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Seite 2: Nox im Test - Farbenfroher und sehr spaßiger Diablo-Klon

Do-it-yourself-Fallen

Nach dem ersten Viertel des Spiels erhalten Zauberer und Beschwörer eine neue Fähigkeit: Sie können Fallen basteln. Diese magischen Gegenstände werden mit einer Kombination aus bis zu drei beliebigen Sprüchen aufgeladen.

Durch die Türspalte erkennen Sie wegen der Schatten nur Ausschnitte. Durch die Türspalte erkennen Sie wegen der Schatten nur Ausschnitte.

Wenn ein unglücklicher Gegner hineintapst, entladen sich alle Formeln blitzschnell auf ihn. Der Phantasie sind dabei kaum Grenzen gesetzt: Eine Falle kann das Opfer erst einfrieren, dann per Blitzschlag rösten und anschließend vergiften. Oder einen Ring aus Feuer auslösen und das Monster verwirren, damit es unkontrolliert in die Flammen läuft. Einzig Ihr Manavorrat beschränkt den munteren Fallenbau. Während der Magier seine Fallen auf dem Boden plaziert, erschafft der Beschwörer kleine Kreaturen, die als wandelnde Bomben selbständig zu Feinden laufen. Wackere Krieger scheren sich nicht um magischen Krimskrams, erlernen aber nach und nach fünf Spezialfähigkeiten. Damit führen sie Berserkerangriffe aus, schleichen lautlos an Opfer heran oder ziehen vorwitzige Fernkämpfer per Harpune zu sich hin.

Trickreiche Feinde

Damit Ihre Talente auch zum Einsatz kommen, wimmelt es in der Welt von Nox nur so von Gegnern. Vom einfachen Kobold bis hin zum ausgewachsenen Dämon läuft Ihnen alles über den Weg, was Fantasywelten so an üblen Gestalten zu bieten haben.

Krieger vertrauen auf die Kraft ihrer blanken Klinge, um Gegnerscharen zu besiegen. Krieger vertrauen auf die Kraft ihrer blanken Klinge, um Gegnerscharen zu besiegen.

Jedes Monster hat andere Angriffstaktiken und Eigenschaften: Trolle sind tumbe Haudrauf-Kämpfer und lösen sich bei ihrem Tod in einer Wolke aus giftigen Dämpfen auf, Dämonen beschießen Sie aus sicherer Entfernung mit Feuerbällen, Zombies stehen so lange wieder auf, bis sie mit einem Feuerzauber zu Asche verbrannt werden. Um der Heerscharen Herr zu werden, lernen Sie nach und nach stärkere Zauber und finden nützliche Ausrüstung. Waffen und Panzer existieren in verschiedenen Stärken und können vor Gift schützen, Lebenspunkte heilen oder ähnliche Dinge. Überflüssige Ausrüstung verkaufen Sie in Läden und stöbern dort auch nach brauchbaren Gegenständen.

Im Untergrund

Die Levels in Nox sind linear aufgebaut. Sie haben in jeder Mission eine klare Aufgabe, nur selten lenken (wenig lukrative) Nebenaufträge kurzzeitig vom Hauptpfad ab. Die meisten Abenteuer führen Sie unter die Erde: in Höhlen, Gruften, Kerker oder die feurige Unterwelt. Gelegentlich laufen Sie auch durch malerische Wälder oder Städte. Die Pixel-Landschaften sind allesamt detailliert gezeichnet und glaubhaft ausgestattet. In Häusern stehen komplette Einrichtungen vom Bett bis zum Kerzenständer, in Dungeons treffen Sie oft auf imposante Säulenhallen. Die meisten Objekte sind verschiebbar, Kisten und Fässer können Sie außerdem zerstören. Truhen bergen Schätze und Gegenstände.

Hier sieht ein Beschwörer dabei zu, wie seine treuen Helferkreaturen unter den Skorpionen aufräumen. Hier sieht ein Beschwörer dabei zu, wie seine treuen Helferkreaturen unter den Skorpionen aufräumen.

Neben purer Kampfaction sind vereinzelt Mini-Rätsel angesagt: Fallgruben müssen übersprungen, Feuer durch das Verschieben von Wasserfässern gelöscht werden. Besonderes Merkmal von Nox sind die Echtzeit-Schatten, die sich in Relation zu Ihrer Spielfigur bewegen. Sie können nur die Stellen eines Raumes sehen, auf die Sie eine freie Sichtlinie haben; andere Räume und verdeckte Ecken bleiben verborgen.

Die erweiterte Fassung des Tests sowie das Fazit zu Nox finden Sie in GameStar 3/2000 oder online als pdf im Heftarchiv.

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