Fortnite - Epic schiebt Leaks einen Riegel vor, Ende von FNBRLeaks

Woche für Woche hat Teenager Preston, besser bekannt unter seinem Pseudonym FNBRLeaks, neue Inhalte von Fortnite geleakt. Jetzt greift Entwickler Epic Games ein - doch die Leaks sind nur ein Teilproblem.

von Robin Rüther,
17.12.2018 12:04 Uhr

In Zukunft wird es wohl weniger Leaks zu Fortnite geben.In Zukunft wird es wohl weniger Leaks zu Fortnite geben.

Er wusste, was kommt, bevor es in Fortnite erschien: FNBRLeaks hat durch seine Arbeit als Dataminer diverse Inhalte von Fortnite geleakt, beispielsweise das Dynamit, das für viele Spielabstürze sorgte. Doch die neueste Aktion von Epic Games hat er wohl nicht kommen sehen: Der Fortnite-Entwickler hat FNBRLeaks ein Unterlassungsschreiben geschickt und ihn darin aufgefordert, sämtliche mit Fortnite verwandten Inhalte zu löschen.

Auf TwitLonger schrieb FNBRLeaks:

"Ich werde nicht ins Detail gehen, aber wegen einer Anfrage eines Epic-Games-Anwalts, den ich nicht nennen werde, müssen mein Twitter-, Discord-, Youtube-, Instagram- und Github-Account gelöscht werden, oder sie werden handeln. Danke für all die Unterstützung und Follower in den sieben Monaten meines FNBRLeaks-Twitter-Accounts. Leider endet alles irgendwann mal."

Leaks waren nicht der Hauptgrund für Schließung

Im Gespräch mit PCGamer hat ein Sprecher von Epic Games erklärt, dass die Leaks von FNBRLeaks gar nicht der Grund für das Unterlassungsschreiben waren. Stattdessen heißt es:

"Der Besitzer dieses Accounts und andere haben den Verkauf von Modifikations-Tools beworben, die unseren Nutzungsbedingungen widersprechen. Und das hat nichts direkt mit den Leaks und dem Datamining zu tun."

Ein Teil des Unterlassungsschreibens, das kurz vor der Löschung auf dem Discord-Server von FNBRLeaks veröffentlicht wurde, kritisiert dennoch die Leaks und fordert deren Stop. Sie scheinen also zumindest in geringer Form ein Grund für Epics Handeln zu sein.

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Epic schreibt ebenfalls, dass Preston, so der Name des Dataminers, mit seinen Handlungen der Fortnite-Community schade, weil er das Spiel für Millionen von Spielern und Zuschauern verdorben habe - das ändere sich auch nicht dadurch, dass er erst ein Teenager ist.

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