Gold farmen in WoW Classic: Mit diesen 5 Tipps werdet ihr reich

Das erste Mount kostet jede Menge Gold in WoW Classic. Damit ihr es leichter habt, zeigen wir euch in unserem Guide fünf Tipps, wie ihr einfacher Gold verdienen könnt.

von Gloria H. Manderfeld,
02.09.2019 14:28 Uhr

Gold ist in WoW Classic eine sehr wichtige Ressource.Gold ist in WoW Classic eine sehr wichtige Ressource.

Das erste Mount lässt Junghelden angesichts der Kosten schnell verzweifeln. Unsere Tipps zum Gold verdienen in World of Warcraft: Classic verraten euch, wie ihr schnell an genug Zaster kommt und Geld spart.

Das große Ziel ist das Gold fürs Mount: Die Freude ist nach tagelangem Leveln und wundgelatschten Heldenfüßen greifbar. Endlich Level 40! Aber beim Mounthändler wartet dann schnell die Ernüchterung, denn die Kosten des reitbaren Untersatzes sind enorm. Auch schon auf dem Weg zu Level 40 ist Gold eine mindestens so knappe Ressource wie das Mana eures Heilers während eines knackigen Dungeonbesuchs.

Mit unseren Tipps verdient ihr nicht nur mehr Gold, sondern haltet es auch besser zusammen. Generell gilt: Ihr solltet euch möglichst schnell ein Reittier zulegen, da ihr durch die schnellere Bewegungsgeschwindigkeit auch effektiver farmen könnt.

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1. Kein Kupferstück verschwenden

Dieser Tipp mag profan klingen, ist aber gerade im Levelprozess essentiell wichtig: Gebt kein Kupferstück aus, das ihr auch sparen könntet. Kauft keine Nahrung, sondern stellt sie selbst her. Sammelt Getränke und Nahrung aus Getränkefässern und Nahrungskisten in Siedlungen und Dungeons und fragt als Spieler einer Manaklasse befreundete Magier nach herbeigezauberten Getränken und Nahrung.

Kauft euch beim Klassentrainer nur Fähigkeiten, die ihr voraussichtlich oft benutzen werdet. Benutzt das Auktionshaus auch bei verlockenden Angeboten nicht zum Einkaufen, sondern nur zum Verkauf von Gegenständen und Ressourcen.

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Beschafft euch schnellstmöglich große Taschen und sammelt beim Questen und bei Dungeonbesuchen alles ein, was ihr finden könnt, um graue Items zu verkaufen und alles ab grünen Items ins Auktionshaus zu packen. Nutzt ein Addon wie »Vendor Price«, um euch die Item-Verkaufspreise bei NPC-Händlern anzeigen zu lassen. Allgemein lohnen sich Addons, um die Übersicht im Spiel zu behalten. Wir haben euch die wichtigsten 15 Addons für WoW Classic näher vorgestellt.

Sollten eure Taschen schnell voll sein, entscheidet ihr so auch, welche Gegenstände ihr rauswerfen könnt und welche es sich zu verkaufen lohnt. Macht alle Quests im Startgebiet eures Heldenvolkes und verfolgt Quests weiter, die euch Ruf bei eurem Volk geben. Höhere Rufstufen senken die Einkaufspreise aller Items bei allen Händlern eures Volkes deutlich!

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2. Verkaufen wie ein Profi

Das Auktionshaus sollte euer zweites Zuhause werden. Verkauft dort vor allem zwischen Freitag und Sonntag grüne (oder bessere) Lootgegenstände und Ressourcen, da an den Wochenende die meisten Spieler und damit potentielle Käufer unterwegs sind.

Taschen, Buff-Nahrung, Handwerksressourcen und hergestellte Rüstungsteile aus Spezialmaterialien werden immer gebraucht und lassen sich bei nicht zu übertriebenen Preisen gut verkaufen. Nutzt ein Auktionshaus-Addon wie »Auctionator« oder »Auctioneer« , um euch einen Überblick über gängige Preise zu verschaffen und schnell zu ermitteln, wo sich der Verkauf am meisten lohnt.

So bekommt ihr auch mit, wenn andere Spieler Sachen sehr günstig im Vergleich zum durchschnittlich erzielbaren Preis eingestellt haben. Kauft diese und setzt sie zu einem höheren Preis wieder ins Auktionshaus. So könnt ihr auch versuchen, bei bestimmten Waren wie beispielsweise einer bestimmten Handwerksressource den Grundpreis hochzutreiben und den Verkauf zu monopolisieren.

