In Ghost Recon: Breakpoint kann man sofort den Endboss herausfordern, aber ein Sieg ist fast unmöglich

Der Oberschurke von Ghost Recon: Breakpoint versteckt sich nicht vor euch. Die Mission, den Endgegner zu besiegen, steht von Anfang an zur Verfügung, ist aber entsprechend schwierig.

von Michael Herold,
03.10.2019 11:01 Uhr

Der ehemalige Ghost Cole Walker ist in Breakpoint unser finales Ziel. Wenn wir mutig genug sind, können wir ihn aber auch gleich zu Beginn des Spiels angreifen.Der ehemalige Ghost Cole Walker ist in Breakpoint unser finales Ziel. Wenn wir mutig genug sind, können wir ihn aber auch gleich zu Beginn des Spiels angreifen.

Ghost Recon: Breakpoint ist ein riesiges Spiel, trotzdem lässt es sich innerhalb von ein oder zwei Stunden durchspielen - zumindest theoretisch. Denn wer möchte, kann den Endgegner Ltd. Cole D. Walker gleich zu Spielbeginn angreifen und besiegen. Das zu schaffen, ist aber alles andere als leicht.

Eigentlich muss man in Breakpoint zunächst eine riesige Insel erkunden, jede Menge Missionen und Neben-Quests abschließen, immer neue Waffen und Ausrüstung finden und im Level aufsteigen, um stark genug für den finalen Kampf zu werden. Die Story-Mission »Bruder gegen Bruder«, in der man letzten Endes den bösen Walker herausfordert, steht allerdings von Anfang an zur Verfügung. Wer möchte, kann also gleich nach dem Tutorial in die Basis des Schurken spazieren und das Duell suchen.

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Selbstverständlich geht das aber nicht so leicht: Die empfohlene Gear-Stufe für die Mission liegt bei über 150, dementsprechend warnen rote Blinke-Symbole uns davor, mit schwacher Ausrüstung und niedrigem Level den Kampf aufzunehmen. Wenn wir diese Warnungen ignorieren, müssen wir in der Mission die riesige Basis von Walker attackieren.

Die finale Hauptmission von Ghost Recon: Breakpoint ist von Anfang an aktiv.Die finale Hauptmission von Ghost Recon: Breakpoint ist von Anfang an aktiv.

Wie schwer ist der Kampf gegen den Endboss?

Mit ein wenig Heimlichkeit klappt das auch als Starter-Charakter. Die Herausforderung dabei liegt darin, dass die starken und eigentlich für das Endgame gemachten Gegner uns schnell bemerken und uns ratzfatz ausschalten. Trotzdem kann man mit Glück und Geschick herausfinden, dass Walker sich im größten Gebäude der Basis verschanzt.

Um da rein zu kommen, muss man allerdings eine Panzer-Drohne auf dem höchstmöglichem Level besiegen und das macht den Sieg beinahe unmöglich. Während man menschliche Gegner in Breakpoint mit einem gezielten Kopfschuss sofort töten kann, halten Drohnen Unmengen an Kugeln aus. Und sobald man das Feuer eröffnet, wird natürlich die gesamte Basis alarmiert.

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Theoretisch wäre es also möglich, den Endgegner von Breakpoint gleich zu Spielbeginn auszuschalten, ihn aber wirklich zu erreichen und zu besiegen, ist extrem schwer. Übrigens ist das neue Ghost Recon nicht das erst Spiel, das solch eine Abkürzung zum Ende ermöglicht.

In Far Cry 4 konnte man zum Beispiel noch im Tutorial ein alternatives Ende aktivieren, mit dem sich das Spiel nach knapp 15 Minuten abschließen ließ. In Far Cry 5 gab es ebenfalls ein super schnelles alternatives Ende. Auch im Switch-Spiel The Legend of Zelda: Breath of the Wild kann man den Kampf gegen den Oberschurken Ganon von Anfang an suchen, wenn man denn mutig genug ist.

Den Endboss noch im Tutorial besiegen geht auch

Noch schneller lässt sich Walker in Breakpoint übrigens besiegen, wenn man ihn gleich bei seinem ersten Auftritt umbringt.

Wer sich schon vor dem Beginn seiner Kampagne einen Granat-Werfer freischaltet, kann nach einer Zwischensequenz im Tutorial einfach den Helikopter abschießen, mit dem Walker wegfliegen will und zack, schon ist der Schurke tot und die Hauptstory durchgespielt. Wie das klappen kann, zeigt der Youtuber Gmoney Mozart im folgenden Video:


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