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Grafikkarten Rangliste 2018 - Kaufberatung Gaming Grafikkarten Oktober 2018

Unsere Grafikkarten Rangliste für Spieler empfiehlt die Geforce- und Radeon-Modelle für PC Gamer mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis – bis 150 Euro, bis 300 Euro und deutlich darüber.

von Christoph Liedtke,
26.10.2018 13:31 Uhr

Grafikkarten-Kaufberatung - Unsere sechs Tipps helfen euch beim Kauf einer neuen Grafikkarte 5:49 Grafikkarten-Kaufberatung - Unsere sechs Tipps helfen euch beim Kauf einer neuen Grafikkarte

September 2018 – Turing im Handel, Mittelklasse günstiger

Christoph Liedtke
@vAronized

Alle drei bislang angekündigten Grafikkarten der RTX-2000-Serie von Nvidia stehen nun offiziell in den Läden. Das Topmodell RTX 2080 Ti ist allerdings noch überschaubar verfügbar und mit einem Preis von deutlich über 1.000 Euro sehr teuer. Die zwei weiteren Turing-Grafikkarten sind etwas besser verfügbar, die Preise fallen mit mindestens 740 Euro für die RTX 2080 und 520 Euro für die RTX 2070 aber ebenfalls hoch aus.

Die RTX-2000-Modelle sind im Test verglichen mit ihren jeweiligen Vorgängern um mindestens 30 Prozent schneller und bieten erstmals hardware-beschleunigtes Raytracing sowie mit DLSS (»Deep-Learning Super Sampling«) eine KI basierte Kantenglättung. Diese durchaus interessanten Neuerungen sind derzeit für Spieler aber komplett irrelevant, da noch kein Spiel von den speziellen Recheneinheiten profitiert. Das erste Spiel mit RTX-Unterstützung könnte Battlefield 5 werden, das am 20. November erscheinen soll.

Was ist Raytracing?

Wer mit dem Erscheinen der Turing-Generation gehofft hat, ein GTX-1000-Schnäppchen zu ergattern, der wird allerdings enttäuscht. Die Oberklasse-Grafikkarten ab GTX 1070 hinauf zur GTX 1080 Ti stagnieren im Preis beziehungsweise werden im Fall des Pascal-Topmodells sogar teurer, gleichzeitig schwindet die Verfügbarkeit deutlich. Mit Blick auf die Performance wird Nvidia voraussichtlich möglichst zügig die GTX 1080 mit der RTX 2070 ersetzen und die GTX 1080 Ti durch die RTX 2080.

Einzig in der Mittelklasse gibt es für kaufwillige Spieler gute Neuigkeiten: Sowohl Radeon RX 570 als auch RX 580 sind deutlich günstiger als im Vormonat zu haben, die GTX 1060 ist indes erst ab 250 Euro erhältlich. Zudem könnte der für November erwartete Polaris-Refresh mitsamt RX 590 und Nvidias Antwort in Form einer GTX 1060 mit GDDR5X-Videospeicher für noch mehr Bewegung in der Mittelklasse sorgen.

Schnell-Navigation:

» Empfehlung des Monats
» Benchmarks in Full HD, WQHD und 4K/UHD (neues Testsystem)

» Grafikkarten bis 150 Euro
» Grafikkarten bis 300 Euro
» Grafikkarten bis 500 Euro
» Grafikkarten über 500 Euro

» Allgemeine Kauftipps
» Benchmarks in Full HD, WQHD und 4K/UHD (altes Testsystem)
» Lautstärke, Temperatur und Stromverbrauch

Empfehlung des Monats

Empfehlung des Monats: Die AMD Radeon RX 570 mit 4 GByte GDDR5-VRAM. Die Mittelklasse-Grafikkarte ist gut verfügbar und zum Preis ab 170 Euro deutlich günstiger als im Vormonat. Die Performance reicht für Spiele in Full HD-Auflösung samt hohen Details.Empfehlung des Monats: Die AMD Radeon RX 570 mit 4 GByte GDDR5-VRAM. Die Mittelklasse-Grafikkarte ist gut verfügbar und zum Preis ab 170 Euro deutlich günstiger als im Vormonat. Die Performance reicht für Spiele in Full HD-Auflösung samt hohen Details.

Benchmarks in Full HD, WQHD und 4K/UHD

Wir haben im August 2018 unser Grafikkarten-Testsystem grundlegend aktualisiert. Den Anfang machen zwölf Modelle von AMD und Nvidia, in den kommenden Wochen und Monaten werden wir weitere Grafikkarten ergänzen. Die bisherige Grafikkarten-Rangliste aus dem vorigen System findet ihr auf der letzten Seite unserer Kaufberatung.

Um einzelne Modelle in die Grafikkarten-Rangliste einzuordnen, verwenden wir in unseren Benchmarks einen Intel Core i7 8700K, den wir mit den maximalen Standardtaktraten laufen lassen. Der Prozessor sollte dank des hohen Taktes (maximal 4,7 GHz, All-Core-Turbo von 4,3 GHz) und seiner sechs Kerne samt virtueller Kernverdoppelung erst spät zu einem potenziellen Flaschenhals werden. Gekühlt wird er mit einem Noctua NH-D15.

