Nvidia beendet Zweiklassenmodell - RTX 2070 und 2080 nur noch mit einer Chipvariante?

Bislang gibt es von Nvidias RTX 2070 und 2080 jeweils zwei Versionen. Eine mit A-Chip, der werkseitig übertaktbar ist und eine mit Non-A-Chip, der dazu nicht in der Lage ist - Ende Mai soll es diese Unterscheidung nicht mehr geben.

von Alexander Köpf,
06.05.2019 20:56 Uhr

Geforce RTX 2070 und 2080 gibt es aktuell mit zwei Chipvarianten - das soll sich Gerüchten zu Folge bald ändernGeforce RTX 2070 und 2080 gibt es aktuell mit zwei Chipvarianten - das soll sich Gerüchten zu Folge bald ändern

Bislang stellt Nvidia für die Geforce RTX 2070 und RTX 2080 zwei Versionen ihres Turing-Chips her. Eine A- und eine Non-A-Variante. Nun soll dieses zweigleisige Modell angeblich beendet werden. Eine offizielle Bestätigung liegt aber noch nicht vor.

Wie Igor Wallossek (Igor's Lab) auf Tom's Hardware Deutschland berichtet, soll Nvidia ab Ende Mai die Produktion der zwei Varianten des TU104-400-A1- und TU106-400-A1-Chips einstellen. Dabei werden die jeweils noch mit einem A gekennzeichneten Spitzenmodelle mit den Bezeichnungen TU104A-400-A1 und TU106A-400-A1 mit größerem Spielraum hinsichtlich Takt und Leistungsaufnahme ausgeliefert.

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In wenigen Wochen soll nun dieser Zweiklassengesellschaft angeblich ein Ende bereitet werden und alle Chips künftig einheitliche Bezeichnungen tragen. Respektive soll es nur noch eine Version pro Chip geben und statt A- und Nicht-A-Varianten nurmehr die Modelle TU104-410 und TU106-410.

Die A-Chips von RTX 2070 und 2080 sind für werkseitige Übertaktung der Hersteller freigegeben. Die Varianten ohne A dagegen nicht, auch wenn sie sich manuell trotzdem übertakten lassen.Die A-Chips von RTX 2070 und 2080 sind für werkseitige Übertaktung der Hersteller freigegeben. Die Varianten ohne A dagegen nicht, auch wenn sie sich manuell trotzdem übertakten lassen.

Zudem sollen Boardpartner die Möglichkeit erhalten, per BIOS-Update, bereits erhaltene Chips aufzuwerten. Inwieweit sich dies auch auf längst an Endkunden verkaufte Grafikkarten übertragen lässt, ist nicht bekannt. Bis dato ist es unseres Wissens nach nicht möglich, das BIOS der Turing-Karten zu modifizieren.

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Ob Nvidia in Zukunft wirklich nur noch eine Chipvariante anbieten wird, erscheint uns gut möglich, macht es doch weniger Aufwand als zwei Varianten (eventuell ist die Produktion mittlerweile ausgereifter und macht die Varianten ohne A überflüssig). Eine offizielle Bestätigung seitens Nvidia gibt es dafür aber nicht.

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