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Seite 6: Gamer PC selber bauen 2019: Die besten Konfigurationen ab 500 Euro

HDD vs. SSD

Der 500-Euro-PC bietet mit 480 GByte Speicherplatz einigen Raum für Spiele, allerdings nehmen aktuelle Titel gerne 50 Gigabyte oder mehr an Platz ein. Wir haben uns dennoch dazu entschieden, bei all unseren PCs auf HDDs zu verzichten und ausschließlich SSDs zu empfehlen.

HDDs (beziehungsweise Festplatten) bieten zwar mehr Speicherplatz für weniger Geld, sie sind aber auch klar langsamer, was sich bei den Ladezeiten negativ bemerkbar machen kann. Außerdem sind SSDs immer günstiger geworden, so dass inzwischen auch ein Modell mit immerhin knapp 500 GByte im Budget des 500-Euro-PCs untergebracht werden kann.

Solltet ihr dennoch mehr und vor allem günstigen Speicherplatz benötigen, empfehlen wir den Kauf der Western Digital Blue, die in der Größe von 1.000 GByte (Produktnummer WD10EZEX) momentan etwa 40 Euro kostet, während 2.000 GByte (Produktnummer WD20EZRZ) für etwa 60 Euro zu haben sind.

SSDs sind zwar etwas teurer als HDDs, dafür punkten sie aber mit deutlich schnelleren Datenraten, was den Windows-Alltag und die Ladezeiten in Spielen deutlich beschleunigt.SSDs sind zwar etwas teurer als HDDs, dafür punkten sie aber mit deutlich schnelleren Datenraten, was den Windows-Alltag und die Ladezeiten in Spielen deutlich beschleunigt.

Ryzen 3000 auf 400er-Mainboards

Die meisten Mainboards mit 400er-Chipsatz sind vor den Ryzen-3000-CPUs erschienen, grundsätzlich sollten sie dennoch zu den neuen Zen-Prozessoren kompatibel sein, sofern der Mainboard-Hersteller ein entsprechend aktualisiertes BIOS zur Verfügung stellt. In der Praxis kann es aber selbst dann zu Problemen kommen.

Wie ein Leser meldet und eine Internetrecherche anschließend ergab, läuft herstellerunabhängig nicht jedes ältere Board mit neuem BIOS mit einer Ryzen-3000-CPU reibungslos. Das erinnert an den Start der ersten Ryzen-Generation, bei der die verbleibenden Unstimmigkeiten erst mit späteren BIOS-Updates behoben wurden.

Ob das an dem von AMD für die Mainboard-Hersteller bereitgestellten Microcode (AGESA Version) liegt, der noch etwas unausgereift sein könnte, oder aber an der Hersteller-Implementierung und deren Unterstützung für viele Prozessor-Generationen und Funktionen, ist derzeit noch unklar.

Fakt ist, dass bei wachsender Unterstützung für die nun mehr dritte Prozessor-Generation der auf dem Mainboard platzierte Bios-Chip in vielen Fällen nicht mehr genügend Speicherkapazität hat. Die Folge: Hersteller streichen die Unterstützung für ältere AMD-Prozessoren, die noch nicht auf Zen basieren, oder verzichten auf einzelne, nicht von vielen Nutzern benötigte Funktionen.

Trifft ein Hersteller eine solche Entscheidung, müsste das zumindest in der Beschreibung für das jeweilige BIOS-Update mit aufgenommen werden.

MSI hat zudem eine Neuauflage älterer Mainboards mit dem Namenszusatz »Max« auf den Markt gebracht, die anstatt des herkömmlichen Bios-Chips mit 16 MByte Speicher mit einem Chip samt 32 MByte ausgeliefert werden und somit keinerlei Kompromisse eingehen müssten.

Um ein neues BIOS ohne CPU auf dem hier zu sehenden MSI B450-A Pro zu installieren, könnt ihr den rot markierten USB-Port sowie den ebenfalls markierten Flash-BIOS-Knopf nutzen. Selbst mit neuem BIOS kann es aber zu Problemen kommen, wenn ihr eine Ryzen-3000-CPU auf dem Board nutzen wollt.Um ein neues BIOS ohne CPU auf dem hier zu sehenden MSI B450-A Pro zu installieren, könnt ihr den rot markierten USB-Port sowie den ebenfalls markierten Flash-BIOS-Knopf nutzen. Selbst mit neuem BIOS kann es aber zu Problemen kommen, wenn ihr eine Ryzen-3000-CPU auf dem Board nutzen wollt.

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