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Gaming-Laptop Kaufberatung 2021 - Die besten Notebooks für mobile Gamer

Großer Gaming Laptop Vergleich: Wir sagen euch, worauf ihr beim Kauf achten müsst, wie viel ein guter Laptop kosten darf und welche Modelle ihr Geld wert sind.

von Dennis Ziesecke,
22.09.2021 14:45 Uhr

Mobiles Spielen muss nicht laut und klobig sein, kann aber teuer werden. Wir empfehlen Gaming-Laptops in verschiedenen Preisklassen für maximale Leistung pro Euro. Mobiles Spielen muss nicht laut und klobig sein, kann aber teuer werden. Wir empfehlen Gaming-Laptops in verschiedenen Preisklassen für maximale Leistung pro Euro.

Dennis Ziesecke

Fast auf Desktop-Niveau: Mobiles Zocken wurde lange belächelt. Allerdings hat sich in den letzten Jahren einiges getan: Die aktuelle Generation bringt sechs Rechenkerne, viel Speicher und dank Nvidias RTX-GPUs auch eine Menge Grafikleistung fast auf Desktop-PC-Niveau mit. Allerdings müsst ihr für dieses Niveau auch ordentlich zahlen.

Leistung und Mobilität: Noch immer hält sich der Mythos, Notebooks wären entweder mobil oder etwas für Gamer. Sie seien unhandlich, laut und bestenfalls für ältere Spiele geeignet. Sicherlich gibt es immer noch Notebooks, auf die diese Beschreibung zutrifft, für die aktuelle Generation mit 12-nm-GPUs und aktuellem Vielkernprozessor gelten aber neue Regeln.

Inhaltsverzeichnis

Auf Seite 1 stellen wir unsere Favoriten in den Kategorien Preis-Leistung, Mittelklasse und Oberklasse vor und erklären, worauf ihr beim Kauf achten müsst.

Auf den Seiten 2 und 3 findet ihr weitere Empfehlungen und Vergleiche zwischen Desktop-GPUs und Notebook-GPUs.

*Hinweis: Die hier dargestellten Empfehlungen sind mit so genannten Affiliate-Links versehen. Mit einem Kauf über einen dieser Links erhalten wir vom jeweiligen Anbieter eine kleine Provision. Auf den Preis oder unsere Wahl der Empfehlungen hat das keine Auswirkung.

Preislicher Einstieg: HP Pavilion 15-dk1240ng

? HP Pavilion 15? HP Pavilion 15-dk1240ng - Günstiger Intel-Rechner mit Nvidia-GPU der Einstiegsklasse.*

Preis: ca. 750 Euro

  • Display/Gewicht: 15,6 Zoll, 1.920x1.080 Pixel, 144 Hz / ca. 2,25 kg
  • Prozessor: Intel Core i5-10300H, 4/8x Cores 2,50 GHz (Turbo: bis 4,50 GHz)
  • RAM/HDD: 8 GByte DDR4-2933 / 512 GByte SSD M.2 NVMe
  • Grafikkarte: Nvidia Geforce GTX 1650 Ti 4 GByte

Auf die Nummer kommt es an: HP bietet zahlreiche, unterschiedlich ausgestattete Modelle unter der Bezeichnung Pavilion 15 an. Wie so oft kommt es auf das folgende Kürzel an: Wir beziehen uns auf dk1240ng mit der oben genannten Ausstattung, ein Modell, das schon ab 700 Euro angeboten wird.

Nicht teurer als Office-Notebooks: Auch wenn die Leistung des HP-Notebooks nicht für anspruchsvolle High-FPS-Jäger reicht, um gelegentlich ein Spiel damit zu zocken reicht die Performance. Und in Zeiten, wo selbst eine mit der verbauten GPU vergleichbare Desktop-Grafikkarte schon halb so viel kostet wie hier das ganze Notebook sind die Maßstäbe eh andere als üblich. Allerdings würden wir euch über kurz oder lang zu einem Upgrade des Arbeitsspeichers raten.

Windows fehlt: Achtung, als Betriebssystem liegt nur das unbrauchbare FreeDOS bei, ihr benötigt also noch eine Windows-Lizenz (oder steigt auf Linux um).

Pro
  • gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • Ausreichend schneller Prozessor mit HT
Contra
  • Gewicht
  • wenig RAM
  • GPU ohne Leistungsreserven

HP Pavilion 15-dk1240ng bei Otto.de kaufen*

Preis-Leistung: Asus TUF Gaming A15 mit RTX 3070

Asus TUF A15 Das Asus TUF Gaming A15 kombiniert eine schnelle CPU mit einer aktuellen RTX 3070, gespart wird unter anderem am Gehäuse und Display.

