Dota 2 - Schwedischer Profi Admiralbulldog darf nicht zur WM in die USA reisen

Dem professionelle Dota-2-Spieler Henrik »Admiralbulldog« Ahnberg wurde die Einreise in die USA verwehrt. Er sollte beim The International 2017 eigentlich moderieren.

von Stefan Köhler,
01.08.2017 13:04 Uhr

Valve lädt zur Dota-2-Meisterschaft nach Seattle, der berühmte Streamer Admiralbulldog darf allerdings nicht anreisen.Valve lädt zur Dota-2-Meisterschaft nach Seattle, der berühmte Streamer Admiralbulldog darf allerdings nicht anreisen.

Dem berühmte Dota-2-Streamer, Ex-Weltmeister und Millionär Henrik »Admiralbulldog« Ahnberg wurde die Einreise in die USA verwehrt. Das hat der Schwede via Twitter gemeldet. Er sollte eigentlich im Moderations-Panel des The International 2017 (TI7) sitzen und die WM-Spiele analysieren. Daraus wird wohl nichts, Ahnberg wurde mit einem Flugzeug direkt wieder zurück nach Schweden geschickt.

Nach ersten Informationen scheint Ahnberg selbst Schuld zu tragen: Er soll laut seiner Freundin nur mit einem ESTA (Electronic System for Travel Authorization) angereist sein. Allerdings ist »das kleine Visum« nicht ausreichend, wenn man in den USA arbeitet und von einem US-Unternehmen (Valve in diesem Falle) bezahlt wird. Dann wird ein echtes Arbeitsvisum benötigt. Das sah der zuständige Beamte wohl ebenso.

Das International ist das Meisterschaftsturnier in Dota 2 und bietet Jahr um Jahr das höchste Preisgeld im gesamten E-Sport, die aktuelle Gewinnsumme liegt bei über 23 Millionen US-Dollar und wächst noch. Startschuss der Gruppenphase ist am 02. August 2017. Ahnberg selbst konnte mit dem Team Alliance das International 2013 gewinnen, derzeit ist er bei keinem Team unter Vertrag.

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