League of Legends in Unreal Engine 4: Entwickler baut LoL-Map in realistischer UE4-Grafik

Ein Entwickler zeigt, wie beeindruckend LoL aussehen könnte, wenn es in der Unreal Engine 4 entwickelt worden wäre.

von Dennis Zirkler,
30.12.2019 14:09 Uhr

Der Entwickler Wayne S. verpasst der Kluft der Beschwörer in der Unreal Engine 4 einen beeindruckenden, realistischen Look. Der Entwickler Wayne S. verpasst der Kluft der Beschwörer in der Unreal Engine 4 einen beeindruckenden, realistischen Look.

League of Legends ist eines der größten und beliebtesten Spiele der Welt und wird jeden Monat von Millionen Menschen gespielt. Doch trotz seiner Beliebtheit ist das MOBA von Riot Games nicht dafür bekannt, eine besonders beeindruckende Grafik zu bieten. Schließlich ist der Titel bereits 2009 erschienen und seitdem sind immerhin zehn Jahre ins Land gegangen.

Wie League of Legends aussehen könnte, wenn es 2019 erschienen und in der Unreal Engine 4 entwickelt worden wäre, zeigt nun der YouTuber Wayne S - in einem Video stellt er seine Version der Karte »Kluft der Beschwörer« (engl.: Summoner's Rift) vor:

Realistischer Look dank Unreal Engine 4

Für seine Version der mittlerweile ikonischen MOBA-Map benötigte er, wie er im Video angibt, ganze drei Wochen. Das Video zeigt die grafisch überarbeitete Karte aus der aus League of Legends bekannten Top-Down-Ansicht sowie aus der Egoperspektive, aus der die Karte nochmal ein ganzes Stück hübscher aussieht und an das eingestellte Epic-Games-MOBA Paragon erinnert.

Warmes Licht, welches auf üppig belaubte Bäume scheint und scharfe, detaillierte Texturen lassen die Szenerie wie eine vorgerenderte Demo eines Next-Gen-Titels wirken. Dass es sich jedoch um die Fünf-gegen-Fünf Karte aus LoL handelt, bleibt dennoch unverkennbar. Neben dem Fluss, der die Map in der Mitte teilt, sind auch die drei Lanes, auf denen sich die Champions bekriegen, klar auszumachen.

Für alle, die sich für die Entwicklung in der Unreal Engine 4 interessieren, ist das Video auch einen Blick wert. Wayne S. gibt zahlreiche Tipps und erläutert den Entstehungsprozess der Map, für den er auch das Tool Quixel nutzte, welches von Epic erst im November 2019 aufgekauft wurde.

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