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Seite 2: Gothic 4: Arcania - Ein Prototyp zeigt schicke Grafik

So ist's gerade

All das sind freilich Ankündigungen, zu sehen gibt es davon noch nichts. Die Technik-Demo, die uns Jowood beim Besuch in München vorführte, zeigt einen Testlevel, der in dieser Form nicht im fertigen Spiel existieren wird; außer Grafikeffekten enthält das Modul keinen Inhalt. Es ging ausschließlich um die Optik - und die macht einen vielversprechenden Eindruck. Die Screenshots auf diesen Seiten entsprechen der Qualität des Prototyps und geben die Licht- und Naturstimmung treffend wieder. Insbesondere das »Echter Wald«-Gefühl, eines der heimlichen Markenzeichen der Serie, stellte sich sofort wieder ein. Realistisch modellierte Bäume wiegen sich sanft im Wind, sommerliche Schatten wandern über den Boden, und wenn man an die Stämme herantritt, bleibt die zerfurchte Rinde auch aus nächster Nähe scharf und plastisch - ausgeklügelte Normal-Map-Effekte sorgen für den hohen Detailgrad.

Etwas überrascht - und zwar positiv - waren wir von den satten Farben, insbesondere des Himmels: Der leuchtete im Prototypen je nach Tageszeit in strahlendem Azurblau, schummrigem Violett oder tiefem Orangerot. Dass so augenfällige Naturschönheit schlecht zum bislang schmutzig-düsteren Serienstil passt und bei der Fangemeinde sofort unter Kitsch-Verdacht fallen dürfte, ist auch den Entwicklern bewusst. »Die Farbigkeit kann sich noch ändern«, sagt Michael Kairat. Wir fänden's schade. Denn der raue Charme einer eher dreckigen Spielwelt käme umso besser zum Tragen, wenn er mit Passagen optischer Pracht in Kontrast stehen würde.

So wird's sein

Wie ist der aktuelle Stand der Entwicklung? Das technische Grundgerüst steht, sagt Michael Kairat, auch wenn Jowood in seltsam anmutender Geheimniskrämerei noch nicht verraten will, welche Engine denn nun zum Einsatz kommt - die Vision-Engine, wie vermutet, mit der Spellbound bereits Erfahrung hat, oder doch eine andere Technologie? Auch das Kampfsystem sei bereits eingebaut, erzählt Kairat; Andeutungen zufolge soll es sich von der bisherigen Serienmechanik abheben. Der (nach wie vor namenlose) Hauptcharakter ist im Bau, durch den Prototypen stapfte noch die Figur aus Gothic 3.

Von den Reittieren, deren Existenz bereits durchgesickerte, war in München dagegen keine Rede mehr - was nichts heißen muss. Weil vom Rücken der Tiere laut Planung auch gekämpft werden soll, gilt die Umsetzung allerdings als schwierig. Nach außen hin nimmt sich Jowood zwar genügend Zeit, das offizielle Veröffentlichungs-Motto lautet »Wenn?s fertig ist«.

Tatsächlich steht der Termin längst auf den Tag genau fest: am 25. Februar 2010 muss Gothic 4 im Laden stehen. So steht es im Vertragswerk, das Jowood im Oktober 2007 mit der Unternehmensgruppe BTV abgeschlossen hat. Deren Fonds »BVT Games Fund III Dynamic« finanziert die Entwicklung mit 3,49 Millionen Euro. Im Gegenzug hat sich Jowood laut Vertrag »zum Abschluss der Entwicklungs- und Programmierarbeiten [...] für die PC-Version bis spätestens zum 2.1.2010 verpflichtet.«

Bei Überschreitung bleiben 14 Tage Zeit für Nachbesserung, danach müsste Jowood das gesamte Projekt an BVT überschreiben. Die Österreicher haben also einen guten Grund, den - großzügig gesetzten - Termin einzuhalten. Das hatten sie freilich auch beim hastig auf den Markt geworfenen Gothic 3. Ob die Firma aus der Vergangenheit gelernt hat, wird sich erweisen.

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