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Ghost Recon: Breakpoint - Die wichtigsten Neuerungen, Verbesserungen & Bedenken

Ghost Recon: Breakpoints will viele Dinge besser machen als der erfolgreiche Vorgänger Wildlands. Wir klären, was neu ist - und wo wir skeptisch verbleiben.

von Dimitry Halley,
09.05.2019 21:02 Uhr

Ghost Recon: Breakpoint bietet zwar auch Fahrzeuge und Koop-Ballereien, wird in vielen Punkten aber anders als Wildlands.Ghost Recon: Breakpoint bietet zwar auch Fahrzeuge und Koop-Ballereien, wird in vielen Punkten aber anders als Wildlands.

Ghost Recon wird fortgesetzt. Mit Ghost Recon: Breakpoint erhält Wildlands einen Nachfolger, der zwar den Namen wechselt, im Herzen aber mindestens genauso wild bleibt. Was Breakpoint uns Spielern bieten will, haben wir während eines Studiobesuchs bei Ubisoft Paris ausführlich in Erfahrung bringen können - und die Gelegenheit prompt genutzt, um ein bisschen in Breakpoint reinzuspielen.

Und tatsächlich bringt das neue Ghost Recon viele spannende Neuerungen, die wir uns schon in Wildlands gewünscht haben. In unserer Übersicht stellen wir euch die wichtigsten Veränderungen vor. Doch bevor wir über den schicken neuen Kram reden, klären wir im ersten Schritt ganz kurz die Dinge, die aus Wildlands übernommen wurden. Beispielsweise die Hauptfigur.

Übrigens: Wer einen besonders ausführlichen Bericht unserer Gameplay-Erfahrungen möchte, findet im ausführlichen Plus-Anspiel-Eindruck all unsere Erlebnisse in der Wildnis von Auroa.

Was Ghost Recon: Breakpoint wie Wildlands macht

Auf den ersten Blick gibt's viele Gemeinsamkeiten zwischen Breakpoint und Wildlands. Im neuen Ghost Recon schlüpft ihr erneut in die Rolle von Elite-Soldat Nomad, bastelt eure Figur im Editor, wählt zwischen Geschlecht, Gesicht und Klamotte. Danach geht's ab in eine Open World, die ihr entweder solo oder im Koop mit maximal vier Spielern bereist.

Disclaimer
Der Flug und das Hotel für das Event in Paris wurden von Publisher Ubisoft bezahlt.

Team-Kameraden kann man nun in Sicherheit tragen. Das gilt auch für Gegner, die verschwinden sollen.Team-Kameraden kann man nun in Sicherheit tragen. Das gilt auch für Gegner, die verschwinden sollen.

Die Spielwelt wurde von einer feindlichen Macht übernommen - und in einer non-linearen Kampagne, die Dutzende Stunden dauern soll, müsst ihr das ändern. Wie ihr das anstellt, überlasst Ghost Recon grob euch: ob laut, leise, smart oder ballernd. Um nicht den Überblick zu verlieren, späht ihr per Fernglas oder Drohne feindliche Positionen aus und düst per Auto, Boot oder Helikopter durchs Land.

Weil ihr hinter feindlichen Linien agiert, müssen wir natürlich Aufklärung betreiben, Dokumente klauen, Gegner verhören - und mit Erfahrungspunkten unsere Spielfigur verbessern. Das Waffenarsenal imitiert reale Vorbilder: Von Pistolen und SMGs über Sturmgewehre und Sniper-Wummen bis hin zu Schrotflinten und LMGs ist alles in irgendeiner Form vertreten.

Ob sich das Ganze wie eine lockere Arcade-Erfahrung oder ein anspruchsvoller Höllenritt anfühlen soll, entscheidet ihr durch die Wahl des Schwierigkeitsgrads selbst. So viel zu den groben Überschneidungen.

Die wichtigsten Neuerungen von Breakpoint

Die grundlegende Struktur von Breakpoint bleibt also nah an Ghost Recon: Wildlands, doch natürlich will Ubisoft alles neu und besser machen. Ubisoft adressiert zahlreiche große und kleine Kritikpunkte, die die Community am Vorgänger formulierte. Die folgenden Dinge sind neu:

Story

  • Ihr kämpft nicht länger gegen Drogengangster, sondern gegen Ex-Spezialeinheiten. Angeführt werden die von Nomads ehemaligem besten Kumpel Cole D. Walker, verkörpert von Netflix-Punisher Jon Bernthal.
  • Die Open World ist fiktiv. Ihr bereist das Archipel Auroa, eine gigantische Inselgruppe mit Dschungeln, Stränden, Städten, verschneiten Bergen - und Vulkanen.
  • Die Story soll wichtiger werden. In zahlreichen Rückblenden wird die Vergangenheit von Nomad und Walker ergründet, außerdem könnt ihr wie in Assassin's Creed: Odyssey Dialoge beeinflussen und Entscheidungen treffen.
  • Breakpoint will ernster sein. Wo Wildlands häufig noch als brachialer Open-World-Spielplatz fungierte, soll das neue Ghost Recon eine deutlich ernstere Survival-Atmosphäre erzeugen. Ihr landet allein hinter feindlichen Linien abgekämpft, verwundet und steht gegen einem übermächtigem Feind gegenüber.

