Hercules 3D Prophet 3

Die 3D Prophet besticht sofort mit ihrer attraktiven Optik. Ein Blender ist sie dank der gewohnten Geforce-3-Qualitäten dennoch nicht.

23.02.2002 00:00 Uhr

Neben seiner Kyro-Linie bietet Hercules im Highend-Bereich weiterhin Nvidia-Karten an. Das Spitzenmodell nennt sich 3D Prophet 3 und vertraut auf den Geforce-3-Chip. Den kühlt ein mächtiger Lüfter, der wie der Rest des Boards in firmentypisches Knallblau getaucht ist. Die nur durchschnittliche Bestückung mit TV-Out und DVI-Anschluss liegt auf dem Niveau der Konkurrenz von Leadtek und Sparkle. Ein neuer Baustein von Conexant mit dem Namen CX25871 steuert die Video-Funktionen.

Ohne Überraschungen präsentierte sich die 3D Prophet 3 bei den Benchmark-Messungen: Nahtlos reiht sie sich in das Feld der restlichen Geforce-3-Modelle ein. Wirkung zeigten die aufwändigen Kühler bei den Übertakt-Versuchen. Noch mit 225 MHz Chip- und 270 MHz Speichertakt lief die Karte ohne Probleme: sehr gute Werte, die allerdings nicht automatisch auf alle Exemplare der Baureihe zutreffen müssen. Enttäuschend fanden wir die Software-Ausstattung - außer einer Vollversion von Power-DVD Fehlanzeige. Zum üblichen Geforce-3-Preis von rund 1.000 Mark bietet die 3D Prophet 3 außer ihrem attraktiven Äußeren somit wenig Herausragendes. (Getestet in Ausgabe 09/01)


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