Preis: ca. 1550 Euro

  • Display: 15,6 Zoll, 1.920x1.080 Pixel, 144 Hz / ca. 2,3 kg
  • Prozessor: AMD Ryzen 7 5800H, 8/16x 3,20 GHz (Turbo: Bis zu 4,40 GHz)
  • RAM/HDD: 16 GByte DDR4-3200 / 1024 GByte SSD M.2 NVMe
  • Grafikkarte: Nvidia Geforce RTX 3070 8 GByte (95 Watt)

RTX 3070 mit 95 Watt: Was früher Max-Q war, sind jetzt zwar nur noch TDP-Angaben, grundlegend ändert sich aber wenig. Je weniger Watt eine GPU aufnehmen darf oder kann, desto geringer fallen die maximalen Taktraten aus. Mit 95 Watt liegt die RTX 3070 des A15 am unteren Ende der Skala, ihre Leistung kann sich trotzdem und vor allem im Vergleich zu den RTX-2000-GPUs sehen lassen - und da meinen wir nicht einmal nur die Max-Q-Varianten.

AMD Ryzen 7 5800H: Auch wenn der 5800H nicht die Taktraten des Ryzen 9 5900HS erreicht, bringt die CPU eine enorme Leistung ins Notebook. Trotz nur 35 Watt TDP kann sie in CPU-Benchmarks sogar mit Desktop-Prozessoren wie dem Intel Core i7-9900K mithalten. Intels Notebook-Oberklasse in Form des Core i7-10875H lässt sie sogar bequem hinter sich.

Preis-Leistungs-Tipp: Das Asus TUF Gaming A15 bietet sehr schnelle Komponenten für einen erfreulich niedrigen Preis. Zwar spart Asus an anderer Stelle wie der Verarbeitung des Gehäuses und auf ein WQHD-Display müsst ihr auch verzichten - wenn es euch aber primär um die Leistung geht, macht ihr trotz der kleineren TDP-Stufe bei der Grafik nichts falsch.

Pro
  • sehr schneller Prozessor
  • RTX 3070 mit Raytracing und DLSS
  • sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis
Contra
  • GPU mit nur 95 Watt
  • Lautstärke
  • Gehäusequalität (Plastik)

Asus TUF Gaming A15 bei MEdiamarkt kaufen*

Leicht und schnell: Asus Zephyrus G15 mit RTX 3080

Asus ROG Zephyrus G15 Kein Homeoffice-Produktbild ohne Katze - Star des Bildes sollte dennoch das Asus ROG Zepyhrus G15 bleiben. Es überzeugt mit geringem Gewicht und hoher Leistung. Die Katze allerdings ebenfalls.

Preis: ca. 2799 Euro

  • Display: 15,6 Zoll, 2.560x1.440 Pixel, 165 Hz / ca. 1,9 kg
  • Prozessor: AMD Ryzen 7 5900HS, 8/16x 3,10 GHz (Turbo: Bis zu 4,50 GHz)
  • RAM/HDD: 16 GByte DDR4-3200 / 1024 GByte SSD M.2 NVMe
  • Grafikkarte: Nvidia Geforce RTX 3080 8 GByte (80 Watt)

Leichtfüßig: Auch wenn das Asus ROG Zephyrus G15 nicht an Leistung spart fällt es extrem handlich aus. Sowohl die Gehäusemaße, die dank schmaler Displayrahmen und geringer Bauhöhe zu gefallen wissen, als auch das Gewicht überzeugen. Mit nur 1,9 Kilogramm ist es beeindruckend leicht - wir konnten es ausführlich testen und sind ernsthaft begeistert.

Die kleinste RTX 3080: Mit nur 80 Watt darf die GPU beinahe nur halb so viel Energie aufnehmen, wie die größten Ausstattungen der mobilen RTX 3080. Immerhin kann sie sich im Leistungsprofil Turbo der Asus Software 100 Watt zuführen, was die Boost-Taktraten sichtbar ansteigen lässt (zulasten der Lautstärke allerdings).

Benchmarks: Da wir dieses Modell von Asus einige Zeit vor dem Erscheinen (offiziell am 15. Februar) zum Test gestellt bekommen haben, waren uns natürlich auch Benchmarks möglich. Die Hardwareredaktion wird sich das Notebook aber noch gesondert anschauen. Bei einer Stadtrundfahrt in Cyberpunkt 2077 erreichten wir im Profil Raytracing-Ultra mit DLSS auf Qualität und in WQHD durchschnittlich 47 FPS. Der 3DMark-Test TimeSpy kommt auf einen Gesamtwert von 10.740 Punkten, was grob einem Desktop-System mit RTX 2070 Super entspricht (FireStrike: 24.609 Punkte)

Die meisten Anschlüsse finden sich auf der rechten Notebookseite: 3,5mm Klinke, 2x USB-C mit Displayport 1.4, USB 3 Typ-A, RJ45, HDMI 2.0 und der Stromanschluss. Links befindet sich nur 1x USB 3.2 und ein MicroSD-Kartenleser. Die meisten Anschlüsse finden sich auf der rechten Notebookseite: 3,5mm Klinke, 2x USB-C mit Displayport 1.4, USB 3 Typ-A, RJ45, HDMI 2.0 und der Stromanschluss. Links befindet sich nur 1x USB 3.2 und ein MicroSD-Kartenleser.