Gameplay

  • Nomad leidet mehr. Im neuen mobilen Einsatzlager müssen Verletzungen behandelt und Vorräte wieder aufgefüllt werden. Wer eine schwere Schusswunde im Bein mit sich rumschleppt, riskiert Nachteile im Kampf.
  • Neue Survival-Elemente: Wer fleißig futtert, trinkt und sich verarztet, hat es in Breakpoint leichter. Wie wichtig diese Survival-Elemente werden, soll vom Schwierigkeitsgrad abhängen. Auch Crafting gehört dazu.
  • Neue taktische Möglichkeiten: Wer eine Feindbasis infiltriert, hat jetzt noch mehr Möglichkeiten. Wir können die Tageszeit gezielt vorspulen, Zäune per Lötfackel durchschneiden, erledigte Wachen ins Gebüsch tragen.
  • Neue Kampfmanöver: Auch gefallene Kameraden können wir auf die Schulter nehmen. Wer sich hingegen tarnen will, kann sich nun auf dem Boden mit Matsch, Laub oder Dreck einschmieren, um noch unsichtbarer zu werden.
  • Ihr seid wirklich allein. Nomad stürzt direkt zu Beginn der Kampagne ab, alle Kollegen sind tot. Es wird also keine KI-Kameraden geben, den Sync-Shot erledigt ihr mit mehreren Drohnen. Auch im Koop tut das Spiel so, als seid ihr allein unterwegs.
  • Es gibt nun Klassen: Am Lagerfeuer wählt ihr eine Rolle im Kampf. Zum Launch gibt es vier, darunter Scharfschütze und Assault. Zwar kann man seine Klasse jederzeit im Lager ändern, für den Einsatz seid ihr aber darauf festgelegt. Jede Klasse bringt Vor- und Nachteile mit sich.
  • Breakpoint bekommt Loot: Es gibt noch mehr Upgrade-Mechaniken als in Wildlands. Ihr sammelt von Feinden und aus Truhen Beute, stärkere Waffen und Co. - all das erhöht eure Lebenschancen.
  • Die Gegner setzen auf Drohnen: Ihr kämpft deutlich häufiger gegen fliegende Drohnen und kleine Panzer, deren Rüstung man erst runterschießen muss.

Außerdem wird Ghost Recon: Breakpoint direkt zum Launch mit einem PvP-Multiplayer ausgeliefert. Der enthält sogar einen interessanten Kniff. Nach Release ist natürlich wieder reichlich Content geplant, darunter erstmals Raids wie in einem MMO.

Wie finden wir's bisher?

Wir konnten bisher nur magere 15 Minuten von Ghost Recon: Breakpoint spielen. Das Spiel befindet sich noch in der Alpha, wir stießen auf diverse Bugs, während wir eine Feindbasis angriffen. Aber im Großen und Ganzen spielt es sich jetzt bereits wie ein erweitertes Wildlands. Die neuen taktischen Möglichkeiten machen das Infiltrieren von Einrichtungen spaßiger sowie vielseitiger, die Waffen fühlen sich griffig an und das Zusammenspiel mit Koop-Kollegen macht so viel Laune wie eh und je.

Auroa besteht nicht nur aus dichten Dschungeln.Auroa besteht nicht nur aus dichten Dschungeln.

Dabei halten wir's nach wie vor für eine tolle Sache, wie unmittelbar die Action bleibt. Wo andere Shooter sich stark auf Loot-Mechaniken, Schadenszahlen und Waffenwerte verlassen, blieb Wildlands »oldschool«: Zwei, drei Kugeln können für jeden tödlich sein. Und über Sieg oder Niederlage entscheiden taktisches Geschick und das eigene Zielwasser. Zumindest gegen Menschen bleibt auch Breakpoint dieser Tugend treu.

Wo wir noch skeptisch sind

Doch wir haben Bedenken. Das Sammeln von Loot und Level-Ups scheint in Breakpoint einen noch höheren Stellenwert als in Wildlands zu haben. Und die große Anzahl an Drohnen- und Robotergegnern mit Lebensbalken könnte Ubisoft die Möglichkeit bieten, wie bei The Division mit Schadenszahlen zu skalieren.

Wenn wir plötzlich mit unserem Squad eine Minute auf hochstufige Maschinen ballern müssen, um die Panzerplatten vom Rumpf zu trennen, dann würde Ghost Recon seine Unmittelbarkeit verlieren. Und vielleicht zu sehr zum RPG werden. Wildlands war gerade deshalb so gut, weil man mit Planung und Geschick überall in der Spielwelt auf jedem Schwierigkeitsgrad zu jedem Zeitpunkt gewinnen konnte – die Chancen standen dann nur eben schlecht. Auf der anderen Seite waren motivierende Fortschrittssysteme genau das, was Wildlands zum Release gefehlt hat.

Wir können also noch nicht final einschätzen, ob diese Loot-Neuerung sich positiv oder negativ auf die Ghost-Recon-DNA auswirkt. Ghost Recon: Breakpoint hat die Chance, ein deutlich besseres Wildlands zu werden - und zwar in allen Bereichen. Auf dem Weg dahin sehen wir wie gesagt noch Stolpersteine, aber spätestens zur ersten Beta klären wir für euch, ob diese Sorgen weiterhin ihre Berechtigung haben.

Breakpoints Überlebenskampf soll härter werden. Auch der Nahkampf ist nun deutlich blutiger.Breakpoints Überlebenskampf soll härter werden. Auch der Nahkampf ist nun deutlich blutiger.

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