Das erfordert allerdings etwas Geduld, ein gewisses Grundkapital und regelmäßige Besuche! Alternativ spielt ihr einen Twink als reinen Bankhauscharakter auf Level 5 und lasst ihn Verzauberkunst lernen. Schickt diesem Twink alle grünen Items, die ihr beim Questen findet und nicht selbst braucht, um sie zu entzaubern und die gewonnenen Materialien ins Auktionshaus zu stellen.

Das hat sich gelohnt: Unser Handbuch zum Magiestoffverbandbasteln ging für 1,15 Gold über den Auktionshaustisch, gekauft haben wir es für 45 Silber.Das hat sich gelohnt: Unser Handbuch zum Magiestoffverbandbasteln ging für 1,15 Gold über den Auktionshaustisch, gekauft haben wir es für 45 Silber.

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3. Faulheit anderer gewinnbringend nutzen

Manche Spieler haben nicht genug Zeit, andere sind einfach zu faul, um Ressourcen zu farmen oder in der Spielwelt nach Lehrbüchern und Handwerksrezepten zu suchen. Macht euch diesen Umstand zunutze und lernt entweder einen Sammelberuf oder einen Handwerksberuf, dessen Erzeugnisse sich gut verkaufen lassen.

Hochwertige Kräuter, Erze und Ledersorten sind ebenso Verkaufsschlager wie Taschen und Kochmaterialien. Da alle Handwerksberufe deutlich mehr Rezepte haben als jene, die ihr beim Berufslehrer erwerbt, lohnt es sich, die Augen in der Spielwelt offen zu halten und Händler mit Rezepten im Angebot regelmäßig zu besuchen. Genug Spieler sparen sich den Weg in die Pampa und kaufen die erhältlichen Rezepte für neue Tränke, Rüstwerk, Waffen und Nahrung gerne bequemer im Auktionshaus

Oft gesucht, gut verkauft: Besonders lohnenswert sind das Experten-Lehrbuch für Erste Hilfe sowie die Lehrbücher für Schwere Seidenverbände und Magiestoffverbände, da ihr diese nicht bei einem Lehrer erhaltet, sondern bei Balai Lok'Wein in Brackenwall (Marschen von Dustwallow, Horde) oder Deneb Walker in der Burg Stromgarde (Arathi-Hochland, Allianz).

Allianzspieler finden den Erste-Hilfe-Handbuchhänder im östlichen Bereich von Burg Stromgarde.Allianzspieler finden den Erste-Hilfe-Handbuchhänder im östlichen Bereich von Burg Stromgarde.

4. Akkord-Angeln

Das Angeln ist ein oft sehr vernachlässigter Skill, da vielen Spielern das dauernde »auf den Blinker starren« ziemlich auf die Nerven geht. Aber das Durchhalten lohnt sich: Habt ihr erst höhere Angel-Stufen erreicht, verkauft ihr seltene Fische gegen ein ordentliches Entgelt im Auktionshaus.

Alchemisten benötigen beispielsweise diese Fische:

  • Feuerflossenschnapper
  • Deviatfische
  • Ölige Schwarzmaule
  • Steinschuppenaale

Daraus stellen sie grundlegende Materialien her. Köche freuen sich über Fische und Muschelfleisch aller Art, um daraus Buff-Nahrung herzustellen. Solltet ihr selbst Kochen lernen wollen, sind Fische die billigste Ressource - die kosten euch nur Zeit und Geduld.

Angeln kann man auch nebenher ganz gut. Hier fischen wir in Wrackteilen, of gibt's dafür Ressourcen, die ihr nicht selbst sammeln könnt, etwas Stoffballen oder Kräuter.Angeln kann man auch nebenher ganz gut. Hier fischen wir in Wrackteilen, of gibt's dafür Ressourcen, die ihr nicht selbst sammeln könnt, etwas Stoffballen oder Kräuter.

5. Dungeons abfarmen

Schnappt euch ein paar Freunde und besucht Dungeons - oder kehrt in niedrigstufige Dungeons zurück, wenn ihr mindestens Level 50 erreicht habt, um beim Solo-Massentöten reichlich nützliches Loot einzusacken: Hier sind Magier, Hexenmeister und Jäger durch ihren Flächenschaden klar im Vorteil.

Für den künftigen Verkauf von Endgame-Materialien wie Essenzen des Untodes, Rechtschaffene Kugeln und Dunkelrunen lohnen sich Scholomance und Stratholme besonders. Leichter erreichbare Lowlevel-Dungeons mit vielen Trashmobs sollten fürs Ressourcensammeln genutzt werden, da euch gerade Stoffe und entzauberte Gegenstände ein sicheres Einkommen versprechen.

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