CPU der Spitzenklasse: Mit dem Ryzen 9 5900HS ist zwar keines der 45 Watt Topmodelle verbaut, die Leistung liegt dennoch auf Desktop-Niveau und lässt ältere Notebooks alt aussehen. Im Cinebench R23 kommt der Prozessor in unseren Benchmarkdurchläufen auf 12.313 Punkte im Multi-Thread-Test und 1.409 Punkte Singlethread - Werte, die sonst die Desktop-CPU Intel Core i7-10700 erreicht.

WQHD-Display mit 165 Hz: Noch eher selten in der Notebookwelt zu finden sind Displays mit 2.560x1.440 Pixeln und hohen Refreshrates - auch wenn sich in der aktuellen Generation auch hier eine Trendwende einzustellen scheint. Asus setzt auf einen 300 Nits hellen 15,5 Zoll Bildschirm mit eben dieser WQHD-Auflösung mit 165 Hz. Überzeugen kann auch die gute Farbdarstellung.

Achtung beim RAM: Asus verlötet die Hälfte des Arbeitsspeichers fest auf dem Mainboard, was die Erweiterbarkeit einschränkt. Das hier verlinkte Modell mit 16 Gigabyte nutzt 8+8 GByte, so dass ihr beim Aufrüsten mit einem 16-GByte-Modul auf 24 GByte kommt - es ist nur ein Speichersteckplatz nutzbar und dieser ist zudem bereits mit 8 GByte belegt. Das Modell mit 32 GByte serienmäßig verbautem RAM nutzt eine 16+16 GByte-Bestückung.

Fazit: Wir haben im Rahmen dieser Kaufberatung schon viele Notebooks begutachten können aber das Asus Zephyrus G15 sticht in einigen Punkten positiv heraus. Da wäre die sehr gute Leistung (trotz kleiner 80-Watt-3080), die vor allem in Kombination mit dem geringen Gewicht begeistert. Das Display weiß ebenfalls zu überzeugen und auch Kleinigkeiten wie durchgeleiteter Displayport 1.4 an beiden USB-C-Ports sind schöne Details. Unter voller Last stört allerdings der Lüfter und über den zur Hälfte verlöteten Arbeitsspeicher sind wir ebenfalls nicht glücklich.

Pro
  • sehr schneller Prozessor
  • RTX 3080 mit Raytracing und DLSS
  • sehr geringes Gewicht
Contra
  • GPU mit 80 Watt (Boost: 100 Watt)
  • 8 Gigabyte RAM fest verlötet

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Asus Zephyrus G15 Mit aufgeklapptem Display gelangt etwas mehr Luft unter der Zephyrus G15, was dem Kühlsystem zugute kommt.

Gute Kühlung bringt mehr Leistung

Kühlung schlägt rohe Kraft: Die Ausstattung eines Gaming-Laptops ist wichtig, aber auf begrenztem Raum spielt die Kühlung eine große Rolle. Da auch mit sorgfältiger Chip-Selektion ein für Desktop-Grafikkarten gedachter Grafikchip im Notebook zu viel Energie aufnimmt und entsprechend viel Abwärme erzeugt, müssen die Hersteller tricksen, um hohe Leistung auch unterwegs zu ermöglichen.

Zu viel Abwärme verringert Performance: Die Kühlsysteme moderner Notebooks sind beispielsweise gar nicht darauf ausgelegt, die maximal mögliche Abwärme von GPU und CPU abzuführen. Die Hersteller arbeiten mit einer Mischkalkulation und kämpfen dabei um jedes Watt und jedes Grad Celsius.

Schenker fertigt mit der DTR-Reihe Desktop-Replacements mit Nvidia RTX und Desktop-CPU - das fordert seinen Preis bei Gewicht und Größe. Schenker fertigt mit der DTR-Reihe Desktop-Replacements mit Nvidia RTX und Desktop-CPU - das fordert seinen Preis bei Gewicht und Größe.

Benchmarks zeigen Flaschenhälse: Benchmark-Szenarien mit im Alltag unrealistischen Lasten auf den beiden Hauptstromfressern können hingegen bereits jetzt zeigen, ob die Kühlsysteme der Hersteller bei kommenden Spielen mit höheren Anforderungen die Leistung der Komponenten drosseln.

Gleiche Ausstattung bedeutet nicht gleiche Leistung: Besonders bei schmalen Gaming-Notebooks kommt es stark darauf an, dass der Hersteller sein Kühlsystem sinnvoll konstruiert hat. Selbst wenn zwei Notebooks die gleichen technischen Daten aufweisen, können sie sich bei der Leistung im Spiel stark unterscheiden. Eine schlecht gekühlte RTX 3080 ist unter Umständen langsamer als eine RTX 3070 mit pfiffigem Kühlsystem und entsprechend höheren Boost-Taktraten. Gleiches gilt natürlich für die unterschiedlichen TDP-Abstufungen. Die schnellsten GPUs sind daher nicht für besonders handliche Notebooks vorgesehen.

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