Intel Core i7 8700HQ - Prototyp der Mobile-CPU aufgetaucht

In einem chinesischen Tech-Forum sind Screenshots mit Details zu einem Core i7 8700HQ-Prototypen von Intel mit sechs Kernen und 45 Watt TDP aufgetaucht.

von Sara Petzold,
18.12.2017 15:36 Uhr

Zu Intels kommenden Coffee-Lake-Prozessoren im mobilen Bereich gibt es aktuell wenig Infos, zwei zusätzliche Kerne im Vergleich zu den Kaby-Lake-Vorgängern sind aber sehr wahrscheinlich.Zu Intels kommenden Coffee-Lake-Prozessoren im mobilen Bereich gibt es aktuell wenig Infos, zwei zusätzliche Kerne im Vergleich zu den Kaby-Lake-Vorgängern sind aber sehr wahrscheinlich.

Bislang sind offizielle Verlautbarungen seitens Intel zum geplanten Notebook-Prozessor Core i7 8700HQ noch Mangelware. Mittlerweile gibt es aber auch zum mobilen Coffee-Lake-i7 erste Details. Wenig überraschend wird er demnach so wie die Desktop-Variante Core i7 8700K über sechs Kerne verfügen.

Core i7 8700HQ mit sechs Kernen und 45 Watt TDP

Wie ComputerBase berichtet, postete der Nutzer By1213131 in dem chinesischen Tech-Forum Tieba eine Reihe von CPU-Z-Screenshots. Auf den Bildern ist ein Sechs-Kern-Prozessor (potentieller Nachfolger des Core i7 7700HQ mit vier Kernen) zu sehen, der als Coffee-Lake-CPU für den FCBGA1440-Sockel über eine TPD von 45 Watt verfügt.

Der Prototyp erreichte im Test 3,6 GHz im Turbomodus bei Last auf einem einzelnen Kern. Bei Last auf allen sechs Kernen waren es 2,9 bis 3,0 GHz, der Basis-Takt lag bei 2,4 GHz. By1213131 geht davon aus, das die Taktraten mit der finalen Version noch ansteigen. Bedenkt man die höheren Taktraten des Vorgängers Core i7 7700HQ (Last auf einem Kern: 3,8 GHz, Last auf vier Kernen: 3,4 GHz), ist das durchaus als wahrscheinlich anzusehen, zumindest mit Blick auf den Ein-Kern-Turbo.

Die von By1213131 geposteten Screenshots bestätigen damit die nahe liegende Vermutung, dass Intel auch bei Notebooks zukünftig auf Prozessoren mit bis zu sechs Kernen setzen wird. Der i7-8700HQ-Prototyp kann außerdem per Hyper-Threading bis zu zwölf Threads gleichzeitig bearbeiten (auch wenn sich im Fritz Chess Benchmark mit dem Prototypen nur acht davon nutzen ließen). Wann entsprechende Notebooks im Handel zur Verfügung stehen, ist bislang noch nicht bekannt.


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