PUBG - Laut Playerunknown kommen 99 Prozent aller Cheats aus China

Playerunknown's Battlegrounds hat auch in der PC-Version 1.0 noch immer ein großes Problem mit zu vielen Cheatern. Laut dem Erfinder von PUBG stammen die meisten Betrugsversuche aus China.

von Michael Herold,
22.12.2017 11:27 Uhr

In Playerunknown's Battlegrounds wimmelt es noch immer von Cheatern.In Playerunknown's Battlegrounds wimmelt es noch immer von Cheatern.

Nach neun Monaten Early-Access-Phase ist nun endlich die PC-Version 1.0 von Playerunknown's Battlegrounds erschienen. Doch auch die Release-Variante des Multiplayer-Shooters ist noch lange nicht frei von Fehlern und Problemen.

Neben Lags und Server-Zusammenbrüchen stören vor allem Cheater das Spielgeschehen in PUBG. Und wie Brendan »Playerunknown« Greene, der Erfinder von Battlegrounds, nun in einem Interview mit Kotaku verraten hat, kommen diese Störenfriede fast alle aus einem einzigen Land: China.

"Knapp 99 Prozent aller Cheats im Spiel kommen aktuell aus China. Ohnehin gibt es einen massiven Cheat-Markt, und zwar nicht nur in China, sondern auch im Rest der Welt. Allerdings scheint es so, als wäre es in China ein bisschen akzeptabler, in Spielen zu betrügen."

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Chinesische Spieler sollen nicht generell bestraft werden

Mit Hilfe von Cheats sorgen Spieler in Playerunknown's Battlegrounds unter anderem dafür, dass sie sich in wahnsinniger Geschwindigkeit bewegen können. Dadurch sind sie nicht nur kaum zu treffen, sondern müssen auch keine Angst vor der blauen Zone haben, weil sie sich dank Cheat genauso schnell bewegen können wie eines der Fahrzeuge aus PUBG.

Manche Spieler fordern sogar, chinesische Spieler nicht mehr auf den Servern aus anderen Regionen als Asien zuzulassen. Von dieser Vorgehensweise hält Brendan Greene allerdings nichts, da die chinesische Community viel zu groß und wertvoll für das Spiel ist und eine Generalstrafe zu viele Unschuldige treffen würde.

"Ja, die Mehrheit der Cheater kommt aus China. Aber das heißt noch lange nicht, dass alle chinesischen Spieler betrügen. Diese Idee, wegen ein paar faulen Äpfeln ein ganzes Land auszuschließen, erscheint mir ein wenig zu überzogen."

PUBG-Entwickler arbeiten weiter an Anti-Cheat-System

Alle Betrüger aus dem Spiel zu entfernen sei einfach nicht von heute auf morgen machbar. Dank des neuen Anti-Cheat-Systems von Battlegrounds wäre es den Entwicklern aber immerhin gelungen, in den letzten Monaten knapp zwei Drittel aller Cheater zu verbannen.

Kampf gegen PUBG-Cheater: 100.000 Bans an einem Wochenende

Das Team hinter PUBG arbeite aber weiterhin an dem Problem und wolle in Zukunft ein möglichst Cheater-freies Spielerlebnis garantieren. Unter anderem befände sich zurzeit ein automatisches System in Entwicklung, das Betrüger mit Hilfe von Statistiken schneller und präziser erkennen soll.

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