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DTM Race Driver im Test

Vom Nobody zum Weltmeister: Die Vorzeige-Laufbahn eines frisch gebackenen Tourenwagen-Piloten kombiniert spektakuläre Renn-Action mit seichter Story.

01.04.2003 15:12 Uhr

Die lange Gerade auf dem A1-Ring in Österreich lässt genügend Zeit, um den wunderschönen Blick auf die Alpen zu genießen. (1280x1024)Die lange Gerade auf dem A1-Ring in Österreich lässt genügend Zeit, um den wunderschönen Blick auf die Alpen zu genießen. (1280x1024)

Der kleine Ryan McKane steht stolz auf der Zuschauertribüne: Sein Papi hat gerade wieder ein Rennen gewonnen. Dann passiert das Unfassbare: Ein anderer Fahrer schiebt McKane Senior von der Strecke. Das Auto überschlägt sich und explodiert - der Vater stirbt vor den Augen seines Sohnes. Trotz dieses traumatischen Ereignisses entschließt sich Ryan, die Karriere eines Tourenwagen-Piloten einzuschlagen. Mit DTM Race Driver wollte Entwickler Codemasters ein Rennspiel entwickeln, dass Fans auch durch eine starke Story fesselt - quasi ein Wing Commander des Sportgenres. 13 lizenzierte Rennserien, Original-Strecken und -Autos klingen in der Tat wie die richtigen Zutaten für eine dichte Atmosphäre.

Alleskönner bevorzugt

Unfälle werden grafisch sehr spektakulär dargestellt.Unfälle werden grafisch sehr spektakulär dargestellt.

Mit dem ersten Profivertrag in der Tasche starten Sie zunächst in der bekannten britischen Tourenwagenmeisterschaft TOCA. Danach können Sie Vertragsangebote anderer Rennserien annehmen, beispielsweise Alfa GTV Cup, die Southern European Challenge oder Northern European Challenge. Je nach Wettkampftyp steuert Ryan die unterschiedlichsten Fahrzeuge über Originalstrecken wie Norisring, Nürburgring oder Monza. Die Herausforderung besteht vor allem im Handling der Boliden: Ein Lotus Elise fährt sich eben anders als ein Subaru Impreza oder Chevrolet Monte Carlo. Da hilft es auch nur wenig, wenn man den Streckenverlauf aus einer anderen Rennserie schon kennt: Bremsleistung, Kurvenverhalten, Antriebsart und Höchstgeschwindigkeit verleihen den Wagen jeder Rennserie eine eigene Charakteristik.

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