Rainbow Six: Siege - Lion-Rework: So verändert Ubisoft den wohl größten Frust-Operator im Spiel

Lion gilt als einer der mächtigsten Operator von Rainbow Six: Siege, da seine Spezialfähigkeit extreme taktische Vorteile bieten kann. Nun überarbeitet Ubisoft Lion und probiert außerdem das Reverse Friendly Fire auf den Test-Server aus.

von Michael Herold,
27.03.2019 12:03 Uhr

Lion und seine Drohne werden etwas abgeschwächt, dafür lässt sich die Spezialfähigkeit des Operators künftig drei statt nur zwei Mal pro Runde einsetzen.Lion und seine Drohne werden etwas abgeschwächt, dafür lässt sich die Spezialfähigkeit des Operators künftig drei statt nur zwei Mal pro Runde einsetzen.

Ubisoft arbeitet weiter am Balancing der Operator von Rainbow Six: Siege. Wie bereits angekündigt steht nun ein Rework von Lion auf dem Programm, da der französische GIGN-Angreifer oder vielmehr seine Scan-Fähigkeit momentan als overpowered gilt.

Was verändert sich bei Lion? Kurz gesagt: Seine Scans dauern nicht mehr so lange an wie zuvor, dafür erhält er eine zusätzliche Ladung und kürzere Aufladezeiten für seine Spezialfähigkeiten. Die genauen Änderungen aus den Patch Notes für den Test Server lauten wie folgt:

  • Das gegnerische Team wird vor dem Start von Lions Fähigkeit nur noch 1,5 statt 3 Sekunden lang gewarnt.
  • Lions Scan dauert nur noch 2 statt 4 Sekunden.
  • Die Scans zeigen Lion und seinem Team sich bewegende Gegner nicht mehr mit einer roten Umrandung, sondern nur noch als roten Ping (ähnlich wie bei Alibis Fähigkeit).
  • Lion verfügt nun über 3 statt 2 Scan-Ladungen.
  • Die Abklingzeit des Scans wird von 27 auf 15 Sekunden reduziert.
  • Wenn Vigil seine Tarn-Fähigkeit einsetzt, ist er immun gegen Lions Scan und kann sich weiterhin ungesehen bewegen.

Auch Capitao erhält ein Rework. Neben Lion wird auch der brasilianische Operator Capitao überarbeitet. Seine Pfeile fügen einerseits weniger Schade zu als früher (nur noch 12 statt 19 pro Tick), dafür breitet sich der Pfeil-Effekt nun in einem größeren Bereich aus.

Zudem wird das Zielen mit Capitaos Spezialfähigkeit etwas schwieriger, denn bei einem Schuss über zehn Meter hinaus wirkt nun auch die Schwerkraft auf den Pfeil, sodass seine Flugbahn etwas sinkt. Laut Ubisoft soll man künftig mehr Skill brauchen, um mit Capitao präzise Zielen zu können.

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Reverse Friendly Fire im Test

Der Beschuss von Mitspielern ist ein großes Problem bei Rainbow Six: Siege, denn Trolle können ihrem Team damit großen Schaden zufügen, wenn sie ihre Kameraden über den Haufen ballern. Deshalb arbeiten die Entwickler seit geraumer Zeit an einem effektiven Gegenmittel gegen das Friendly Fire.

Aktuell testen sie das Reverse Friendly Fire. Dadurch wird beim zweiten Versuch eines Teamkills der Schaden auf den Schützen selbst zurückgeworfen. Warum erst beim zweiten Versuch? Weil ein Teamkill im Eifer des Gefechts durchaus mal versehentlich vorkommen kann und Ubisoft den Realismus von Kämpfen in engen Umgebungen am Leben erhalten will.

Wer aber ein zweites Mal auf seine Mitspieler schießt, tut dies eher aus einer bösen Absicht und wird deswegen vom neuen System bestraft. Geplant ist aber auch eine Forgive-Funktion.

Wann kommen die Änderungen ins Spiel? Nachdem Ubisoft die Reworks von Lion und Capitao sowie das Reverse Friendly Fire auf dem Test Server ausprobieren, dürfte es wie bei anderen Rainbow-Updates knapp zwei bis drei Wochen dauern, ehe die Änderungen in ein fertiges Update verpackt werden. Wir rechnen also Mitte April mit einem entsprechenden Patch.

Das Reverse Friendly Fire könnte gegebenenfalls allerdings noch länger auf sich warten lassen, weil Ubisoft im aktuellen Test erstmal ausführlich Daten und Feedback sammeln möchte. Wir halten euch auf dem Laufenden, wie sich Rainbow Six: Siege weiterentwickelt.

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