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Fünf gewagte Chefredakteurs-Prognosen für 2020

Was bedeuten die neuen Konsolen für PC-Spieler? Wer wird das Netflix für Games? Und was heißt das alles für GameStar? Chefredakteur Heiko Klinge rechnet mit dem spannendsten Spielejahr seit langem.

von Heiko Klinge,
01.01.2020 12:08 Uhr

»Ein Hoffnungsschimmer beim Thema Service-Games« - Heikos Spiele-Prognose für 2020 PLUS 21:50 »Ein Hoffnungsschimmer beim Thema Service-Games« - Heikos Spiele-Prognose für 2020

Man muss kein Raketenwissenschaftler und schon gar kein GameStar-Chefredakteur sein, um zu prognostizieren, dass uns 2020 eines der spannendsten Spielejahre seit langer Zeit bevorsteht.

Sowohl Microsoft als auch Sony werden ihre neuen Konsolen veröffentlichen, aber auch die Tech-Giganten Amazon und Google wollen Marktanteile erobern. Und mit Cyberpunk 2077 steht eines der meisterwarteten Spiele der GameStar-Geschichte in den Startlöchern.

Aber was heißt das alles konkret für PC-Spieler? Und wie wird sich das auf eure Lieblings-Website auswirken? Da kann man natürlich einen spekulativen Blick in die Glaskugel werfen. Oder man haut einfach mal voller Überzeugung fünf gewagte Thesen raus - im vollen Bewusstsein, dass dies auch furchtbar nach hinten losgehen kann. Aber das Internet vergisst ja schnell, was soll da schon schief gehen? Eben. Also legen wir los.

1. 2020 wird ein Blockbuster- und Skandale-Feuerwerk

Echt jetzt, 2020 wird ein Blockbuster-Feuerwerk? No shit, Sherlock Klinge - da wäre man nie selbst drauf gekommen angesichts von bereits angekündigten Titeln wie Cyberpunk 2077, Age of Empires 4, Halo: Infinite oder The Last of Us 2. Gemach, werter Watson-Leser, da kommt noch viel mehr, von dem wir (zumindest offiziell) noch gar nichts wissen!

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Denn die anstehende Vorstellung der neuen Konsolen heißt erfahrungsgemäß automatisch, dass derzeit viele Blockbuster-Ankündigungen noch zurückgehalten werden. Denn für einen Spiele-Publisher gibt es nun mal keine prominentere Präsentationsfläche als die jeweiligen Enthüllungs-Shows der neuen Xbox- und PlayStation-Generation. Und selbst wer keinen der begehrten Show-Slots erhält, aber bereits für NextGen entwickelt, wird mit seinem Reveal so lange warten, bis auch die volle Aufmerksamkeit auf den neuen Konsolen liegt. Da kommt also noch einiges auf uns zu, mit dem selbst die kühnsten Prognosen nicht rechnen.

Was hat das jetzt mit Skandalen zu tun? Nun, ein Konsolen-Generationenwechsel setzt die Spielehersteller enorm unter Druck. Zum einen, weil der Spielraum für Verschiebungen sukzessive geringer wird. Je mehr Aufmerksamkeit die sexy NextGen bekommt, desto unerotischer werden die Nachzügler für die alten Konsolen.

Zum anderen, weil die Planungen und Vorbereitungen von Konsolen-Reveal-Shows unter strengster Geheimhaltung ablaufen. Sollte eine der vorbereiteten Ankündigungen durch einen Leak schon vorher bekannt werden, kann das für den jeweiligen Hersteller entweder sehr teuer werden oder sogar den Ausschluss von der Show bedeuten.

Und jeder von uns kennt das: Je höher der Druck, desto größer der Stress … und die Gefahr, einen Fehler zu machen. Entsprechend werden 2020 garantiert jede Menge Fehler und damit auch Skandale sowie Leaks passieren, die vermutlich selbst die größten Aufreger von 2019 wie harmlose Kindergeburtstage wirken lassen.

2. Microsoft gewinnt das Konsolenduell

Okay, offensichtlich hat Kollege Klinge in der Silvesternacht zu tief ins Sektglas geschaut. Angesichts der aktuellen Playstation-Dominanz klingt diese Prognose weniger »gewagt«, als vielmehr völlig absurd.

Aber das dachte Sony wahrscheinlich auch, noch völlig berauscht vom Erfolg der PlayStation 2, als Microsoft die Xbox 360 ankündigte. Und Microsoft dürfte ebenfalls fest davon überzeugt gewesen sein, denn Siegeszug der 360 mit der Xbox One fortsetzen zu können - so bizarr das aus heutiger Sicht klingen mag.

Die Konsolenhistorie zeigt jedoch, dass im Duell zwischen Sony und Microsoft der Verlierer der vorangegangenen Generation den Spieß bei der NextGen jeweils umdrehen konnte. Denn Erfolg kann nicht nur im Sport träge machen, sondern häufig auch in der Wirtschaft - und der Herausforderer ist meist aggressiver und innovativer.

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Vom Gesetz dieser Serie einmal abgesehen sehe ich Microsoft außerdem in einem für mich entscheidenden Punkt schon jetzt deutlich besser aufgestellt als Sony, nämlich beim Abo-Service. Wer die nächste Spiele-Generation »gewinnen« möchte, muss meiner Überzeugung nach das werden, was Spotify für Musik und Netflix für Serien ist. Und hier hat der Game Pass - zumindest Stand jetzt - die deutlich besseren Chancen als Sonys derzeit noch rein auf Streaming ausgelegtes Angebot PlayStation Now. Diese Vorlage muss Microsoft freilich noch verwandeln, etwa indem sie die neue Xbox rabattiert für unter 300 Euro anbieten, wenn man gleichzeitig ein Zwei-Jahres-Abo für den Game Pass abschließt.

Möglicherweise ist bei dieser Prognose auch ein bisschen mein Wunsch der Vater des Gedanken. Denn von einem wiedererstarkten Mircosoft würden PC-Spieler weitaus mehr profitieren als von einer weiter andauernden Sony-Dominanz.

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