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Seite 2: Der PC startet nicht mehr - Erste Hilfe bei Start-Problemen

Problemkind Arbeitsspeicher

In vielen Fällen startet der PC wegen Problemen mit dem Arbeitsspeicher nicht. Einer der ersten Schritte bei der Fehlersuche sollte deshalb darin bestehen, nur ein einziges RAM-Modul zu verwenden und verschiedene Speicher-Slots auszuprobieren. In vielen Fällen startet der PC wegen Problemen mit dem Arbeitsspeicher nicht. Einer der ersten Schritte bei der Fehlersuche sollte deshalb darin bestehen, nur ein einziges RAM-Modul zu verwenden und verschiedene Speicher-Slots auszuprobieren.

Die unserer Erfahrung nach mit Abstand häufigste Fehlerquelle bei einem nicht mehr startenden PC ist der Arbeitsspeicher. Oft ist entweder eines der Module defekt oder einer der RAM-Slots funktioniert nicht richtig.

Es ist also durchaus ein gangbarer Weg, zunächst nur einen einzelnen RAM-Riegel zu verwenden und verschiedene Speicher-Slots auszuprobieren, bevor man alle anderen nicht zwingend benötigten Komponenten entfernt.

Die richtigen RAM-Einstellungen: Ein ebenfalls oft bestehendes Problem in Zusammenhang mit dem RAM sind die Einstellungen für den Takt, die Timings oder die Spannung des Speichers im BIOS eures PCs (beziehungsweise im UEFI). Sie harmonieren nicht immer mit dem tatsächlich verwendeten RAM.

Was sind BIOS und UEFI?
BIOS steht für »Basic Input Output System«. Es dient dazu, den Start des PCs und seiner Komponenten zu ermöglichen. Außerdem lassen sich hier grundlegende Einstellungen für die Hardware wie eben unter anderem der Takt des Speichers, die Boot-Reihenfolge von Datenträgern oder auch die Drehzahl von Lüftern festlegen.

UEFI steht dagegen für »Unified Extensible Firmware Interface«. Im Kern erfüllt das UEFI die gleichen Funktionen wie das BIOS, nur in optisch und technisch moderneren Gewand. Um im BIOS oder UEFI Einstellungen vornehmen zu können, müsst ihr meist kurz nach dem Start des PCs die Taste »Entfernen« oder »F2« betätigen.

BIOS/UEFI zurücksetzen

Um das BIOS oder das UEFI wieder auf seine Standardeinstellungen zurückzusetzen, wenn der PC nicht mehr startet, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Eine davon besteht darin, die CMOS-Batterie für ungefähr eine halbe Minute zu entfernen. Um das BIOS oder das UEFI wieder auf seine Standardeinstellungen zurückzusetzen, wenn der PC nicht mehr startet, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Eine davon besteht darin, die CMOS-Batterie für ungefähr eine halbe Minute zu entfernen.

Startet der PC gar nicht mehr oder bekommt man nur einen schwarzen Bildschirm zu Gesicht, kann man natürlich keine Einstellungen im BIOS oder UEFI vornehmen. Es ist allerdings dennoch möglich, die Standardeinstellungen wieder herzustellen, in dem man den so genannten »CMOS« löscht.

Dieser batteriegepufferte Speicher ist dafür da, die gewählten BIOS-Einstellungen auch dann speichern zu können, wenn der PC ausgeschaltet wird. Entfernt man die entsprechende Batterie auf dem Mainboard für eine gewisse Zeit (etwa 30 Sekunden sollten ausreichen), werden beim nächsten Start des PCs wieder die Standardeinstellungen geladen.

Auch eine leere Batterie kann für Probleme sorgen, im Zweifel ist es also einen Versuch wert, sie zu ersetzen. Es handelt sich dabei meist um Knopfzellen-Batterien vom Typ CR-2032.

Hilfestellung im Handbuch und auf dem Mainboard

Je nach Mainboard gibt es auch andere Wege, den CMOS zu löschen, etwa über das Setzen eines Jumpers auf der Hauptplatine oder gar durch eine eigens dafür vorgesehene Taste. Welche Möglichkeiten es in eurem Fall gibt, könnt ihr im Handbuch des Mainboards nachlesen, meist unter dem Punkt »Clear CMOS«.

Keine Sorge, falls ihr es nicht mehr zur Hand habt: Über die offiziellen Herstellerseiten lassen sich Handbücher meist problemlos im PDF-Format herunterladen, etwa per Smartphone oder an dem PC eines Freundes oder Bekannten.

Hilfestellung durch LEDs: Manche Mainboards bieten zu guter Letzt von Haus aus eine Hilfestellung für die Fehlersuche in Form von Debug-LEDs. Eine zweistellige Anzeige auf der Platine gibt dabei für die verschiedenen Stadien der Hardware-Initialisierung unterschiedliche Codes aus:

Bei manchen Mainboards finden sich solche Debug-LEDs. Die angezeigten Codes können Hinweise darauf geben, wo die Probleme beim Start des PCs liegen. Bei manchen Mainboards finden sich solche Debug-LEDs. Die angezeigten Codes können Hinweise darauf geben, wo die Probleme beim Start des PCs liegen.

Was die Codes im Einzelnen bedeuten, könnt ihr im Handbuch nachschlagen. Bleibt der PC etwa stets bei der Initialisierung vom Arbeitsspeicher hängen, habt ihr die Fehlerquelle sehr wahrscheinlich schon gefunden.

Ebenfalls einen Versuch wert: Den PC zeitweise komplett von der Stromversorgung trennen. Im schlimmsten Fall ist das Mainboard, die CPU oder das Netzteil defekt, dann hilft nur noch der Austausch der entsprechenden Komponenten. In den meisten Fällen handelt es sich aber um ein leichter lösbares Problem, dass sich mit den hier beschriebenen Methoden in der Regel gut identifizieren lässt.

Falls ihr noch andere Tipps für die Fehlersuche bei Start-Problemen des PCs habt, lasst es uns gerne in den Kommentaren wissen.

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