Den Wechsel von Kaby Lake zu Intels aktueller Coffee-Lake-Architektur setzt auch ein neues Mainboard voraus: Unsere Wahl fällt auf das Asus ROG Maximus X Hero mit Z370-Chipsatz. Der Hauptplatine stehen 16 Gigabyte DDR4-Arbeitsspeicher von G.Skill zur Seite, die wir mit dem maximal unterstützten RAM-Takt von 2.666 MHz und CL-16-18-18-38 Timings betreiben. Strom liefert ein Evga Supernova G3 mit 1.000 Watt und 80-Plus-Gold-Zertifizierung.

Auf dem Testsystem läuft Windows 10 (64 Bit) sowie die zum Zeitpunkt der ersten Benchmarks aktuellen Grafikkartentreiber von AMD (18.5.2) und Nvidia (398.11), die neuen Turing-Modelle benchen wir mit dem Geforce-Treiber 411.63. Die Anwendungen und Spiele sind auf einer ein Terabyte großen Crucial MX500 SDD installiert.

Aktuelle Tests und News zu Grafikkarten
» Geforce RTX 2070 - Endlich mit besserem Preis-Leistungs-Verhältnis?
» Neue Geforce GTX 1060 - Bekommt GDDR5X-Speicher
» AMD Navi - 7-nm-Grafikchips sollen bereits laufen und die Erwartungen übertreffen
» Zotac RTX 2080 AMP Edition - Schnell, aber etwas zu laut unter Last
» MSI RTX 2080 Duke 8G OC - Mit drei Lüftern gegen die Founders Edition
» Asus RTX 2080 Ti ROG Strix OC - Echtes Custom Design mit eigener Platine und Kühlung
» Nvidia RTX 2080 Ti und RTX 2080 - Mehr als nur Raytracing?

Bei der für die Leistungsermittlung wichtige Spiel-Auswahl setzen wir auf komplett neue, aktuelle und beliebte Titel: Die Grafikkarten müssen sich in vier DX11- und einem Vulkan-Spiel beweisen: Assassin's Creed: Origins (Action-Rollenspiel, Third-Person), Project Cars 2 (Rennspiel) Total War: Warhammer 2 (Echtzeitstrategie) The Witcher 3: Blood and Wine (Action-Rollenspiel, Third-Person) und Wolfenstein 2: The New Colossus (Shooter, First-Person).

Durchschnitt 1920x1080

  • FPS-Durchschnitt
153,7
Geforce RTX 2080 Ti 11.264 MByte
151,7
140,3
MSI RTX 2080 Duke 8.192 MByte
139,0
KFA2 RTX 2080 OC 8.192 MByte
138,7
Geforce RTX 2080 8.192 MByte
138,7
Geforce GTX 1080 Ti 11.264 MByte
132,9
MSI RTX 2070 Armor 8.192 MByte
121,2
Geforce GTX 1080 8.192 MByte
105,9
Radeon RX Vega 64 8.192 MByte
92,5
Geforce GTX 1070 8.192 MByte
87,3
Radeon RX Vega 56 8.192 MByte
87,0
Geforce GTX 980 Ti 6.144 MByte
77,1
Geforce GTX 1060 6.144 MByte
65,5
Radeon RX 580 8.192 MByte
65,5
Radeon R9 390X 8.192 MByte
58,3
Geforce GTX 970 4.096 MByte
53,6
Radeon RX 570 4.096 MByte
53,5
Radeon R9 380X 4.096 MByte
36,9
  • 0,0
  • 32,0
  • 64,0
  • 96,0
  • 128,0
  • 160,0

Durchschnitt 2560x1440

  • FPS-Durchschnitt
131,1
Geforce RTX 2080 Ti 11.264 MByte
129,6
110,5
MSI RTX 2080 Duke 8.192 MByte
108,9
KFA2 RTX 2080 OC 8.192 MByte
108,4
Geforce RTX 2080 8.192 MByte
108,3
Geforce GTX 1080 Ti 11.264 MByte
100,0
MSI RTX 2070 Armor 8.192 MByte
87,9
Geforce GTX 1080 8.192 MByte
76,5
Radeon RX Vega 64 8.192 MByte
70,3
Radeon RX Vega 56 8.192 MByte
65,8
Geforce GTX 1070 8.192 MByte
62,5
Geforce GTX 980 Ti 6.144 MByte
55,4
Radeon RX 580 8.192 MByte
47,1
Geforce GTX 1060 6.144 MByte
46,9
Radeon R9 390X 8.192 MByte
44,4
Geforce GTX 970 4.096 MByte
38,5
Radeon RX 570 4.096 MByte
36,8
Radeon R9 380X 4.096 MByte
27,1
  • 0,0
  • 28,0
  • 56,0
  • 84,0
  • 112,0
  • 140,0

Durchschnitt 3840x2160

  • FPS-Durchschnitt
82,3
Geforce RTX 2080 Ti 11.264 MByte
81,5
64,9
MSI RTX 2080 Duke 8.192 MByte
64,2
KFA2 RTX 2080 OC 8.192 MByte
63,6
Geforce RTX 2080 8.192 MByte
63,2
Geforce GTX 1080 Ti 11.264 MByte
58,9
MSI RTX 2070 Armor 8.192 MByte
51,0
Geforce GTX 1080 8.192 MByte
44,5
Radeon RX Vega 64 8.192 MByte
41,4
Radeon RX Vega 56 8.192 MByte
38,9
Geforce GTX 1070 8.192 MByte
36,4
Geforce GTX 980 Ti 6.144 MByte
31,9
  • 0,0
  • 18,0
  • 36,0
  • 54,0
  • 72,0
  • 90,0

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