Geforce RTX 2080 Ti Founders Edition - Kühler mit mehr als 70 Schrauben, schwer zu reinigen

Es gibt einen ersten Versuch, eine Nvidia Geforce RTX 2080 Ti Founders Edition zu zerlegen. Das ist nicht gerade einfach.

von Georg Wieselsberger,
19.09.2018 07:45 Uhr

Der Kühler der Geforce RTX 2080 Founders Edition ist schwierig zu zerlegen und damit grundlegend zu reinigen. (Bildquelle: Nvidia)Der Kühler der Geforce RTX 2080 Founders Edition ist schwierig zu zerlegen und damit grundlegend zu reinigen. (Bildquelle: Nvidia)

Die Webseite Gamers Nexus hat eine Nvidia Geforce RTX 2080 Ti Founders Edition erhalten und versucht, die Grafikkarte zu zerlegen. Das dient nicht nur der reinen Neugier, sondern ist auch für Käufer der Grafikkarte interessant, die beispielsweise einen Wasserkühler verwenden wollen. Eigentlich, so der Text zum ersten YouTube-Video, hatte Nvidia verboten, die Grafikkarte auseinander zu nehmen, doch nachdem auch andere ihre Erlebnisse beim Zerlegen veröffentlicht hatten, gebe es keinen Grund mehr, sich an »diese seltsame Regel« zu halten.

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In einem zweiten Video wird dann sogar der Kühler selbst zerlegt. Die gute Nachricht ist, dass sich der Kühler als Ganzes relativ einfach abnehmen lässt und damit einem kompletten Ersatz keine großen Steine in den Weg gelegt wurden. Der Vapor-Chamber-Kühler ist sehr groß und auch mit den Spannungswandlern und dem GDDR6-VRAM durch Wärmeleitpads in Kontakt.

Ganz anders sieht es aber aus, wenn der Kühler selbst auseinander genommen werden soll. Hier zieht Gamers Nexus sogar einen Vergleich mit der Bauweise von Apple-Produkten, denn insgesamt hat Nvidia mehr als 70 Schrauben verwendet und dürfte weniger geduldige Bastler damit schon an ihre Grenzen bringen. Leider kommt auch Klebstoff zum Einsatz, der nur durch einen Föhn soweit erwärmt werden konnte, dass sich der Kühler weiter zerlegen lässt.

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Aufgrund der Bauweise des Kühlers ist es nur sehr schwer möglich, die Aluminium-Lamellen des Kühlers oder auch die Lüfter zu reinigen oder notfalls zu ersetzen. Man könne nur hoffen, dass das Letztere nie notwendig sei, so Gamers Nexus. Lediglich mit Druckluft lässt sich wohl der gröbste Schmutz entfernen. Wie sich das auf Dauer auswirkt, wird sich erst noch zeigen müssen.

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