Microsoft, das Musical – 150 Mitarbeiter produzieren ein Video

Seltsame Videos von Microsoft gab es auch früher schon, etwa mit Steven Ballmer und Bill Gates als Tänzern oder Ballmer mit seinem legendären Auftritt 'Developers, Developers, Developers'. Nun haben 150 Mitarbeiter ein Musical-Video erstellt, das auch Fehler des Unternehmens nicht übersieht.

von Georg Wieselsberger,
09.09.2019 09:00 Uhr

Die Microsoft-Geschichte als Musical (Screenshot: YouTube)Die Microsoft-Geschichte als Musical (Screenshot: YouTube)

Im Sommer 2019 verbrachten 150 Angestellte und Praktikanten bei Microsoft einen Teil ihrer Freizeit damit, ein Musical-Video zum Unternehmen zu erstellen.

Das Musical zeigt verschiedene Bereiche des Microsoft-Campus in Redmond, USA und lässt die Mitarbeiter zu verschiedenen Themen Singen und Tanzen - dabei wird die Geschichte des Unternehmens dargestellt.

Natürlich wird Microsoft in dem Video als der Ort, an dem alles passiert, gelobt - aber auch die Fehler des Unternehmens werden nicht unter den Tisch gekehrt. An einer Stelle heißt es beispielsweise, dass die Produkte von Microsoft weltweit bekannt seien - mit Ausnahme des Versuchs, eigene Smartphones anzubieten.

Laptops habe man irgendwie übersehen, aber dann mit Surface neu definiert. Auch das unbeliebte Windows Vista wird erwähnt und Steve Ballmer mit »Developers, Developers, Developers« zitiert. Auch das kommende Quantum-Computing soll in Zukunft bei Microsoft eine Rolle spielen.

Aufwändiges, sehr amerikanisches Video

Obwohl das Video für Außenstehende oftmals seltsam wird, steckt doch eine Menge Arbeit dahinter, auch wenn Musicals eine sehr amerikanische Unterhaltungsform sind. Das ganze Video ist immerhin fast 11 Minuten lang - ohne Abspann immerhin noch rund 8 Minuten - und dürfte eine Menge Arbeit gewesen sein.

Wer sich den Text des Musicals ansehen, aber das Video ersparen will, kann dies auf Genius tun. Dort gibt es den kompletten Text, samt gesprochener Rollen.

Obwohl es ihnen durchaus zuzutrauen gewesen wäre, sind weder Bill Gates noch Steve Ballmer persönlich im Video zu sehen, was einige YouTube-Nutzer etwas enttäuscht.


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