iPhone X, iOS und macOS - Viele Probleme rund um Datumsangaben

Die vergangene Woche war für Apple-Nutzer mit aktuellen Betriebssystemen auch eine Woche mit ungewohnt vielen Bugs.

von Georg Wieselsberger,
05.12.2017 07:23 Uhr

Apple-Nutzer mussten sich in der letzten Woche mit ungewohnt vielen Fehlern herumschlagen.Apple-Nutzer mussten sich in der letzten Woche mit ungewohnt vielen Fehlern herumschlagen.

Update: Die Probleme rund um den 2. Dezember mit iOS 11 haben ein Gegenstück in macOS. In den Entwicklerforen läuft eine Diskussion über den seltsamen Fehler »Month 13 is out of bounds«, der in den Logdateien auftaucht und dort auch mehrmals pro Sekunde eingetragen wird. Das beansprucht den Rechner und kann dafür sorgen, dass alle Anwendungen langsamer laufen.

Immerhin stürzt der Mac nicht ab, doch laut den Diskussionen, die schon seit Ende September 2017 laufen, gibt es Programme, die wegen dieses Fehlers nicht mehr starten. Der Grund für dieses Problem scheint zu sein, dass Apple den Dezember in neueren Versionen von macOS aus unbekannten Gründen als 13. Monat des Jahres eingetragen hat - und andere Bereiche des Betriebssystems oder Anwendungen merken, dass es keinen 13. Monat gibt.

macOS-Update macht Patch rückgängig

Originalmeldung: Vor einigen Tagen hatten wir darüber berichtet, dass in macOS eine Sicherheitslücke gefunden wurde, die es relativ einfach macht, kompletten Admin-Zugang zu einem Mac zu erhalten. Ein Teil des Bugs war, dass es ausreichte, beim Admin-Nutzer root einfach kein Passwort einzugeben. Apple hatte diesen Fehler dann zwar schnell behoben und am 29. November 2017 ein entsprechendes Update für macOS veröffentlicht.

Doch anscheinend wurde dieser Patch kaum getestet. Filesharing funktionierte nach der Installation nicht mehr und die Nutzer von macOS 10.13.0, die den Patch installierten und danach das Betriebssystem auf Version 10.13.1 aktualisierten, stellten fest, dass der root-Fehler mit dem Versionsupdate zurückkehrte. Erst nach einem Neustart und einer erneuten Installation des Patches für die Sicherheitslücke war das Problem wieder behoben. Auch Besitzer eines iPhones mussten in den letzten Tagen unter Umständen mit Problemen kämpfen.

Endlos-Boot-Schleife in iOS 11.1.2

Ein Fehler im aktuellen iOS 11.1.2 im Zusammenhang mit Benachrichtigungen konnte dazu führen, dass ein iPhone am 2. Dezember 2017 einfach neu startete und in einer Endlos-Boot-Schleife gefangen war. Nur ein Update auf iOS 11.2 kann diesen Fehler beheben und Apple hat daher diese Version auch schnell veröffentlicht - allerdings nur wenige Stunden, nachdem die iOS 11.2 Beta für Entwickler freigegeben worden war.

Umfangreich getestet konnte also auch iOS 11.2 noch nicht sein - und tatsächlich stellten manche Besitzer eines iPhone X nach der Installation fest, dass Face ID nicht mehr funktionierte. Auch hier spielt das Datum seltsamerweise wieder eine Rolle, denn die betroffenen Nutzer hatten von dem »2. Dezember«-Fehler gehört und einfach das Datum vor- oder zurückgestellt.

Das bringt anscheinend Face ID durcheinander und sorgt für die Fehlermeldung »Face ID ist nicht verfügbar«. Abhilfe schafft hier, in den Einstellungen des iPhone X die Datums- und Zeiteinstellungen wieder automatisch vornehmen zu lassen und das Smartphone neu zu starten.

» Apple-Historie - der Weg zur teuersten Marke der Welt


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