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Seite 3: Gaming-Laptop Kaufberatung 2021 - Die besten Notebooks für mobile Gamer

RTX 2000 Mobil vs. Desktop

So etwas ähnliches wie ein Tablet mit RTX-GPU: Das Asus ROG Mothership zeigt, wie schmal sich Max-Q-Geräte bauen lassen. So etwas ähnliches wie ein Tablet mit RTX-GPU: Das Asus ROG Mothership zeigt, wie schmal sich Max-Q-Geräte bauen lassen.

Die Notebook-RTX werden gegenüber den Desktopkarten bei der Menge der Shader-Einheiten nicht beschnitten. Allerdings erlaubt Nvidia den Notebook-Herstellern, recht frei über TDP-Budget und damit die maximalen Turbo-Taktraten zu entscheiden.

Das ermöglicht zwar auch schmale Notebooks mit Highend-GPU, die verbaute GPU sagt aber im Gegenzug auch nicht mehr alles über die tatsächlich erreichbare Leistung aus - es wird also noch wichtiger, sich auf seriöse Tests und Empfehlungen zu verlassen.

GPU Shader Basistakt Turbotakt Speicherinterf. Speicher TDP Desktop
RTX 2080m 2944 735-1380 MHz 1095-1590 MHz 256 Bit 8 GByte GDDR6 80-150+ Watt
RTX 2070m 2304 885-1215 MHz 1185-1440 MHz 256 Bit 8 GByte GDDR6 80-115 Watt
RTX 2060m 1920 960 MHz 1200 MHz 192 Bit 6 GByte GDDR6 80-90 Watt
RTX 2080 Desktop (FE) 2944 1515 MHz 1800 MHz 256 Bit 8 GByte GDDR6 225 Watt

Auch die maximalen Taktraten liegen unterhalb derer von Desktop-Grafikkarten und da auch die niedriger taktenden Notebook-Prozessoren etwas Leistung kosten, fällt die Performance eines Notebooks weiterhin etwas schlechter aus als die eines Desktop-PCs.

Ein Sonderfall sind die Max-Q und Max-P-Versionen der Nvidia-Mobil-GPUs: Max-Q steht für weniger leistungshungrige Modelle, die eine weniger komplexe Kühlung erfordern, aber auch etwas langsamer arbeiten. GPUs mit dem Kürzel Max-P hingegen dürfen sich etwas mehr Strom genehmigen - mehr Leistung bei höherem Energiebedarf und damit aufwändigerer Kühlung.

Im Gamestar-Test des MSI GE75 8SG Raider sorgten die Temperaturen der CPU für Performanceverluste - mobile Kühlsysteme priorisieren eher die GPU. Im Gamestar-Test des MSI GE75 8SG Raider sorgten die Temperaturen der CPU für Performanceverluste - mobile Kühlsysteme priorisieren eher die GPU.

Im Gamestar-Test der mobilen RTX 2080 (Core i7 8750H, 16 Gbyte DDR4-2666, Full HD mit 144 Hz im MSI GE75 8SG Raider) zeigte sich gegenüber einem Desktop-PC mit Core i7 8700K, dass die mobile Lösung bis zu 30 Prozent langsamer arbeitete.

Es reichte aber dennoch für immerhin durchgehend über 70 fps in Full-HD-Auflösung bei den getesteten Spielen. Dabei brachen die GPU-Taktraten aufgrund hoher Temperaturen allerdings immer wieder ein - besser gekühlte Modelle dürften also schneller rechnen.

So erklären sich dann auch die teils drastischen Preisunterschiede zwischen technisch ansonsten identisch wirkenden Notebooks. Eine komplexe Kühllösung kostet nicht nur Geld in der Produktion, sondern schon in der Entwicklung. Die tatsächlich erreichbare Mehrleistung rechtfertigt aber oft tatsächlich den Griff zum gut gekühlten aber teureren Gerät. Allerdings steht ein hoher Preis nicht automatisch auch für ein gutes Kühlsystem.

Besonderheiten der RTX 3000 mobile

Bei den mobilen Ampere-GPUs der RTX-3000-Serie verzichtet Nvidia auf Max-Q und Max-P-Einstufungen. Trotzdem gibt es viele unterschiedliche Modelle in den drei Klassen RTX 3060, RTX 3070 und RTX 3080. Grund dafür: Nvidia zertifiziert die Chips je nach erlaubter Energieaufnahme.

RTX 3060 könnte der Gewinner werden: Zwar bietet eine mobile RTX 3080 in Ausführungen mit bis zu 150 Watt mehr Shader und Leistung, was das Preis-Leistungs-Verhältnis angeht, könnte die RTX 3060 sich aber zum Publikumsliebling mausern. Die Performance ist ersten Tests zufolge auf gutem Niveau - der Abstand zur Desktop-3060 ist geringer als bei einer RTX 3080. Achtet aber auch bei der kleinsten Ampere-GPU auf die TDP-Einstufung wenn ihr keine Überraschungen erleben wollt. Allen Modellen gemein ist allerdings das 192 Bit breite Speicherinterface.

