Pay2Win-Vorwurf gegen Fallout 76 - Neues Store-Item repariert Ausrüstung: Ingame-Vorteil für Echtgeld?

Patch 8 für Fallout 76 erscheint am Dienstag und soll einige neue Items einführen, die womöglich für Echtgeld Vorteile verschaffen. Spieler diskutieren über die Reparatur-Kits.

von Fabiano Uslenghi,
06.04.2019 08:38 Uhr

Ein neues Item in Fallout 76 soll die Reparatur von Ausrüstung einfacher machen, kann aber auch für Echtgeld gekauft werden. Ein neues Item in Fallout 76 soll die Reparatur von Ausrüstung einfacher machen, kann aber auch für Echtgeld gekauft werden.

In einem Update auf der offiziellen Website von Fallout 76 legten die Entwickler offen, welche Änderungen der nächste Patch für die Erweiterung Wild Appalachia alles mit sich bringt. Darunter befinden sich zwei neue Items, bei denen es sich um Reparatur-Kits handelt, die allerdings auch für Echtgeld im Shop gekauft werden können.

Es geht hierbei also um Items, die einen spielerischen Nutzen haben und keine kosmetischen Inhalte liefern. Das sorgt unter der Community für etwas hitzige Diskussionen, da die Vermutung einer Pay2Win-Mechanik im Raum steht.

Was bringen die Repair-Kits?

Waffen haben bei Fallout 76 den etwas unangenehmen Nebeneffekt, dass sie unter einem recht heftigen Verschleiß leiden. Wer seine liebsten Flinten und Schlagwaffen also langfristig einsetzen will, muss diese regelmäßig an Werkbänken und mithilfe verschiedener Ressourcen reparieren.

Die Reparatur-Kits sollen euch diesen lästigen Arbeitsschritt abnehmen. Mithilfe eines einfachen Kits lässt sich der Zustand einer Waffe an Ort und Stelle und ohne Materialaufwand auf 100 Prozent zurücksetzen. Noch effektiver sind die verbesserten Reparatur-Kits. Diese haben die gleichen Vorteile wie die normalen Kits, verbessern die Waffe aber auf 150 Prozent und machen sie damit noch länger haltbar als ursprünglich.

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Handelt es sich um Pay2Win?

Während die verbesserten Kits ausschließlich im Spiel freigespielt werden, könnt ihr die normalen im Atomic Shop mit der Währung Atoms kaufen. Atoms können zwar ebenfalls im Laufe des Spiels als Belohnung erhalten werden, schneller ist es aber einfach einen ganzen Batzen für echtes Geld zu besorgen.

Die Community von Fallout 76 zeigt sich erneut äußerst unzufrieden und wittert Pay2Win durch die Hintertür. Zwar handelt es sich bei den Reparatur-Kits durchaus um Gegenstände, die sich viele gewünscht haben, der Echtgeld-Aspekt hinterlässt aber einen bitteren Nachgeschmack. Einen tatsächlich spielerischen Vorteil für den PVP oder gegen NPCs bieten die Kits nicht, sie ersparen aber einen lästigen Arbeitsschritt.

Ob es sich um ein Pay2Win-Item im eigentlichen Sinne handelt, ist fraglich. Auch da es in der Theorie problemlos freigespielt werden kann. Die Community bemängelt allerdings, dass es der Zeitersparnis dient, was in Ingame-Shops von Free2Play-Titeln keine Seltenheit ist. Bei Fallout 76 handelt es sich hingegen um ein Vollpreistitel, der für den PC noch 60 Euro kostet.

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