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Seite 3: Raubkopien 2003

Stiefkind Deutschland

Sie haben sich trotz hohem Preis, mickriger Verpackung, Bugs und schlechtem Service dazu entschlossen, nur noch Originale zu kaufen? Dann wird Ihre Geduld vielleicht auf eine harte Probe gestellt. Denn nach wie vor erscheinen Hit-Titel nur selten weltweit gleichzeitig. Während etwa US-Spieler schon seit Anfang April mit Freelancer durch das All düsen und auch in GameStar Premium ein gut gefüllter Server bereit steht, heben Piloten auf Deutsch erst am 28. Mai ab. Lokalisierte Versionen von Spielen kommen nicht nur oft zu spät. Lieblose Übersetzungen und Synchronisationen verderben zudem den Spaß. Wenn etwa die Kameraden in Unreal 2 selbst im Kampf nur teilnahmslos vor sich hinlabern, drückt das auf die Atmosphäre. Oft werden, wie in Devastation oder GTA 3, nur Untertitel übersetzt, die Sprachausgabe bleibt auf Englisch. So vermeiden die Hersteller zwar Lokalisierungsfehler und -kosten, kundenfreundlich sind diese Spar-Umsetzungen aber kaum. Des Englischen mächtige Spieler stehen damit vor der Wahl: Import oder Raubkopie. Und da entscheiden sich eben viele für Letzteres. Zumal US-Versionen aufgrund des neuen Jugendschutzgesetzes viel schwerer zu bekommen sind als früher.

Nerv-Alarm

Neben diesen großen Versäumnissen der Hersteller erschweren noch viele Kleinigkeiten ehrlichen Spielern das Leben. Wo ist etwa die komfortable Mehrspieler-Unterstützung geblieben? Eine CD reichte bei den Blizzard-Klassikern StarCraft oder Diablo dank der sogenannten »Spawn-Installation« für bis zu acht Spieler im LAN. Mittlerweile scheinen Entwickler diese kundenfreundliche Funktion vergessen zu haben. Nahezu alle aktuellen Titel verlangen für jeden Netzwerkspieler eine eigene CD. Die Lösung sind illegale Cracks aus dem Internet, die entsprechende Abfragen des Spiels ausschalten. Oder eben eine Raubkopie, der ein Generator für CD-Keys beiliegt.

Paradoxerweise kann ein Kopierschutz sogar ehrliche Spieler ins Piratenlager treiben. So klagten viele Käufer von GTA 3 über ständiges Ruckeln, sogar auf sehr schnellen PCs. Grund: Der pingelige Original-Check des Programms überprüfte immer wieder die CD. Dadurch kam es auf manchen Laufwerken zu nervtötenden Zuckeleien. Ähnliche Probleme gab es auch mit Siedler 3 oder Anstoss 4. (MS)

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