RTX 3080 mit 16 Gigabyte: Eine Bestückung, wie es sich bei den raren Desktop-Grafikkarten noch nicht gibt ist die RTX 3080 mit 16 Gigabyte. Nvidia hat es den Herstellern freigestellt, die GPU mit 8 oder 16 GByte zu verbauen, jeweils mit 256 Bit und gleichen Taktraten. Aufgrund knapper und sich verteuernder GDDR6-Chips findet sich die Variante mit der doppelten Speichermenge allerdings noch eher selten.

Chip

RTX 3080 Desktop: GA102

RTX 3080 Laptop: GA104

Shader-Einheiten

RTX 3080 Desktop: 8.704

RTX 3080 Laptop: 6.144

Boost-Takt

RTX 3080 Desktop: 1.701 MHz

RTX 3080 Laptop: 1.245 - 1.701 MHz

Speicher

RTX 3080 Desktop: 10,0 GByte GDDR6X

RTX 3080 Laptop: 8,0 oder 16,0 GByte GDDR6

TDP

RTX 3080 Desktop: 320 Watt

RTX 3080 Laptop: 80 - 150 Watt

Ähnlich aber nicht identisch: XMG vs. Monster

Die beiden Hersteller Schenker und Monster verfolgen bei ihren XMG beziehungsweise Tulpar-Notebooks eine sehr ähnliche Strategie und finalisieren nur noch ansonsten identische Barebones von asiatischen Herstellern wie Tongfang. Man könnte erwarten, dass dann bei ähnlichen Komponenten auch die Performance sehr ähnlich ausfällt - doch genau das ist nicht zwingend der Fall.

AMD vs. Intel, Nvidia vs. Nvidia: Wir hatten sowohl das Monster Tulpar T7 (17,3 Zoll WQHD 165 Hz mit Intel Core i7-10850H, RTX 3070 Max-P) als auch das XMG Neo 17 (17,3 Zoll WQHD 165 Hz mit AMD Ryzen 7 5800H, RTX 3070 Max-P) vor Ort. Auf den ersten Blick gab es wenig Unterscheidbares - von außen und auch bei der Schnittstellenbestückung sind die Notebooks fast identisch (vom Herstellerlogo einmal abgesehen). Allerdings ist im XMG eine ungewöhnlicher wirkende (mechanische) Tastatur verbaut, deren Schreibgefühl uns besser gefallen hat als die des Monster-Notebooks.

Auffälliger Unterschied der ungleichen Notebookgeschwister: Monster setzt auf flache und eher klassische Notebooktasten, XMG auf höhere Modelle mit etwas besserem Schreibgefühl. Auffälliger Unterschied der ungleichen Notebookgeschwister: Monster setzt auf flache und eher klassische Notebooktasten, XMG auf höhere Modelle mit etwas besserem Schreibgefühl.

XMG vor Monster: Bei der CPU-Leistung ist das XMG dem Tulpar überlegen, Intel kann in dieser Leistungsklasse mit AMD aktuell nicht so recht mithalten. Leistungsunterschiede durch die CPU waren also zu erwarten. Allerdings fiel die Performance der RTX 3070 im Monster Tulpar auch bei Ausschluss eines CPU-Bottlenecks gut 5-10% geringer aus als beim XMG Neo 17. Da auch das Kühlsystem vom Barebonehersteller vorgegeben ist, scheint XMG die Firmware besser im Griff zu haben und etwas mehr Leistung herauskitzeln zu können. Nichtsdestotrotz hat uns auch das Monster Tulpar gut gefallen, die Leistung reichte sogar für den Betrieb der neuen HTC Vive Pro 2 - die sich auch problemlos per USB-C/Displayportadapter anschließen ließ und ihre volle 5K-Auflösung ausspielen konnte.

Die Early-2021-Version des XMG Neo 17 ist etwas schneller als das Monster Tulpar T7. Beide Geräte sind übrigens voll VR-tauglich, wie wir ausprobiert haben - das Headset wird via USB-C mit einem Displayportadapter verbunden. Die Early-2021-Version des XMG Neo 17 ist etwas schneller als das Monster Tulpar T7. Beide Geräte sind übrigens voll VR-tauglich, wie wir ausprobiert haben - das Headset wird via USB-C mit einem Displayportadapter verbunden.

Weitere Kaufberatungen auf GameStar.de

Falls es doch eher eine Gaming-PC sein soll, findet ihr hier weitere Kaufberatungen von GameStar:

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