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Kamehameha in der Ego-Perspektive - Japanische Arcade-Hallen als Nährboden für VR

VR findet im Westen keinen so rechten Platz. In Japan lebt und gedeiht es in den Arcadehallen. Wir haben eine besucht und Energiestrahlen in Dragon Ball verschossen.

von Mathias Dietrich,
19.08.2018 16:30 Uhr

WAKA, WAKA! Arcadehallen sind in Japan noch groß in Stil.WAKA, WAKA! Arcadehallen sind in Japan noch groß in Stil.

VR hat es nicht leicht. Nachdem Oculus Rift und Vive für den großen Hype sorgten, wurde erneut ersichtlich: So richtig lohnen sich die Brillen noch nicht. Für die einen ist es zu teuer. Für andere ist es maximal ein Gimmick. Die VR-Fan-Gemeinde ist entsprechend klein.

In Japan sieht das anders aus. Hier fand man eine Nische, in der VR gedeihen kann: Arcadehallen. In Deutschland waren die nie wirklich populär, im fernen Osten hingegen kommen auch heute stetig neue Spiele für die Arcade-Automaten raus. Und seit einigen Jahren haben es VR-Spiele in die Spielhallen geschafft.

Pinkeln für den Highscore

Während man Arcadehallen in Deutschland mittlerweile vergebens sucht, sind sie in Japan ein fester Bestandteil der Gaming- und Gegenwartskultur. Nicht nur die üblichen Prügelspiele findet man hier, sondern auch einige ausgefallenere Titel wie Lightgun-Shooter, Rhythmusspiele wie Taiko no Tatsujin, das man mit echten Trommeln spielt, ein Boxspiel in dem man Trucks und Dinosaurier mit der eigenen Körperkraft verprügelt und ein Tisch-Umwerf-Spiel, in dem es darum geht so viel der Inneneinrichtung wie nur möglich zu zerstören.

Nicht mal auf der Toilette kann man entspannen. Dort findet man manchmal ein ganz besonderes Schmankerl: Ein Pinkelspiel, das an jedem Urinal angebracht ist. Gespielt wird mit dem eigenen Urin: Je stärker der Strahl, umso besser. Am Ende gibt es dann eine Zusammenfassung wie stark und wie viel man abgelassen hat. Kurz gesagt: An Kreativität mangelt es nicht.

Mathias Dietrich

Der Autor
Mathias Dietrich (28) arbeitet als freier Autor für GameStar. Während des Studiums entwickelte er ein starkes Interesse für die Kulturunterschiede zwischen Japan und dem Westen. Seit Kurzem hat er Deutschland dauerhaft hinter sich gelassen und ist nach Japan gezogen, wo er für GameStar unregelmäßig über die völlig andere Spielekultur berichtet.

Zufluchtsort für VR

Seit einiger Zeit kann man in den Spielhallen auch VR-Titel zocken. Wir konnten zum Beispiel ein John Wick Spiel von den Starbreeze Studios ausfindig machen. Noch interessanter war aber die VRZone in Shinjuku. Diese Arcade hat sich komplett VR verschrieben und lässt euch nicht nur ein Headset tragen, sondern hat je nach Spiel zudem die komplette Zusatzausstattung. Dragon Ball VR spielt man beispielsweise mit Sensoren and Händen und Füßen und für Mario Kart VR setzt man sich in einen Force-Feedback-Stuhl.

Die VRZone in Shinjuku bezeichnet sich nicht als Arcade-Halle, sondern als VR-Amusement-Park.Die VRZone in Shinjuku bezeichnet sich nicht als Arcade-Halle, sondern als VR-Amusement-Park.

Klar, dass wir das gleich mal selbst ausprobieren mussten. Für ungefähr 35 Euro dürfen wir in die Halle und vier Titel zocken. Jedes weitere Spielticket kostet nochmal knapp 10 Euro. Wer weniger spielen will, kann die Hallen auch schon für 6,50 Euro betreten und sich die Tickets einzeln kaufen. Ob es das wert ist?

KAME-HAME-HAAAAAAA!

Als erstes mussten wir einen Kindheitstraum erfüllen und ein Kamehameha in Dragon Ball VR losschießen. Zunächst unterhielten wir uns mit einem sehr energischen Mitarbeiter, der uns enthusiastisch und mit viel Gebrüll das Gameplay und die Steuerung erklärte und gleich mal demonstrierte. Wenige Minuten später haben wir die Ausrüstung angelegt und legten selbst los.

Wie man sich fühlt Wie man sich fühlt
Wie man aussieht Wie man aussieht

Dieser energische Mitarbeiter hat uns die Steuerung von Dragon Ball VR sehr anschaulich demonstriert.

Zunächst begrüßt uns Son Goku persönlich und trainierte mit uns. Die erste Aufgabe: Einige Zielscheiben mit Energiebällen zerstören. Dragon-Ball-typisch macht man das, indem man mit der flachen Hand zuschlägt. Die Bälle zerstören zudem nicht nur die Zielscheiben, sondern auch die Umgebung. Das testeten wir selbstverständlich ausgiebig und es hatte rein gar nichts damit zu tun, dass wir die vorgegebenen Ziele einfach nicht treffen konnten.

In der zweiten Runde durften wir endlich unser Kamehameha ausprobieren. Also erstmal die Hände an die Seiten nehmen und in eine leichte Hocke gehen um das Ki aufzuladen. Nun die bekannte Pose zum Aufladen des Energiestrahls… KA….ME...HA...ME… und nun die Hände nach vorne… HA!!! Das sitzt. Auf zu Runde 3!

Hier stellten wir uns einem menschlichen Gegner. Im Endeffekt hieß das, dass wir einfach nur Kamehamehas auf unseren Gegner feuerten und dieser versuchte uns mit seinem zu treffen. Dann war der Spaß schon vorbei. Dauer: 10 - 15 Minuten für alle drei Etappen.

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