Men in Black legt enttäuschenden Kinostart hin, auch Cameo-Auftritt von Jérôme Boateng hilft nicht

Das neue MiB-Team mit Chris Hemsworth und Tessa Thompson bleibt an den Kinokassen weit hinter den alten Teilen mit Will Smith und Tommy Lee Jones zurück.

von Vera Tidona,
18.06.2019 11:24 Uhr

Die Science-Ficiton-Komödie Men in Black International wollte trotz Starbesetzung nicht so recht zünden.Die Science-Ficiton-Komödie Men in Black International wollte trotz Starbesetzung nicht so recht zünden.

Schon die ersten Filmkritiken verhießen nichts Gutes und nun bestätigen die Kinokassen, dass Men in Black: International einen enttäuschenden Start hinlegt. Mit gerade einmal 28,5 Millionen Dollar Einnahmen in den US-Kinos (BoxofficeMojo) bleibt das neue MiB-Team mit Chris Hemsworth und Tessa Thompson hinter den Erwartungen des Studios zurück.

Im direkten Vergleich mit der populären MiB-Trilogie mit Will Smith und Tommy Lee Jones spielte der neue Film am Startwochenende nur knapp über die Hälfte der Vorgängerfilme ein. Während der erste Men in Black aus dem Jahr 1997 am ersten Wochenende auf 51 Mio. Dollar kommt, und auch die beiden Nachfolgefilme MiB 2 (52 Mio. $) und MiB 3 (54 Mio. $) ähnlich erfolgreich waren, fällt der neue Teil der Reihe nun deutlich zurück.

International sieht es nicht besser aus: Weltweit kommt der vierte Men-in-Black-Film auf derzeit rund 102 Mio. Dollar Kino-Einnahmen. In den deutschen Kinos etwa lockte die Sci-Fi-Komödie von Regisseur F. Gary Gray (Fast & Furious 8) nur 115.000 Zuschauer in die Kinos, bei MiB 3 mit Will Smith waren es noch 425.000 Besucher am Startwochenende.

Die Men in Black sind zurück - Neuer Trailer vereint Chris Hemsworth & Tessa Thompson als MiB-Team 2:30 Die Men in Black sind zurück - Neuer Trailer vereint Chris Hemsworth & Tessa Thompson als MiB-Team

Deutscher Cameo-Auftritt von Jérôme Boateng

Da konnten auch bekannte Cameo-Auftritte nicht helfen: Schon in den Vorgängerfilmen traten unter anderem Michael Jackson, George Lucas, Steven Spielberg, Sylvester Stallone, Justin Bieber, Lady Gaga, Bill Gates und David Beckham als Aliens oder Agenten auf, und nun wurde der Running Gag auch im neuen MiB-Film fortgesetzt.

Doch diesmal bediente sich Sony unterschiedlichen, dem Land entsprechenden Stars: In der US-Fassung etwa wunderten sich MiB-Agenten über Stars wie Elon Musk als Außerirdischer, während man in der deutschen Fassung auf den Fußballprofi und Nationalspieler Jérôme Boateng zurückgriff.

Im deutschen Men-in-Black-Film übernimmt Fußballer Jérôme Boateng einen Cameo-Auftritt als getarnter Außerirdischer auf der Erde.Im deutschen Men-in-Black-Film übernimmt Fußballer Jérôme Boateng einen Cameo-Auftritt als getarnter Außerirdischer auf der Erde.

Die Star-Auswahl für die sehr kurze Szene war vom deutschen Verleiher eher unglücklich und wenig glaubwürdig gewählt, und so wollte der Witz beim deutschen Publikum auch nicht so richtig zünden, wie man in vielen Kritiken nachlesen kann. Denn trotz der Popularität des Bayern-Spielers hätten sich viele Fans eine sehr viel mutigere Auswahl gewünscht - wie etwa den Volksmusiker Heino, dem man den Gag sicherlich abgenommen hätte.

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