Intruder mischt Rainbow Six mit Splinter Cell - Erste Spieler begeistert vom Taktik-Shooter

Der Taktik-Shooter Intruder orientiert sich vom Gameplay her an Rainbow Six: Siege und Splinter Cell. In Multiplayer-Gefechten treffen zwei Teams mit unterschiedlichen Fähigkeiten aufeinander.

von Mathias Dietrich,
07.03.2019 11:20 Uhr

Intruder - Trailer zum Rainbow Six: Siege mit Bananenschalen 1:58 Intruder - Trailer zum Rainbow Six: Siege mit Bananenschalen

Damit ein Shooter mit unterschiedlichen Team-Zielen richtig gut wird, muss besonders das Balancing stimmen. Rainbow Six: Siege ist eines der wenigen Spiele, die das gut hinbekommen. Nun startet Intruder von Superboss Games in die Early-Access-Phase und will dem Taktik-Shooter von Ubisoft Konkurrenz machen. Auf Steam sind die meisten Spieler schon einmal sehr positiv gestimmt

Zwei Teams mit jeweils fünf Spielern stehen sich hier gegenüber. Ein Team übernimmt die Kontrolle schwer gepanzerter Wachen, die anderen spielen als Infiltratoren, die nur wenig aushalten, dafür aber allerlei Gadgets wie Dietriche und Spiegel besitzen. Dazu zählt im Übrigen auch eine »taktische Bananenschale«.

Während die Spione mit ihren Gerätschaften versuchen müssen, ein Gebäude zu infiltrieren, müssen die Wachen sie mit geballter Feuerkraft und Fallen davon abhalten, genau das zu erreichen.

Splinter Cell trifft auf Rainbow Six

Intruder geht allerdings noch etwas weiter, als beiden Teams einfach nur unterschiedliche Gadgets und Aufgaben an die Hand zu geben, wie Rainbow Six: Siege es tut. Stattdessen sind auch Elemente zu erkennen, die an den Multiplayer-Modus der alten Splinter-Cell-Teile erinnern.

Als Spion könnt ihr wie Sam Fisher durch Lüftungsschächte kriechen oder euch in Blumenvasen verstecken. Nutzt ihr diese akrobatischen Skills jedoch zu häufig, schießt ihr fortan etwas schlechter und fallt letzten Endes auch einfach mal hin.

In gefechten wie diesen könnt ihr euch totstellen. Hitmarker und ähnliches gibt es nicht.In gefechten wie diesen könnt ihr euch totstellen. Hitmarker und ähnliches gibt es nicht.

Beide Seiten können zudem das Ragdoll-System des Spiels taktisch einsetzen. Denn ihr könnt euch damit jederzeit totstellen. Da es weder Trefferbestätigungen noch einen Killfeed gibt, habt ihr so die Chance eure Gegner zu täuschen.

Und auch ein weiteres Feature des Multiplayer-Modus von Splinter Cell 2 schaffte es ins Spiel: Umgebungs-Voice-Chat. Redet ihr über die Spielfunktion zu laut miteinander, können die Feinde eure Gespräche mithören, wenn sie sich in eurer Nähe befinden.

Intruder ist seit dem 2. März dieses Jahres im Early Access auf Steam und kostet etwas weniger als 17 Euro. Das Spiel selbst gibt es allerdings bereits schon länger und war bisher über die offizielle Seite von Superboss Games verfügbar. Wenn ihr das Spiel schon vorher gekauft habt, erhaltet ihr einen kostenlosen Steam-Key.

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