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Pathfinder: Kingmaker - Mehr Kopfkino als The Witcher 3

Schwere Entscheidungen, komplexe Charakterentwicklung und viel, viel Text: Pathfinder: Kingmaker ist die Rückbesinnung auf alte Tugenden klassischer Rollenspiele. Wir konnten das Spiel in Moskau persönlich anspielen.

von Michael Cherdchupan,
01.08.2018 15:47 Uhr

Pathfinder: Kingmaker - Preview-Video: Ein Fest für Fans klassischer RPGs! 9:21 Pathfinder: Kingmaker - Preview-Video: Ein Fest für Fans klassischer RPGs!

Unendlich viele Regeln, Daten und Zahlen: Der erste Eindruck von einem klassischen Pen-&-Paper-Rollenspiel könnte falscher nicht sein. Zwar gibt es umfangreiche Bibliotheken an Leitfäden, Regelwerken und Bestiarien, doch sie sind bloß eine Stütze für die eigene Fantasie: Wenn mehrere Spieler sich an einem Tisch versammelt haben und sich zu Abenteuern aufmachen, sind die Grenzen der vier Wände längst durchbrochen.

Bei einem talentierten Meister und begeisterungsfähigen Spielern entsteht vor dem geistigen Auge eine greifbare Welt. Bestes Kopfkino also. Und genau das möchte das Studio Owlcat mit Pathfinder: Kingmaker in ein Computerspiel transportieren. Nach der vielversprechenden Präsentation auf der E3 2018 haben wir Owlcat in Moskau besucht, Pathfinder gespielt und ausprobiert, ob Pathfinder damit tatsächlich in die großen Fußstapfen von Baldur's Gate & Co. treten kann.

Pathfinder: Kingmaker - Screenshots ansehen

Vom Spieltisch auf den Computerbildschirm

Denn älteren Spielern ploppt hier prompt eine Glühbirne über den Köpfen auf. Beziehungsweise eine Öllaterne: Erwartet uns hier nach Pillars of Eternity 2 und Tyranny ein weiteres Comeback des klassischen Rollenspiels im Stil eines Baldur's Gate 2 oder Icewind Dale? Das war auch unser erster Gedanke bei unserer Preview von der E3.

Bei unserer Ankunft in Moskau gab es allerdings einen ersten Dämpfer: Der Kingmaker-Modus war noch nicht fertig und konnte uns nicht vorgeführt werden. Schade, denn auf diesen Teil des Spiels sind besonders viele Spieler gespannt. Es entspricht dem zugehörigen Modul der Tabletop-Vorlage von Paizo Publishing, das als Experiment begann, aber von den Fans hoch gelobt wurde.

Ihr könnt stufenfrei ins Bild zoomen, wobei das hier die maximale Nähe ist. Die Grafik ist nett, aber erwartet keine aufwendigen Kampfchoreografien.Ihr könnt stufenfrei ins Bild zoomen, wobei das hier die maximale Nähe ist. Die Grafik ist nett, aber erwartet keine aufwendigen Kampfchoreografien.

Der Name verrät schon: Im Zentrum von Pathfinder: Kingmaker steht der Aufbau eines eigenen Königreichs, mit all den ökonomischen, wirtschaftlichen, militärischen und politischen Faktoren, die so eine große Aufgabe mit sich bringt.

Owlcat verspricht, die Komplexität der Vorlage ins Computerspiel hinüber zu transportieren, was schon fast ein eigenes Spiel rechtfertigt: In Pathfinder: Kingmaker bereisen wir die Welt eben nicht nur als Abenteurer, sondern regieren auch einen immer größeren Teil davon. Zum Vergleich: Der einfach gehaltene Aufbau des Königreichs aus Ni No Kuni 2 soll dagegen nur eine Aufwärmübung für den kleinen Finger sein.

Zauberhaftes Anime-Rollenspiel: Ni No Kuni 2 im Test

Ni No Kuni 2: Schicksal eines Königreichs - Testvideo zum kunterbunten JRPG-Märchen 6:33 Ni No Kuni 2: Schicksal eines Königreichs - Testvideo zum kunterbunten JRPG-Märchen

Die Karte ist in viele kleine Stationen unterteilt. An Kreuzungen und Verzweigungen halten die Helden an, und ihr wählt den nächsten Pfad.Die Karte ist in viele kleine Stationen unterteilt. An Kreuzungen und Verzweigungen halten die Helden an, und ihr wählt den nächsten Pfad.

Grafik als Sprungbrett für die Fantasie

Soll. Noch ist das alles Theorie. Der Kingmaker-Modus wird voraussichtlich auf der Gamescom präsentiert, also gut einen Monat vor dem offiziellen Release am 26. September. Wir konnten uns trotzdem gute zwei Stunden mit dem Spiel beschäftigen. Dabei wurde unser erster Eindruck noch einmal untermauert: Uns begrüßt ein umfangreicher Charaktereditor, bei dem sich sogar die Sternzeichen definieren lassen.

Was andere Titel an Parametern für die physische Gestalt eurer Spielfigur bieten, tut Pathfinder mit etlichen Attributen für Charakterwerte. Am 3D-Modell eurer Figur könnt ihr nicht viel verändern, aber angesichts der umfangreichen inneren Werte wird auch hier wieder deutlich: Das ist bloß eine Stütze. Was man eigentlich sogar für die gesamte 3D-Grafik sagen könnte. Dungeons, Außenareale, Thronsäle - alles inklusive der Charaktermodelle zwar schick, aber in weniger aufwendigen Szenen auch eher zweckmäßig.

Die Rast ist eine wichtige Phase im Spiel. Sind die Helden am nächsten Tag nicht gut erholt, kann der nächste Kampf schwer werden.Die Rast ist eine wichtige Phase im Spiel. Sind die Helden am nächsten Tag nicht gut erholt, kann der nächste Kampf schwer werden.

Wobei die sehr atmosphärischen Lichteffekte durchaus Stimmung vermitteln. Nur mit einer Fackel durch eine pechschwarze Höhle schleichen: Das ist schon echt gruselig. Richtig gut fanden wir auch die Wettereffekte. Ein deftiges Gewitter macht die Widrigkeiten einer Wanderung durch die freie Natur spürbarer - wortwörtlich, denn der Blitz kann eure Party tatsächlich treffen. Eine Ruine mit Monstern als Unterschlupf ist zwar auch gefährlich, aber berechenbarer als die nackte Naturgewalt.

Der Charaktereditor überrumpelt auf den ersten Blick, ist aber logisch aufgebaut. Zum Beispiel lässt sich die Progression der Klasse vorausahnen.Der Charaktereditor überrumpelt auf den ersten Blick, ist aber logisch aufgebaut. Zum Beispiel lässt sich die Progression der Klasse vorausahnen.

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