hz ist diese Grafikkarte daher nur bedingt geeignet, Texturmods verbieten sich oft ganz. Trotzdem: Die Karte ist verfügbar und schneller als die iGPU aktueller Prozessoren. Dass wir das noch mal schreiben müssen, hätte auch niemand erwartet.

Pro
  • Geringer Energiebedarf
  • leise und effiziente Kühlung
  • tatsächlich verfügbar
Contra
  • trotzdem zu teuer
  • nur 4 Gigabyte GDDR6
  • 128 Bit Speicherinterface
  • keine Leistungsreserven

EVGA Geforce GTX 1650 Super SC bei Alternate*

Raytracing-Einstieg: EVGA RTX 2060 XC Gaming

Die kleinste und günstigste Raytracing (und wichtiger: DLSS) Karte von Nvidia, hier in Form der EVGA Geforce RTX 2060 XC. Die kleinste und günstigste Raytracing (und wichtiger: DLSS) Karte von Nvidia, hier in Form der EVGA Geforce RTX 2060 XC.

Kleinste Raytracing-Karte: Als die RTX 2060 auf den Markt kam, wurde sie für ihren mit 6 Gigabyte für fehlende Raytracingleistung und ihre mit 6 Gigabyte eher knappen Videospeicher gescholten. Heute sind wir froh, dass die GPU überhaupt verfügbar ist. Zudem nutzen viele Spiele, zumindest wenn kein Raytracing eingesetzt wird, noch immer nicht mehr als 6 Gigabyte, so dass sich mit der RTX 2060 trotz allem durchaus gut spielen lässt.

Fast schon günstig: Angesichts von oft vierstelligen Preisen für Ampere-Grafikkarten fällt der Preis der EVGA RTX 2060 XC Gaming mit 499 Euro im Vergleich sogar recht niedrig aus. Mit der unverbindlichen Preisempfehlung beim Marktstart solltet ihr ihn aber besser nicht vergleichen. Allerdings verlangen die Händler (und auch Gebraucht-Verkäufer) mittlerweile sogar mehr für eine technisch schwächere und dazu langsamere AMD Radeon RX580, die als einzigen Vorteil zwei zusätzliche Gigabyte Videospeicher mitbringt.

Heilsbringer DLSS: Da immer mehr Spiele das KI-Upscaling per DLSS beherrschen, kann die RTX 2060 auch 2021 noch recht gut mitspielen - besser sogar als zu Release, wo DLSS nur von wenigen Titeln unterstützt wurde.

Pro
  • vergleichsweise günstig
  • verfügbar
  • Raytracing möglich
  • Mini-Modell auch für kleine Gehäuse geeignet
Contra
  • Nur 6 Gigabyte Speicher
  • Lüfter unter Last nicht sehr leise
  • wenig Leistungsreserven

EVGA Geforce RTX 2060 XC Gaming bei Alternate*

Gut bestückt: EVGA Geforce RTX 3060 XC Gaming 12G

Die EVGA Geforce RTX 3060 XC bietet satte 12 Gigabyte GDDR6 und damit auch für Raytracing genug Speicher. Die EVGA Geforce RTX 3060 XC bietet satte 12 Gigabyte GDDR6 und damit auch für Raytracing genug Speicher.

Leistung auf 2070-Super-Niveau: Die RTX 3060 von Nvidia ist die aktuell kleinste Ampere-GPU für den Desktop, bietet aber den größten Speicherausbau mit 12 Gigabyte GDDR6. Das klingt erst einmal seltsam, allerdings wäre die Alternative für Nvidia eine Karte mit nur 6 Gigabyte gewesen - und diese Speichermenge reicht 2021 vor allem beim Einsatz von Raytracing kaum noch aus. Die GPU selbst arbeitet ungefähr auf dem Leistungsniveau einer 2070 Super aus der Vorgängergeneration.

Kein Highend: Damit siedelt sich die RTX 3060 durchaus spürbar unterhalb der Highend-Ambitionen von 3080 und co. an. Aufgrund der verrückten Preissituationen ist sie mit Preisen ab 699 Euro (bei zumindest grob gegebener Verfügbarkeit) sogar fast schon so etwas wie günstig - die RTX 2070 Super (und die vergleichbar schnelle RTX 2080) ist nicht günstiger sondern eher teurer zu finden, bietet aber die ältere Architektur und weniger Videospeicher. Trotzdem bleibt sie aktuell eine Mittelklassekarte zum Luxuspreis.

Pro
  • 12 Gigabyte GDDR6
  • leiser Lüfter
  • günstigste Ampere-Karte
Contra
  • günstig ist relativ..
  • Ampere-Einstiegsklasse

EVGA Geforce RTX 3060 XC Gaming 12G bei Alternate*

Darauf solltet ihr beim Kauf einer GPU achten

VRAM ist wichtig: Selbstverständlich gibt es noch genug Spiele, die ihr mit 4 GB Videospeicher spielen könnt, aber wer eine neue Karte kauft, sollte an die Zukunft denken. Wir empfehlen mindestens 6 GB und falls möglich 8 GB und den schnellen GDDR6 Speicher.

Kühlung beeinflusst die Performance: Eine Grafikkarte, die heiß läuft, liefert weniger fps als eine Karte, die kühl bleibt. Die meisten Custom-Modelle weisen aber eine Kühlung auf, die auf die jeweilige Leistung der Karte zugeschnitten ist. Neben der passiven Kühlung gibt es die klassischen Lüfter oder die Möglichkeit einer Wasserkühlung.

GPU und CPU arbeiten zusammen: Denkt beim Aufrüsten immer an die restlichen Komponenten eures Systems. Die beste Grafikkarte hilft euch nicht, wenn der Prozessor nicht dazu passt. Im Zweifel veralten Grafikkarten aber schneller als CPUs. Häufig merkt ihr nach einem Upgrade der Grafikkarte einen deutlichen Unterschied, während ein CPU-Upgrade nicht immer einen ähnlich starken Effekt hat. Fragen dazu beantworten wir in unserer Selbstbau-Beratung für Gamer.

Nvidia oder AMD? Beide Hersteller fertigen sehr gute Grafikkarten, wobei AMD Vorteile hat, was Preis-Leistung angeht, gerade im Bereich bis etwa 400 Euro. Wer mehr Geld ausgeben kann und das Maximum aus neuen Spielen rausholen möchte, sollte sich aber die neuen GeForce RTX-Modelle von Nvidia ansehen.

Lüftung und Größe: Ihr erspart euch viel Ärger, wenn ihr im Vorfeld genau prüft, wie groß euer Gehäuse ist. Kann es die neue Grafikkarte aufnehmen und ist dann noch genug Platz für Luftzirkulation? Platziert euren PC so, dass er Platz zum Atmen hat - lasst Platz zwischen Lüfter und der nächsten Wand.

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