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Jedi: Fallen Order hat die Schwierigkeitsstufen, die sich manche von Dark Souls wünschen

Während Dark Souls auf einen Easy Mode verzichtet, will Star Wars: Jedi Fallen Order seine Schwierigkeitsgrade auf jeden Spielertyp einstellen.

von Elena Schulz,
14.11.2019 11:55 Uhr

Star Wars Jedi: Fallen Order bietet vier Schwierigkeitsgrade. Star Wars Jedi: Fallen Order bietet vier Schwierigkeitsgrade.

Star Wars Jedi: Fallen Order hat sich bei den Kämpfen offensichtlich von Dark Souls und Sekiro inspirieren lassen. Allerdings verzichtet das Action-Adventure darauf, nur einen einzigen und knüppelharten Schwierigkeitsgrad anzubieten. Stattdessen habt ihr vier zur Auswahl.

Die Besonderheit dabei soll laut Entwickler Respawn sein, dass sich das Lichtschwert auf jeder Stufe mächtig anfühlt und die Gegner auf den höheren Stufen nicht einfach nur mehr aushalten. Das System klingt stark nach dem, was einige Spieler Anfang des Jahres für Sekiro gefordert haben.

Viele Fans von FromSoftware-Spielen argumentierten damals, dass ein Easy Mode das vom Entwickler gewünschte Spielprinzip von Sekiro unterwandern würde, weil die Herausforderung dazugehört. Respawn versucht sich hier an einem Lösungsansatz, der die Schwierigkeit senkt oder steigert, ohne die Dynamik der Kämpfe zu ändern.

Die Lichtschwert-Kämpfe könnt ihr euch bereits in unserem Preview-Video in Aktion anschauen:

Star Wars: Jedi Fallen Order - Vorschau-Video: Mehr als nur eine neue Hoffnung 10:04 Star Wars: Jedi Fallen Order - Vorschau-Video: Mehr als nur eine neue Hoffnung

»Star Wars soll für alle sein«

Lead Level Designer Jeff Magers betont gegenüber PC Gamer, wie wichtig das Lichtschwert dafür ist:

"Wir mussten als erstes das Lichtschwert hinkriegen. Das Lichtschwert ist, zumindest für mich, das aufregendste am Star-Wars-Universum und es ist irgendwie das Größte, ein Lichtschwert-Spiel zu machen. Deshalb wollten wir den Lichtschwert-Kampf zuerst hinbekommen, was für uns bedeutete, dass sich das Lichtschwert wie eine mächtige und gefährliche Waffe anfühlt. Deshalb haben wir damit angefangen, dass Sturmtruppler nur einen Schlag aushalten. Das ist schwierig in einem Nahkampfspiel, weil es sich eigentlich besser anfühlt, wenn man einen Gegner mehrmals treffen muss."

Deshalb habe man ein ähnliches System wie bei Sekiro eingebaut, bei dem man bei einigen Feinden erst die Verteidigung durchbrechen muss, bevor man einen tödlichen Schlag landen kann. Die unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade sollten dafür sorgen, dass jeder Star-Wars-Fan dieses Spielerlebnis genießen kann.

Deshalb war es für das Team entscheidend, nicht an der Lebensleiste und der Anzahl an Schlägen zu schrauben, die man benötigt, um bestimmte Gegner zu erledigen. Dafür werden die Feinde auf den höheren Schwierigkeitsgraden aggressiver und das Zeitfenster, in dem man parieren kann, kleiner. Das Timing wird also anspruchsvoller.

Gerade auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad könnte Jedi: Fallen Order damit an Sekiro heranreichen, während man auf der einfachsten Stufe als Star-Wars-Fan recht gemütlich die Story genießen kann. Genaueres erfahren wir am 15. November, wenn das Star-Wars-Actionspiel für PC, PS4 und Xbox One erscheint.

Bis unser Test kommt, könnt ihr euch über die Preview und unsere Zusammenfassung schon einmal über Gameplay, Features, Story und mehr informieren:


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