iPhone und iPad - Verdeutlichen Wohlstand besonders gut

Einer neuen Studie zufolge eignen sich Apple-Geräte besonders gut dazu, um den Wohlstand einer Person einzuschätzen – Android-Geräte eignen sich dafür weniger.

von Sara Petzold,
10.07.2018 17:47 Uhr

Der Besitz von Apple-Produkten weist laut einer neuen Studie mit besonders hoher Wahrscheinlichkeit auf Wohlstand hin.Der Besitz von Apple-Produkten weist laut einer neuen Studie mit besonders hoher Wahrscheinlichkeit auf Wohlstand hin.

Wer ein Apple-Gerät kauft, erwirbt mehr als einen Elektronik-Artikel - zumindest will Apple die eigenen iPhones, iPads und Co. weniger als simple Hardware als vielmehr ein Lifestyle-Produkt verstanden wissen. Welcher besondere Effekt mit dieser Marketingstrategie des US-amerikanischen Konzerns verbunden ist, zeigt jetzt eine neue Studie.

Denn wie Forscher der University of Chicago herausgefunden haben (via Heise), eignet sich der Besitz eines Apple iPhone oder iPad besonders gut, um eine Person als höchstwahrscheinlich wohlhabend zu beurteilen. Um herauszufinden, welches Markenprodukt sich am besten als Wohlstandsindikator eignet, befragten die Forscher 6394 Personen innerhalb der USA nach ihren Produktpräferenzen sowie ihrem Haushaltseinkommen.

iPhone statt Senf

Basierend auf Zahlen für das Jahr 2016 ergab die Studie, dass die Wahrscheinlichkeit, dass eine Person zur Gruppe der Wohlhabenden gehört, bei 69,1 Prozent lag, sofern diese Person ein iPhone besaß. Knapp dahinter lag das iPad mit einer Wahrscheinlichkeit von 66,9 Prozent. Deutlich geringer fiel der Wert bei Android-Smartphones mit 59,5 Prozent, HP-Druckern mit 58,2 Prozent und Samsung-TVs mit 58 Prozent aus.

Die gleiche Frage stellten die Forscher bereits 1992 und 2004, damals wiesen noch der Genuss kostspieliger Lebensmittel wie etwa teurem Dijon-Senf (62,2 Prozent) oder die Benutzung von Kodak-Filmen in der (nicht digitalen) Kamera (61,6 Prozent) mit hoher Wahrscheinlichkeit auf eine wohlhabende Person hin – so hohe Indikatoren wie von iPhone und iPad in der aktuellen Studie wurden zuvor aber von keinem Produkt erreicht.

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