GameStar-Podcast - Plus-Folge 43: AC: Odyssey - Ein Spiel, über das man streiten muss

Ist Assassin's Creed: Odyssey ein herausragendes Open-World-Spiel oder eine weitere Ubisoft-Formel-Hölle? Wir sagen: Beides. Und darüber muss man reden.

von Michael Graf,
06.10.2018 08:00 Uhr

Dimi Halley und Michael Graf (Abbildung ähnlich) diskutieren über Assassin's Creed: Odyssey, weil sie das Spiel regelrecht zum Diskutieren zwingt.Dimi Halley und Michael Graf (Abbildung ähnlich) diskutieren über Assassin's Creed: Odyssey, weil sie das Spiel regelrecht zum Diskutieren zwingt.

Wer das antike Griechenland von Assassin's Creed: Odyssey zum ersten Mal sieht, muss anerkennen, dass es verdammt gut und einladend ausschaut. Ubisoft hat es nach Assassin's Creed: Origins erneut geschafft, eine herausragend schöne und große Open World zu bauen. Aber Schönheit und Umfang können nicht alles sein!

Wie wir in unserem großen Open-World-Report ausführlich erklärt haben, möchte eine offene Spielwelt auch angemessen befüllt werden - und da fällt Ubisoft oftmals in seine berüchtigte Formelhaftigkeit zurück. Außerdem hat AC: Odyssey noch diverse andere Schwächen, etwa bei Story und Progression. Meine Güte, die Gegner leveln mit, was selbst für manche Entwickler eine Todsünde darstellt!

Was heißt das nun für Assassin's Creed: Odyssey? Ist es ein herausragendes Open-World-Spiel oder eine weitere Ubisoft-Formelhölle? Nun - irgendwie beides! Und darüber müssen wir sprechen: Unser Odyssey-Tester Dimitry Halley und Michael Graf diskutieren über Odyssey sowie andere Spiele, die uns zum Diskutieren zwingen - weil es schwierig ist, ihre Stärken losgelöst von ihren Schwächen zu betrachten.

Neben Ubisoft-Spielen gehören dazu definitiv auch Bethesda-Rollenspiele wie Skyrim und Fallout 4. Skyrim etwa hat große Schwächen in puncto Haupthandlung und Charaktere (Nennt an dieser Stelle bitte euren Lieblings-Sturmmantel!) - Disziplinen, die für ein klassisches Rollenspiel elementar wichtig sind. Macht das Skyrim zum schlechten Spiel? Nun, da würden Millionen Fans widersprechen. Auch wir selbst haben Skyrim als wichtigstes »Aber« der Spielegeschichte bezeichnet.

Das soll indes keine anderen Meinungen diskreditieren, im Gegenteil: Es gibt gute Gründe dafür, Skyrim oder AC: Odyssey nicht zu mögen. Aber es gibt eben auch gute Gründe, sie sehr gerne zu spielen, wenn man sie aus einem bestimmten Blickwinkel betrachtet. Welchem? Wie besprechen's im Podcast!

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