Mit Ingame-Käufen in Red Dead & GTA Online macht Take-Two fast 60 Prozent seiner Einnahmen

Obwohl Take-Two im vergangenen Quartal kein großes Spiel auf den Markt gebracht hat, sind die aktuellen Einnahmen des Videospiel-Publishers nicht von schlechten Eltern.

von Valentin Aschenbrenner,
06.08.2019 12:29 Uhr

Mit Ingame-Käufen in Grand Theft Auto Online oder Red Dead Online verdient Publisher Take-Two aktuell das meiste Geld.Mit Ingame-Käufen in Grand Theft Auto Online oder Red Dead Online verdient Publisher Take-Two aktuell das meiste Geld.

Das letzte Quartal lief für Take-Two ziemlich gut: Im Vergleich zu den 388 Millionen US-Dollar im Vorjahr hat der Publisher 2019 nun 540 Millionen Dollar eingenommen.

Damit beziffert sich der Gewinn der Firma hinter Spielen wie GTA 5 oder Red Dead Redemption 2 in diesem Zeitraum auf insgesamt 46 Millionen Dollar.

GTA 5 thront noch über Red Dead Redemption 2

Das sind Zahlen, die sich sehen lassen können. Und das, obwohl Take-Two zwischen April und Juni 2019 kein größeres Videospiel herausgebracht hat. Tatsächlich hat der Publisher diese guten Zahlen unter anderem Rockstar Games zu verdanken.

Allerdings nicht unbedingt Red Dead Redemption 2, das am 26. Oktober 2019 erschien, sondern vor allem GTA 5 bzw. GTA Online, das nach dem Last-Gen-Release in 2013 erst im April 2015 für PC veröffentlicht wurde.

Immerhin wurde Grand Theft Auto 5 mittlerweile über 110 Millionen Mal verkauft, während Spieler sich aktuell vor allem im Online-Modus des Spiels austoben und per Mikrotransaktionen Take-Two ordentlich Geld in die Kassen spülen. Dass Red Dead Redemption 2 im direkten Vergleich verhältnismäßig hinterher trottet, zeigt sich an den »nur« 25 Millionen verkauften Einheiten. Vor drei Monaten waren es noch 24 Millionen.

Dennoch verriet CEO Strauss Zelnick gegenüber THR, dass der Online-Modus von Red Dead Redemption 2 »alle Erwartungen übertroffen« hat und »noch immer Momentum generiert«. Red Dead Online beendete erst im Mai 2019 die Beta-Phase.

Aufschwung dürfte GTA Online natürlich wiederum durch das kürzlich veröffentlichte Casino-Update erlebt haben, bei dem Spieler sogar Echtgeld in simulierte Glücksspiel-Mechaniken investiert können. Aufgrund dessen wurde der DLC übrigens in über 53 Ländern verboten.

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Mikrotransaktionen machen fast 60 Prozent der Einnahmen aus

An den guten Zahlen waren aber auch die Möglichkeiten zur Echtgeld-Investition in der Basketball-Simulation NBA 2K19 nicht ganz unbeteiligt. Abschließend lässt sich feststellen, dass Mikrotransaktionen in GTA Online, Red Dead Online und NBA 2K bei Take-Two gerade ordentlich die Kassen klingeln lassen.

Tatsächlich machen diese immer währenden Einnahmen 58 Prozent der kompletten Umsätze des Publishers aus. Darüber hinaus hat Take-Two noch weitere relevante Zahlen enthüllt:

  • NBA 2K19 ist mit fast 12 Millionen ausgelieferten Einheiten das erfolgreichste Sportspiel von 2K Games.
  • Kein anderer Teil der Reihe hat sich mit 5.5 Millionen verkauften Einheiten so gut verkauft wie Civilization 6.
  • Das Borderlands-Franchise kommt auf insgesamt 48 Millionen ausgelieferten Einheiten, Borderlands 2 alleine auf 22 Millionen.

Mit NBA 2K20 am 6. September, Borderlands 3 am 13. September, WWE 2K20 am 22. Oktober und The Outer Worlds am 25. Oktober stehen für Publisher Take-Two bereits die nächsten AAA-Titel für 2019 in den Startlöchern.

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